Wiesenpickel…. 3. February 2012

…was machen eigentlich Jan und Thale?

  • Gelandet 🙂
    Hey Ho! Hier nur ein ganz kurzer Statusbericht. Ich sitze gerade am Faehrhafen inWellington und warte auf die Faehre nach Picton. Um 18:30 gehts los und um 21:30 bin ich dann endlich in Picton angekommen. Die Flugreise war super aber … Weiterlesen
  • Reisefieber
    Ja das Reisefieber steigt… Endlich melde ich mich nun auch wieder hier zu Wort. Meine Abreise steht ja nun unmittelbar bevor und die Aufregung steigt enorm. Nur die letzten Sachen müssen noch gepackt werden und dann geht es morgen Nachmittag … Weiterlesen
  • Die sonnigste Stadt Neuseelands, endlich:)
    Huhu! In Kaikoura war ich noch schnorcheln. Das hab ich vorher noch nie gemacht und es richtig Spaß gemacht:) Schön in nem Wetsuit mit Taucherbrille und Schnorchel…Soo viele Fische hab ich zwar nicht gesehen, weil ich nicht getaucht bin, aber … Weiterlesen
  • FROHES NEUES
    Erstmal Happy New Year 2012!! Bei mir ist in dem neuen Jahr schon wieder so viel passiert! Silvester hab ich in Picton, ganz im Norden der Suedinsel, verbracht. Mit Live Musik und kleinem Feuerwerk, das war ganz nett, aber das … Weiterlesen
  • Klischee: Windy Welly
    Wellington hat sich von der Seite gezeigt, wie es wohl bei allen bekannt ist: von seiner windigen! Am ersten von unseren 5 Tagen in Wellington waren wir im Te Papa Museum inklusive Christmas Concert, das war sehr schön, es war … Weiterlesen
  • Palmy
    Nach ein paar Tagen auskurieren in Wanganui sind wir am Montag endlich weiter gefahren Palmerston North- Palmy:) Hier sind wir bei Hannah, Robbys Tochter, bzw. wohnen wir bei ihren Nachbar, weils in Hannahs WG etwas eng waere. Gestern waren wir … Weiterlesen
  • Dem Mond oder der Hoelle ganz nah!
    Ja, ich lebe noch, aber nur knapp! Der Tangariro National Park war leider ein Reinfall! Wir hatten extrem schlechtes Wetter,wollten aber natürlich trotzdem was vom Park sehen. Wir haben letzte Woche die Tagestour: gemacht. Die Länge und Steigung der Strecke … Weiterlesen
  • Urlaub auf der Mahakatino station
    Ich bin immer noch auf meinem Bauernhofurlaub! Mittlerweile hab ich auch schon meine ersten Sonnenbrände und Weihnachtskekse gebacken.hihi. Aber jetzt zum Interessanten: Wir sind am Strand direkt bei der Farm geritten. Weil ich ja nicht so der Pferdeprofi bin, durfte … Weiterlesen
  • Endlich eine richtige sheep farm!
    Wir sind jetzt auf einer 6000 ha farm mit 6000-7000 Schafen und einigen Kühen, Pferden und Hühnern! Am 2. Tag waren wir gleich dabei die männlichen Schafe (rams) zu scheren. Ihr seht hier grad Wyatt und Bill, die Söhne von … Weiterlesen

Digest powered by RSS Digest

Maoris, Siedler und Touristen…

…sie alle nutzten den Whanganui River. Fuer die Maoris war es der Strom aus dem sie Nahrung bekamen und fuer die ersten Siedler eine wichtige Hauptverkehrsstrasse und natuerlich auch Quelle fuer Nahrung. Heutige Touris nutzen ihn hauptsaechlich als „bespassung“. Einer der Great Walks liegt genauer gesagt auf diesem Fluss und da wir auf unserem Weg in Richtung Norden noch ein wenig Zeit hatten und noch eine kleine Tour machen wollten entschlossen wir uns noch einmal richtig paddeln zu gehen – also nicht nur mal so 1-2 Stunden aufm See.

Also angekommen in Whanganui hiess es fuer uns erst einmal wieder Informationen einholen wo man denn hier den besten/guenstigsten Kanu -Anbierter hat. Natuerlich nicht dort in der Stadt sondern in einem kleinen Nest namens Ohakune. Also dorthin und auf dem Weg schon von der Strasse aus einen Blick erhalten auf den Strom auf den wir uns fuer drei Tage begeben wollten. Die Aussicht auf die Vegetation und den Fluss erfuellte uns mit Vorfreude.

Endlich in Ohakune angekommen suchten wir uns dann auch einen Kanu-Anbieter heraus. Wir entschieden uns fuer Yeti-Tours (wenn der Name nicht schon ueberzeugt ;)) Also jeder drei Plastiktonnen in die Hand gedrueckt und mit den Worten wir sehen uns dann morgen frueh um 07:30Uhr an unserer Aussenstelle war es das dann auch schon.

Der naechste morgen ging also sehr frueh los. 6Uhr aufstehen, allen Kram den man so braucht in die Faesser einladen und mit den Tonnen in der Hand und dem Rucksack auf dem Ruecken zu deren Aussenstelle, die vom Campingplatz, Gott sei Dank, nicht sonderlich weit entfernt war. Dort angekommen haben wir dann die Tonnen in den Bus verladen und unsere Rucksaecke in deren Lagerhalle in eine Ecke gestellt. Und dann hiess es noch einmal gut 2 Stunden mit dem Bus fahren ehe wir nach Whakahoro kamen wo wir „ins Wasser gelassen“ worden. Der grosse Schock zur fruehen Stunde kam schon dort. Eine schaetzungsweise >20Mann grosse Schulklasse die sich auch von dort auf den Weg begeben sollte. Also wir schnell das Kanu beladen und ab ging die Post. Unser Busfahrer hat auf eine weitere Einleitung verzichtet, nachdem wir ihm versichert haben, dass das nicht unsere erste Tour mit Kanus ist und wir daher schon einiges an Erfahrung haben.

Geplant war also dann fuer diesen Tag eine 4-6 Stunden Etappe (laut Brochure). Da wir aber keine Lust hatten Abends diese Schulklasse am Hals zu haben planten wir unsere Tour ein wenig weiter und bereiteten uns darauf vor noch einen Campingplatz weiter zu fahren also noch einmal gut 2 Stunden mehr paddeln. Aber das Wetter sollte ja gut sein also alles keinProblem…

Wir erreichten den ersten Campingplatz und machten dort eine kleine Mittagspause – Muesliriegel und n‘ Stueck Schoki als kleiner Energie Schub.  Denn wir liessen uns nicht nur auf dem Fluss treiben sondern paddelten auch recht ordentlich und die Aussicht die wir die ganze Zeit geniessen konnten machte einfach Hunger. Farne und Steilhaenge mit wunderhuebschem scheinbar Naturbelassenen Urwald saeumten den Weg am Fluss. Nicht zu vergessen auch die hunderte von wilden Ziegen die ueberall auf irgendwelchen Steinvorsprungen sassen und am grasen waren oder einfach nur doof in die Gegend guckten.

Wir kamen am naechsten Camp vorbei und danach sollte es eigentlich auch nicht mehr sonderlich weit sein bis zu unserem Campinggelaende. Auch die Fluesse die von links und rechts kamen deuteten darauf hin, dass wir es bald geschafft haben sollten. Schliesslich setzte auch langsam aber sicher die Daemmerung ein und wir wunderteten uns wo den nun unser Camp seie.

Mit dem letzten Licht des Tages sahen wir dann endlich ein Schild, zwar kaum mehr zu lesen was darauf stand aber wir fanden einen Platz zum anlegen und auch eine Schutzhuette wo wir unser Nachtlager im mehr dunklen als hellen aufschlugen. Wir stellten dann auch fest, dass wir wohl an dem einen Camp vorbei gefahren waren und inzwischen noch eins weiter gekommen waren. Landungspunkt zur „Bridge to Nowhere“ direkt neben dem Mangapurua Camp. Egal weiter wollten wir diesen Tag definitiv nicht, also kochten wir noch schnell unsere Nudeln und legten uns dann schlafen. Auf das wir am naechsten Tag es ganz gemuetlich angehen lassen koennen.

Der naechste morgen kam und wir entschlossen uns, da wir ja so viel Zeit haben, einen kleinen Abstecher zu der Bruecke zu machen die irgendwann nach dem ersten Weltkrieg erbaut wurde, da man Soldaten weite Teile des Gelaendes als Farmland anbot und somit sich auch einige Farmen ansiedelten. Inzwischen ist aber davon nicht mehr viel uebrig  und somit steht eine solide Steinbruecke mitten im Wald und wird nurnoch von einigen Wanderern und Fahrradfahrern genutzt. Wieder zurueck an unserem Kanu luden wir die Faesser wieder ein und machten uns auf eine gemuetliche Paddeltour. Das Wetter war bestens und so liessen wir uns mehr treiben und genossen die Sonne und die wunderschoene Landschaft, alsdas wir uns wirklich ins Zeug legten um zu paddeln. Mittag machten wir diesesmal an einem Camp wo gleichzeitig auch eine alte Maori Versammlungsstaette liegt. Leider waren von denen keine Anwesend und so schauten wir uns nur ein wenig um und bestaunten das „Maorihaus“ welches genauso wie der Pfahl davor mit huebschen Schnitzereien verziert war. Weiter ging es den Fluss hinunter und am spaeten Nachmittag erreichten wir auch diesmal Planmaessig das naechste Camp welches ein wenig oberhalb des Flusses lag und einen Blick auf selbigen Bot. Sowie auf die Steilwand auf der anderen Seite des Flusses. Ein wirklich schoener Platz in der Mitte vom scheinbaren nirgendwo, umgeben von Wald, Farnen und dem Fluss.

Der letzte Tag war dann wieder sehr entspannt. Nicht ganz so strahlend blauer Himmel wie am Vortag aber immernoch relativ warm und ab und an zeigte sich auch einmal die Sonne. Das einzige spektakulaere an diesem Tag war vermutlich eine Ecke auf dem Fluss mit ein paar etwas staerkeren Stromschnellen, die wir aber ohne grosse Probleme meisterten. Da wir aber am morgen kurz vorm Ablegen Besuch bekamen von der Schulklasse, beschlossen wir ein wenig zu warten um zu sehen, wie diese die Stromschnellen meistern. Eigentlich relativ gut, wenn man von den zwei drei Kanus absieht die bei denen gekentert sind. Hilfe war aber nicht von noeten und so zogen wir weiter dem Ende unserer Tour entgegen. Dort kamen wir auch ohne weitere Vorfaelle an und mussten sogar noch einige Zeit warten bis wir von unserem Bootsvermieter wieder eingesammelt wurden.

Alles in allem eine wieder einmal sehr schoene Tour, anders wie die vorherigen und damit wieder auf ihre eigene Art und Weise genial!  Unsere 10. Mehrtagestour, ganz nebenbei bemerkt. Vermutlich unsere letzte, ehe es nachhause geht. Aber wer weiss das schon so genau 😉

Also man liest sich

und gruesse vom anderen Ende der Welt an euch alle da draussen!

Robert und Timo

Unsere wahrscheinlich letzte Tour :-)

Tadaa,

da sind wir wieder. Live und direkt auf euern Bildschirm.

In den letzten Tagen haben wir schon wieder so einiges erlebt und erlaufen.

Von Te Anau ging unsere Reise per Bus und tramping nach Wanaka. Ein kleiner Ort an einem blauen See inmitten schoener Berge.

Nachdem wir hier angekommen  und die Zelte auf dem Campingplatz aufgestellt waren gings wie immer erstmal einkaufen und den Ort so ein wenig auskundschaften. Wie es der Zufall so wollte trafen wir da im Supermarkt die 2 Franzosen mit denen wir ganz am Anfang im Nordland rumgereist waren.

Die beiden Frenchies arbeiten hier schon seit einem Monat und leben mit ganz vielen anderen Nationalitaeten in einer WG im Ort.

Da wurden wir von den beiden auch direkt fuer den Abend in die Wg zum essen und Neuseelandstories austauschen eingeladen. War ganz lustig.

Nun zu etwas voellig anderem. Wir hatten ja eigentlich vor keine groessere Wandertour mehr zu machen, aber irgendwie konnten wir es nicht lassen. :-).

Wir haben hier die ganzen Berge geshen und dachten uns, das es ja eigentlich ne Schande ist nicht mal auf einen raufgestiegen zu sein.

SO begab es sich, dass Timo und Robert ins Doc Center gingen und sich  eine 4 Tagestour raussuchten. Und Hossa, das war ne Tour.;-).

Nachdem wir  uns noch einen Tag in Wanaka aufhielten und ein wenig mit gemieteten Kajaks auf dem See rumschipperten, ging es am darauffolgenden Tag per laufen und trampen bei Nieselregen in Richtung „Aspiring Nationalpark“, der 51 km von Wanaka entfernt beginnt. Mit dem trampen hatten wir nicht so viel Glueck,  was dazu fuehrte, dass wir ca. 20 km liefen und 30 km mit 3 verschiedenen Leuten  bis zum Anfang des Wandertracks trampten. Da hatte man dann schon ma nen bissel was gelaufen, bevor der Weg ueberhaupt losging. Schon ziemlich fussmuede gings dann aber in aufklarendem Wetter und atembereaubender Landschaft richtung erste Hut, an der wir unser Zelt 200 m  abseits aufschlugen und somit „Freedomcamping“ betriben und somit auch nichts bezahlen mussten.

Die in diesem Gebiet ansaessigen Keas liessen uns zum Glueck in ruhe schlafen und betrieben keine zerstoerungsorgien mit unseren Zelten. Allerdings pirschte sich kurz von ins bett gehen mehrmals ein sehr unscheues Possum an unsere Zelte heran was nach einiger Zeit dazu fuehrte dass wir mit Steinen ins dunkle warfen und hofften das Possum zu treffen und es somit entgueltig zu verscheuchen. Wer jetzt denkt : “ oh das arme Possum…“ Die sind hier echt ne Pest. Schaetzungen gehen davon aus dass es in Neuseeland bis zo 70 Millionen Pussums gibt die  die einheimische  Pflanzen und die Vogelwelt(Eier) auffressen. Das nur am Rande. Wie auch immer. keine Ahnung ob wir getroffen haben, auf jedenfall kam das Tierchen nicht wieder.

Am naechsten Morgen wachten wir bei blauem Himmel  und sehr kuehler Luft auf. Auf gehts zur Liverpool Hut auf 1065 metern Hoehe. Anfangs ging es ueber weitlaeufige Grasebenen mit den Bergen rechts und links von uns in den himmel ragend immer gradeaus dem Flusslauf folgend.

Dann wurde es ziemlich steil und mit einiger kraxelei kamen wir oben an einer kleinen roten Huette an. Was fuer ne Aussicht !

Dort richteten wir uns ein und setzten Tee auf. Nach uns trudelten noch 6 weitere Personen ein ,die solange der Tee reichte, etwas angeboten bekamen und ihn dankbar annahmen. So macht man sich in Neuseeland ganz schnell Freunde in den Huetten ;-).

Jo. Essen , schlafen, aufwachen. Nachste tag. Kaiserwetter !

Was ne Aussicht!

Den ganzen Weg wieder runter und zurueck zur Aspiring Hut. Dort ne kleine Pause gemacht und dann den unglaublich anstrengenden und langen Aufstieg auf den Cascadesaddel begonnen. Long story short, wir waren irgendwann oben. Mit vor anstrengung zitternden Gliedern genossen wir die noch tollere Aussicht. Auf die auf 2- 3000 meter hohen gletscherbedeckten Berggipfel um uns drumherum und auf das unter uns liegende Tal.

Habe ich schon erwaehnt dass die Aussicht einfach irre war!

Nach einem kurzen Abstieg sur anderen Seite dort die Zelte aufgeschlagen und angefangen uns mit Energienahrung wie Nuessen und Schokolade vollzustopfen.

Zelte aufgebaut, Tee gekocht, Essen gekocht, pennen gegangen.

Die Nacht war ziemlich kalt. trotz schlafsack inlet und angelassenen klamotten war es nicht zu warm im Schlafsack. Aber was einen nicht umbringt macht einen ja bekanntlich nur haerter ;-).

Am naechtsen morgen war dann auch der Tuempel neben uns mit ein wenig Eis bedeckt, genauso wie Teile der Zeltplane.

Sachen gepackt und den Absteig begonnen. Unten agekommen noch 2 Stunden ueber die Ebenen gelaufen und am Parkplatz direkt ne Mitfahrgelegenheit bis nach Wanaka bekommen. Hier sind wir jetzt wieder und geniessen das immer noch gute Wetter.

Liebe gruesse um die  Welt,

Timo und Robert.

Eine Tour ohne klaren Weg

Hallo zusammen

gerade sind wir wiedergekommen von einer wirklich unglaublichen Tour. Meiner Meinung nach eine der besten die wir bis jetzt gemacht haben, vielleicht sogar die beste ueberhaupt. Aber so etwas wirklich zu sagen ist immer schwierig, da jede Tour auf ihre eigene Art und Weise natuerlich einzigartig ist.

Um direkt im Vorfeld den Titel des Beitrags zu erklaeren: Wir hatten, wie schon angekuendigt, uns hier im Fjordland wieder eine nette Tour heraus gesucht. Hollyford und Pyke wollten wir in einem Abwasch erledigen. Hollyford eine normale Wanderroute wie es in Neuseeland hunderte gibt. Pyke – naja sagen wir ein wenig anspruchsvoller. Hoher Grad an Fitness und Erfahrung vorausgesetzt genauso wie die Faehigkeit einem Weg anhand von einer Karte und dem was einem die Natur so bietet zu folgen. (das hat man uns im Visitor Center gesagt und uns vor dem Track gewarnt…) Ganz so schlimm sollte es nicht werden aber nun wollen wir mal langsam los legen und in die genauere Beschreibung gehen….

Los ging es von Te Arnau – der Center des Fjordlands. Die beiden Touren beanspruchen eine minimale Zeit von 9-10 Tagen, da wir aber bei schlechtem Wetter mit ueberflutungen der Fluesse zu rechnen haben, hatten wir fuer weiter 4 Tage Essen eingepackt. Also alles in allem ein Essensvorat von 14(!!) Tagen. Reis und Nudeln im Ueberfluss dazu Tueten Sossen und jeden zweiten Tag eine Dose mit Nahrungsergaenzung –  den einen Tag „baked beans in tomato souce“, den anderen ein wenig Mais, Erbsen oder corned beef.

Nach nur sehr kurzer Zeit warten wurden wir von einem sehr netten Israeli augesammelt der uns direkt bis zum Start des Tracks brachte und uns somit, von der Hauptstrasse zum Beginn des Tracks, eine 18km Tour ersparte. Guter Laune und mit gutem Wetter im Ruecken ging es also los. Nach guten zwei Stunden machten wir eine kurze Rast an einer Hut um einen Muesli riegel zu essen und kurz die Trinkflaschen wieder aufzufuellen. Dort trafen wir dann auch Joshi mit dem wir spaeter noch einen weiten Teil des weges laufen sollten, aber dazu spaeter mehr.

Also weiter zur naechsten Hut. Alles in allem war dieser Tag mit gut und gerne 5-6Stunden ein relativ moderater Tag durch das Neuseelaendische Dschungelparadies im Fjordland. Der Weg erinnerte an diesem Punkt mehr einem Highway als einem wirklichen Wanderweg. Trotzdem erhielten wir einen kleinen Eindruck was uns auf dem Weg weiter erwarten sollte. Glocken klare Fluesse, wunderhuebsche Wasserfaelle und die, wie schon fast von Neuseeland bekannte, unberuehrte Natur. Am spaeten Nachmittag kamen wir dann also an der Hut an und kochten dort unser Essen. Dort kommt man dann ein wenig mit den Leuten ins Gespraech um so zu hoeren wie die Tracks sind und was so die einzelnen vor haben und schon gemacht haben. Wie es der Zufall so wolte treffen wir auf ein aelteres Ehepaar aus Auckland, die vorhaben den Pyke zu laufen und danach den Hollyford Track. Jetzt hiess es fuer uns, was tun. Eigentlich wollten wir uns auf dem Hollyford erst ein wenig einlaufen, um danach uns der grossen Herausforderung Pyke zu stellen, aber auf der anderen Seite haben wir so noch zwei Leute mehr zur Hand die uns auf dem Weg begleiten und mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn man sich mal nicht sicher ist wo es weiter geht mit dem Track.

Wir haben uns nach langen hin und her ueberlegen dazu entschieden mit den beiden zu  laufen, auch weil uns der Hut-Warden fuer die naechsten 3 Tage gutes Wetter vorraus gesagt hat. (nein, er kann das nicht an den Wolken lesen, sondern hat via Funk den aktuellen Wetterbericht angefordert) Wow, drei Tage, das ist genau die Zeit die man bei gutem Wetter braucht den Pyke zu bewaeltigen!!! Gute Vorraussichten das macht natuerlich die Entscheidung ein wenig einfacher.

Dem See vor der Hut folgend ging es also richtung Norden und wenn ich hier schreibe dem See folgend, dann meine ich das mehr als nur Wort woertlich. Denn der einfachste Weg auf der Route ist bei geringem Wasserlevel durchs Wasser oder an der Boeschung entlang und so kommt es direkt in der ersten halben Stunde vor, dass wir uns durch Huefthohes Wasser schlagen und ueber Stock und Stein steigen/klettern um ans Ende des Sees zu gelangen.

Von da ging es dann weiter einem maerchenhaft schoenen Pfad folgend, der manchmal auch mehr oder weniger frei Schnauze war, bis man das naechste orangene Dreieck irgendwo an einem Baum entdeckte(orangenes Dreieck ist hier in Neusseeland so das Symbol fuer Wanderwege. Die haben das eigentlich alle als „Wegweiser“) Von dort ging es dann weiter durch sogenanntes Black Swamp Land frei uebersetzt schwarzes Sumpf Land. Naja wieder ueber Kniehohes Wasser, aber diesmal mit Schlamm und Sumpf gefuellt. Ein Jump’n’Run von einem Flachs Bueschel zum naechsten. Leider schneiden einem diese Pflanzen teilweise ein wenig in die Finger, aber man lebt nur einmal und was einen nicht umbringt macht einen nur haerter. (nein, keine Sorge keine tiefen Schnitte nur kleine Kratzer – klingt wahrscheinlich schlimmer als es wirklich war). Tja, der Rest der Strecke waren mehr oder weniger trockene Flussbette und weiterer Matsch sowie Wald in seiner natuerlichsten Formen mit unzaehligen Farnen und einem Anblick, dass man alle zehn Meter stehenbleiben moechte um noch mehr von allem in sich aufzunehmen.

Der naechste Tag fuehrte als aller erstes ueber einen Fluss. Dieser wurde aber nicht durchwahrtet sonder ueberbrueckt. Nein nicht mit einer Bruecke, nicht mal mit einer Haengebruecke sondern mit einer Kiste die an einigen Stahlseilen haengt und mit einer Kurbel bewegt wird… Absolut abgefahrenes Teil und einfach ein grosser Spass am fruehen morgen.

Und danach ging es wieder weiter durch schon mehr oder weniger bekanntes Hinterland. Teils durch Waelder, teils durch historische Weidegruende… (vermutlich hat die letzte Kuh da gute 50 Jahre zuvor gegrast, was beim alter Neuseelands seitdem Europaer hier wandeln schon relativ alt ist…) Auch die ein oder andere kleine Querung eines Fluesschens stand wieder auf dem Programm. Uebrigens haben wir uns die neuseelaendische Methode angewohnt einen river zu Crossen. Tevas sind von gestern. Wanderschuhe trocknen wieder, also mittendurch statt nur dabei – oder so 😀

Das Highlight sollte dann am Ende des Tages kommen die Querung des Pyke Rivers an einer Stelle die bekannt dafuer ist bei Regen unpassierbar zu sein (so wie schon einige Teile zuvor, aber egal) Also diese Stelle passiert und dort dann unsere Zelte aufgeschlagen. Das Ehe Paar aus Auckland ist noch weiter zur naechsten Hut gewandert. Alles in allem hatten die Beiden wohl einen etwa 11 Stunden Tag(Hut ab davor, dass sie das durchgezogen haben). wir haben uns mit unseren etwa 8,5 begnuegt. Die Zelte sollten ja schliesslich auch nicht umsonst eingepackt sein. Und eine schon so gut wie vorbereitete Feuerstelle, eine Holzbank + Tisch will schliesslich auch genutzt werden und nicht nur eines sehnsuechtigen Blickes gewuerdigt werden.

Der naechste Tag war dann im Vergleich zu den vorherigen schon fast langweillig. Wir folgten einer alten Strasse, durch den Wald, wo Rinder und Kuehe und sicherlich auch eine Quads drueber gebraust sind. Zumindest waren die „Fahrrinnen“ fuer uns sehr deutlich im Boden zu erkennen, womit wir auch recht wenig auf die Dreiecke achteten und trotzdem an der naechsten Hut ankamen. Dort trafen wir dann auch unsere Reisegefaehrten, das Ehepaar, wieder und im Laufe des Nachmittags tauchte auch Joschi dort auf, der den Hollyford laufen wollte und sich dann mit uns an der Hut treffen. Voller Freude den Pyke geschafft zu haben beschlossen wir dort eine weiter Nacht zu bleiben. Diese Entscheidung hat sich wieder als sehr gut herrausgestellt und wir hatten eine wahnsinnig tolle Zeit, bestehend aus Aale fangen, Muscheln sammeln und ein wenig auszuspannen.

Aber irgendwann muss es weiter gehen also auf Richtung Hollyford Track. Diesmal ohne Aucklaender, dafuer mit Wuerzburger. Auf dem Weg zur naechsten Hut machten wir dann an ein paar Felsen halt um uns einen kleinen aber sehr, sehr, sehr, sehr, sehr schmackhaften Imbiss zu kochen bestehend aus Paua Muscheln in Knoblauch und Oel gebraten. Danach liefen wir noch an einer Robben Kolonie vorbei und konnten einige Baby Robben sehen. Trotzdem versuchten wir moeglichst einen gewissen Abstand zu halten um die Tiere nicht mehr zu stoeren als unbedingt noetig.

Naechste Hut neues Glueck. Kochen, schlafen, wandern, kochen und schlafen. Zwischendurch wieder wunderbare Landschaft. Das naechste Highlight sollte eine Hut sein, die auf einer kleinen Insel liegt, am Fusse eines Sees. Natuerlich auch nur bei gutem Wetter zu betreten und moeglichst schnell wieder zu verlassen ehe die Fluesse wieder steigen.

Ehm, Nein! Wir hatten uns vorgenommen da wieder 2 Naechte zu verbringen und vielleicht wieder ein wenig Fisch zu fangen oder einfach nur eine gemuetliche Kugel zu schieben.

Aber es kommt halt alles anders als man eigentlich denkt. Der erste Abend war noch relativ ruhig. Zwischendurch kamen ploetzlich einige Jaeger herein die sich, nachdem sie erfuhren, dass wir auch noch den gesammten naechsten Tag da bleiben wuerden, fuer den naechsten Abend ankuendigten.

Also der naechste Tag kam und die Jaeger auch. Mit Sack und Pack wie man so schoen sagt. genauer gesagt waren sie einige der Knalltueten, die diese Idylle mit der Lautstaerke ihrer Jetboote zu zerstoeren drohten. Aber alles in allem echt super Jungs. Am Abend tauchte dann auch noch eine weiter Truppe Jaeger auf und ein etwas verwirrt scheinender aelterer Wanderer.

Das Resumee des Abends: Wir hatten koestlichstes frisches Reh, frisch gereucherte Forelle und eine sehr amuesannte Jetboot Tour um die Insel fuer umsonst, bei der das Boot alles andere als geschohnt wurde. Aber SaftyFirst natuerlich Rettungswesten angehabt und das einzige was dann ein wenig schief ging war der Versuch das Boot ueber ein Kiesbett zu „schiessen“, aber schieben hilft! Haetten wir das ganze ueber einen richtigen Veranstalter gemacht, haette das vermutlich einige viele Dollars gekostet… Alles in allem war es am Ende eine sehr witzige kleine Party, die wir so absolutes nicht erwartet haetten.

Als wir dann weiter wollten bekamen wir sogar noch eine Mitfahrgelegenheit auf den Jetboots – ersparte uns ein klein wenig Strecke durch noch mehr Schlamm. Und wir erhielten dafuer einen etwas anderer Blick auf den Fluss und die Berge drum herum.

Tja und das soll eigentlich auch schon unsere Tour im grossen und ganzen gewesen sein. Noch einmal eine weitere Nacht in einer Hut und dann der heutige Tag mit verdammt viel laufen zur Strasse. Erst gute 2 Stunden auf dem Wanderweg und dann noch einmal 18km vom Strassenende zur Hauptstrasse. Summa sumarum etwas mehr wie 25km.

Aber nun sind wir wieder  gut in Te Arnau angekommen und nach einem guten Essen haben wir den Abend ausklingen lassen und freuen uns darauf, was uns noch hier in Neuseeland erwartet, ehe es dann irgendwann im April heisst: Segel setzen Richtung heimischer Hafen…

Also bis dahin

Gruesse vom anderen Ende der Welt

Robert und Timo

PS: Ist spaet, also wer grobe Rechtschreib und oder sonstige Fehler findet darf sie behalten!

Der Koenig des Waldes …. Stuart Island

Moin popoin..

Hier ein neues Lebenszeichen aus NZ.

Nach dem wir uns bei gutem Wetter aus den Catlins per tramping nach Invercargill( heassliche Stadt) begeben hatten, ging die Reise von dort, nach Aufstockung der Lebens- und Genussmittel mit der Personenfaehre nach Stuart Island. Die Ueberfahrt dauerte mit dieser Speedbootfaehre nur etwas weniger als eine Stunde, die wir aber sehr genossen, da es doch ein paar hohe Wellen gab und wir natuerlich die gesamte Ueberfahrt drausssen verbrachten. Mit 60 dollar war das gar nicht so billig, was uns auf die Idee brachte auf der Rueckfahrt doch einen Fischer zu fragen ob er uns nicht zurueck auf die Suedinsel bringen moechte.

Um das schon mal vorweg zunehmen, es hat nicht geklappt. Dafuer haben wir Geld im pup gelassen in dem wir erfuhren, dass die naechsten Tage kein Fischer Rausfaehrt.

Naja wie auch immer. Zurueck zur Ankunft.   Wirsind in der einzigen Siedlung der Insel, Oban(280 Einwohner), angekommen und haben die Zelte bei einem Backpackers aufgeschlagen. Essen kochen usw….

Am naechsten morgen gings dann ins doc center um eine passende Strecke fuer uns rauszusuchen, nicht zuuuu lang und nicht zu einfach. Nach einiger Recherche und guter Beratung durch einen doc Ranger  entschieden wir uns fuer den southern circuit, der als der schwerste der 3 zu laufenden routen der Insel gilt.

War eine 6 tagestour.

Ganz grob beschrieben wars eine megatolle tour mit groestenteils sehr sehr sehr schlammigen, sumpfartigen wegen , einigen Hohenmetern, die wir auf der Insel nicht erwartet hatten, unglaublich artenreicher Pflanzenwelt und teils sehr zutraulichen Voegeln. Uns war das glueck auch so hold, dass wir 5 Kiwis zu gesicht bekamen, die wirklich sehr urzeitlich aussehen und groesser sind als man erwartet. Weitere higlights waren die 107 gestrandeten Pilotwahle an der Masonbay die von 4 Forschern in weissen Ganzkoerperanzuegen auseinandergenommen wurden und eine wundertolle Strandbucht , mit einer winzigen doc huette die sehr nach Piratenversteck ausschaut( bojen und netze hingen ueberall rum und sogar ne haengematte aus einem fischernetz ). An diesem „Pitratenversteck “ lag auch eine Angelschnur mit Haken die wir an einam nahegelegenem flusslauf ausprobierten und es schafften unser Abendessen mit einem in oel und Knoblauch angebratenen Fisch zu bereichern. Am naechsten Tag gings lustig weiter mit seafood.

Die in der  naechsten Huette hausenden Jaeger sagten uns, dass man bei Ebbe  hervorragend Miesmuscheln „ernten“ kann. Sie hatten nicht zuviel versprochen. An diesem Tag schlugen wir uns den Magen mit zig toepfen frischgegarter Muscheln direkt aus dem Meer voll und machten abends noch ne schmacko Muschelsuppe zu den Nudeln draus. Die Jaeger waren wirklich lustige Zeitgenosse, die uns sogar einige Brocken gebratenes cornedbeef gaben und am Morgen einen Kaffee unter die Nase hielten.

Sie hatten leider kein Glueck bei der Jagd, ansonsten waeren wir vermutlich noch in den genuss von Rotwild gekommen.

Der Rueckweg ging dann  nicht nur durch 20 cm. tiefen Schlamm  sondern durch hueft tiefen Sumpf. Zum Glueck hatten wir gutes Wetter, andernfalls waere diese Etappe sehr ungemuetlich geworden. Auch waren die zuvor gekauften Gamaschen eine grosse Bereicherung.

War eine der abwechslungsreichsten Touren bisher, die allerdings groesstenteils von Schlamm bestimmt war und uns mit Etappen von 20 km und 9 stunden laufen teils einiges abverlangt hat.

Nach dem wir wieder auf der Suedinsel angelangt waren, machten wir uns auf Ins Fjordland, indem wir uns nun befinden. Genauer gesagt in Te Anau. Unglaublich touristisch, Reisebusse mit alten Menschen ueberall … wies halt so ist.

Wir haben die naechste Tour schon wieder vor uns. Wir werden ueber 10-14( je nach Wetter) Tage den Hollyford und Pyke Big Bay Route laufen. Dies soll dann die letzte grosse Wanderung und somit nochmal eine Hammertour fuer uns hier in Neuseeland werden. Danach lassen wir es dann vermutlich ein wenig ruhiger angehen…

🙂 we’ll see

liebe gruesse ,horridoh

Timo u, robert

PS:“ Koenig des Waldes“ ist die Bezeichnung, die der Kiwi bei den Maori hat.

Weiter gehts in den Catlins

Nachdem wir mit dem Nakedbus weiter gefahren sind nach Balclutha, kam da erst einmal die grosse Enttaeuschung. Unsere geplante Tour durch die Catlins koennen wir nicht so machen wie wir es eigentlich vorhatten – es gibt einfach keinen wirklichen mehrtages Wanderweg durch die hiesige Gegend. Aber wir wollten uns davon nicht die Laune verderben lassen und trotzdem unsere Tour machen. Also weiter zum naechsten kleinen Oertchen und schauen was es da so alles gibt.

Also naechste Station Owaka. Hier haben wir einen kleinen Ausflug zum Strand gemacht und einige Seeloewen aus naechster Naehe knipsen koennen. Ziemliche Wuchtbrummen die Viecher… (Erreichen ein Koerpergewicht von um die 350kg)

Okay einige dicke Tiere die am Strand rumliegen sehen, dafuer kann man auch an die Nordsee fahren – also weiter gehts. Daumen raus und weiter warten. Und nach wenigen Minuten stoppt auch ein Campervan – Wohnmobil (Bis jetzt sind das die gewesen, die immer fleissig weiter gebrettert sind…) ! Ein Englaender der hier ein bisschen durch die Catlins faehrt und sich ein paar Sachen anschauen will, aber wenn wir kein Problem damit haben ab und an mal fuer nen Fotostop anzuhalten sollten wir doch reinspringen. Gesagt getan! Und so kamen wir dann in den Genuss uns noch an diesem Tag die Cathedral Caves anzuschauen. Riessige vom Meer in den Fels gespuehlte Hoehlen, die von ihren Dimensionen ein wenig an die hohen Decken von Kirchen erinnern… Ende der Reise war dann fuer uns Curio Bay.

Hier haben wir einen traumhaften Campigplatz gefunden der zur Haelfte auf einem Kliff steht und man in der Bucht vor einem einige Hector Delphine beobachten kann. Und wir hatten sogar mehr als einmal das Glueck dies auch zu tun. Viel mehr wie die Finnen hat man zwar nicht sehen koennen aber immerhin – besser als nichts! Da uns dieser Campingplatz so sehr gefallen hat sind wir dort noch zwei weitere Naechte geblieben und haben am naechsten Tag einen Ausflug zum Slopes Point gemacht.

Wir haben schliesslich den noerdlichsten Punkt der Nordinsel gesehen und somit versteht es sich ja auch irgendwie fast von alleine, dass wir den suedlcihsten Punkt der Suedinsel uns auch anschauen. Aber irgendwie waren wir ich ein klein wenig enttaeuscht. Viel mehr als ein Schild mit zwei Wegweisern(einer zum Suedpol und einer zum Equator) ist dieser Punkt naemlich nicht. Umgeben von eingezaeunten Weiden wo ein paar Schafe drauf stehen…

Gestern haben wir dann uns ncoh mal einen Tag gegoennt um am Strand zu liegen ein wenig Hackisack zu spiele oder einfach nur Musik zu hoeren und den Wellen zuzuschauen und ab und an mal einen Blick auf eine der Finnen der Delphine zu erhaschen. 

Waehrend wir uns dann also mal einen Kaffee holten erfuhren wir auch von dem Erbbeben in Christchurch. Hier haengen heute alle Fahnen auf Halbmast. Uns ist Gott sei Dank ncihts passiert!

Hier heisst wir sind nicht mehr in der Bay sondern in Invercargill um uns bald auf die Reise zu begeben nach Stuart Island, denn da soll es noch einen recht schoenen mehrtages Track geben den wir gerne „erwandern“ wollen.

Bis dahin, schoene Gruesse vom anderen Ende der Welt

Robert und Timo

Wwoofing Nr. 4 vorbei, auf nach Schottland…

Moin Moin.

Es ist schon wieder einige Zeit seit dem letzten Bericht vergangen, was mich  zu der Ehre bringt einen neuen Artkel verfassen zu duerfen.

Die Letzte Zeit seit dem letzten Bericht haben wir bis auf die letzten drei Tage sogut wie durchgehend auf unserer Farm verbracht. In Diesen ca. 3 Woche haben wir 2 Freunde von Mike ,unserem wwoofing host ,   beim Jagdausflug ins Farmhinterland begleitet. Diese hatten es auf dei lokalen wildlebenden Ziegenherden abgesehen, die hier als Pest bezeichnet werden und deshalb ohne gnade bejagt werden.  Es ging also eines schoenensonnigen mittags mit den beiden fraggels und 2 dicken Gewehren hinein in die Huegel hinter der arm. Nacheinem kurzen Lauf kamen auch schon die Ziegen ( ca. 8 stueck) in sicht und schussweite. Die beiden feuerten 6 schuss ab und trafen ….. nix!

Darauf folgte ein wildes weglaufen der Ziegen bergauf.  Wir  gingen langsam hinterher.  Allerdings  verloren unsere beiden hobbyjaeger bald die Spur. Wir irrten dann noch ne dreivirtelstunde durch den wald und ueber die Felder ohne die lieben Tiere nochmal zu gesicht zu bekommen.

Unsere Hoffnungen zu lernen wie man ein Tier haeutet und ausnimmt waren damit zu nichte gemacht.  Dafuer duerfen 1-2 Ziegen laenger die Felder der Farmer abfressen. hat ja auch was.

An einem weiteren off tag  brachte uns Pam nach christchurch. Dort stromerten wir duch die stadt und schauten mal hier mal dort und genossen die unterschiedlichsten kalten piwos die man sich so ertraeumen kann. Weiterhin gabs einige Erdbeebenschaeden zu begutachten und ein artscenter, welches aber nicht sonderlich interessant war.  Ich denke nach dieser Stadterfahrung bei der man viel zu viel geld gelassen hat wenden wir uns  in Zukunft wieder der schoenen billigen Natur zu. ^^ „genug KULTur“!

Die restlchen Tage arbeiteten wir fleissig weiter auf der Farm, fellten ein paar Baeume, hackten/ saegten sie klein und stapelten sie anschliessend fein saeuberlich weg. Mikes Kommentar dazu:  “ so ordentlich war das Holz hier noch nie gestapelt“! ja ja, da kann man mal sehen.

Nicht vergessen wollen wollen wir auch das lustige“ schafe einfangen und festhalten, damit pam sie scheren kann“ aktion.

Mit einem weiteren Wwoofer, Craig aus Yorkshire, der tagszuvor hinzugekommen war machten wir uns zu dritt die freude und liessen das ganze in sowas  wie   british bulldog/Rugby mit Schafen ausarten.  Sehr lustig.

Bevor ichs vergesse, wir haben auch 2 Erdbeeben am eigenen Leib gespuert. Schwache zwar aber es hat doch ganz gut gewackelt. Das eine war direkt in der naehe der naechsten Ortschaft, Oxford, mit einer Staerke von 4,5  lokalisiert.

hat man sowas auch mal erlebt.

Auch das schoenste und interessanteste Wwoofen geht mal vorbei und so machten wir uns nach ca. drei wochen wieder auf die Socken gen Sueden. Mit dem Bus gings die eastcoast hinunter bis nach Duniden, eine teils schottisch wirkende Studentenstadt, mit vielen netten Kneipen.  Dort  begaben wir uns in ein Hostel namens Hogwartz und machten uns abends auf in einen sehr netten schottischen pup mit fideler livemukke, die von einer 6 koepfigen kapelle mit fideln, gitarren und sonstigen tollen Instrumenten dargeboten wurde.  Da gabs einige lieder die man mitsummen konnte. Das ist doch sehr angenehm mal ein wenig gute  livemusik zu hoeren.

Am naechsten Tag machten wir uns dann ins natur(vogel)paradies „otago peninsula“ auf, welche direkt an Duniden anschliesst.

Und hier ist der Moment an dem man Neuseeland verlaesst und Schottland betritt.  Zumindest kommt es einem so vor.

Die Landschaft ist wie man es von Bildern der schottischen Kueste kennt. Gruene Huegel , rauhe Kueste, kleine Fischereischuppen und daneben duempelnde Holzboote. und nicht nur das, auch sieht man heir vereinzelt schottische Fahnen wehen….

Doch der Hauptgrund weswegen wir uns heir hin aufgemacht haben ist die Tierwelt. Hier kann man an unglaublich tollen Buchten Seeloewen , Gelbaugenpinguine, Zwergpinguine und Pelzrobben und mit etwas glueck Koenigsalbatrosse beobachten. Und nicht zu vergessen die ganzen anderen Seevoegel die im watt rumstochern. ( ja Papa ich habe ganz viel Fotos fuer dich gemacht, allerdings hat mir nen gescheites Teleobjektiv  gefehlt.)    Einen Pinguin und Robben sowie ganz viel Sevoegel habe ich fotografiert, die Albatrosse leider nicht, weil nicht genug wind vorhanden war, sodass sie nicht gestartet sind.  Schade denn  mit einem meter Koerpergroesse und 3 metern spannweite sehr imposante Tiere.

So haben wir die letzten drei Tage zu Fuss fast die gesamte Halbinsel abgewandert und  jede menge Kilometer gemacht. So langsam gehen meine Wanderschueh aus dem leim. Schon zig mal notduerftig geflickt.  Aber : Im Ffalle eines Falles klebt Gaffa einfach alles 🙂

Morgen geht die reise geht weiter nach Sueden in die Catlins und dann nach Stuart Island.

Gruesse vom anderen Ende der Welt

Timo und Robert

Ps: zum letzten Bericht hat Timo jetzt Bilder hochgeladen

Die Reise geht weiter – wir wwoofen wieder

Lang ist es her, dass man mal wieder was von uns gehoert hat. Wir waren wohl einfach in der letzten Zeit ein wenig schreibfaul. Macht nichts, dafuer jetzt hier wieder mal ein paar Zeilen 😉

Zum heutigen Wetterbericht:

Die letzte Nacht wurde fuer die Region um Christchurch eine Sturmwarnung ausgesprochen. Windgeschwindigkeiten von bis zu 120km/h seien zu erwarten, Fenster und Tueren sollten geschlossen bleiben.

War nicht der Fall zumindest nicht hier auf der Farm in Oxford. Dafuer hatten wir heute wieder schoenes Wetter mit recht sonnigen 23

°C

So nun zum eigentlichen Bericht:

Nachdem wir vom Nelson Lakes National Park zurueck nach Murchison gekommen sind wollten wir eigentlich nicht viel mehr machen, als unsere Sachen die wir dort gelassen haben zu packen und weiter zu ziehen.

Aber irgendwie hat Murchison die eigenartige Faehigkeit Menschen fest zu halten und so blieben wir noch eine Woche dort und genossen einfach mal unseren Urlaub, mit nichts tun, Geburtstag von einer der Amies zu feiern und ein kleines Konzert in der oertlichen Kneipe zu besuchen. Aber da wir ja schliesslich nicht ewig dort bleiben wollten fingen wir an uns wieder auf die Suche zu machen, nach einem Wwoofing Platz.

Wir waren guter Dinge und machten uns also auf unsere Reise Richtung Sueden den Weg an der Kueste entlang.

Trampend von Murchison nach Westport und von da weiter mit dem Nackedbus in Richtung Greymouth.

Aber hey wo man schon mal dort ist kann man ja auch zu den weltbekannten, absolut seltenen und unglaublich….. von Touristen ueberlaufenen Pancake Rocks gehen und dort eine kleine Tour machen. Die Rocks an sich, naja Steine die aus dem Wasser Ragen und von Wind und Wetter so geschliffen wurden, dass es aussieht, als ob jemand einige Pfannkuchen uebereinander gelegt haette. Dazu noch die Brandung die sich einige unterirdische Gaenge gegraben hat und dort dann die Gischt hochdrueckt. Alles in allem unserer Meinung nach nicht sonderlich spannend. Aber fuer den mueden Sonntags Touristen der mit seinem Campervan nen Monat durch Neuseeland tourt, und nur an den „Highlights“ kurz anhaelt um ein paar Fotos zu machen bestimmt echt spannend… (Sollten sich irgendwelche Eltern meinerseits in dieser Beschreibung wieder erkennen, so ist das in keinster Weise beabsichtigt, auch der gewisse ironische Unterton beim lesen ist nur eine freie Interpretation von jedem selbst…)

Leider wurde auch aus unserer kleinen zwei Tages wanderung nichts, die wir, im den Pancake Rocks angrenzenden Nationalpark, vorhatten zu machen. Laut des dortigen doc Centers, habe der Sturm der letzten Nacht die Tracks zu sehr in mitleidenschaft gezogen und Teile sogar unpassierbar gemacht. Ein wenig veraergert zogen wir also weiter. Aber wir wollten wandern und da wir es ja schliesslich nicht eilig haben beschlossen wir einfach den restlichen Weg in Richtung Greymouth mehr zu bewandern als zu trampen. Denn natuerlich konnten wir auch keinen weiterfahrenden Bus buchen, da der Sturm ueber Nacht die Internet Verbindung gekappt hatte… Also Wort woertlich on the road again. Zwei Tage sind wir teilweise gewandert teilweise getrampt Richtung Greymouth gezogen. Haben die Nacht an einem kleinen stueckchen gruen verbracht nicht weit vom Strand und der Strasse und konnten mal wieder einen recht schoenen Sonnenuntergang am Meer geniessen. Und haben dazu noch ein neues Spiel gefunden: Wer bleibt laenger vor den ausrollenden Wellen am Strand stehen ohne Nasse Fuesse zu bekommen. Wir haben mehr oder weniger Beide gewonnen. (Wichtig bei dem Spiel: Es sollte einsetzende Flut sein, so dass die Wellen langsam naeher kommen – erhoeht den Spassfaktor)

In Greymouth angekommen hatten wir neben unzaehligen Absagen, auch eine Zusage fuer einen neuen Wwoofing Platz erhalten. Leider erst in gut einer halben Woche. Aber was solls, wir muessen ja irgendwie von Greymouth in die Naehe von Christchurch kommen. Und dazwischen liegt noch Arthurs Pass, mit einem wunderbaren National Park. Nebenbei haben wir noch festgestellt, dass 4h in einem Hostel einem Cricketspiel im TV zuzuschauen wenn man eigentlich einen Film gucken wollte, naja sagen wir relativ unspannend ist. Im Nachhinein haette man vielleicht lieber Reiskoerner zaehlen sollen oder irgendwas anderes aufregendes tun sollen….

Auf dem Weg nach Arthurs Pass wurden wir von einem sehr netten Kerl mitgenommen der uns direkt vor dem Visitor Center absetzte und neben einiger guter Ratschlaege noch uns eine Visitenkarte in die Hand drueckte: Solltet ihr in der Naehe nach einem Fruit-picking Job suchen ruft dort an und sagt ihm, ihr haettet die Nummer von mir. Er wird euch was finden…(Wie ueberall im Leben ist Vitamin B das A und O) Auf dem Weg in das Doerfchen Arthurs Pass machten wir, ganz nebenbei kurz an der hoechsten Stelle halt um ein wenig die Aussicht zu geniessen und uns ueber die Keas zu amuesieren. Diese sind dafuer bekannt sehr neugierig und gleichzeitig sehr zerstoererisch zu sein. Es ist angeblich wirklich schon vorgekommen, dass Leute ihr Auto auf einem Parkplatz abgestellt haben und wieder kamen und die Frontscheibe lag auf dem Lenkrad, weil die Voegel das Gummi um die Scheibe herausgepickt und gezogen haben. Leider war es den Tag schon zu spaet und so beschlossen wir eine Nacht in Arthurs Pass zu bleiben und am naechsten morgen nach konsultierung des doc Centers zu starten.

Irgendwann in mitten der Nacht wurde ich dann von einem sanften picken gegen meinen Kopf wach. Noch halb schlaftrunken versuchte ich zu realisieren was das eben war. Und dann sah ich es. Ein dicker Riss im Zelt direkt neben dem Eingang und dahinter ein darum stolzierender Kea. Die Nacht wollte ich irgendwie nicht mehr so richtig tief schlafen und mit entsprechender Laune wachte ich dann am naechsten Morgen auf. Und alle Leute in den Zelten um uns herum konnten aehnliches an ihren Zelten vermelden. Ueberall haben die Viecher mit ihren Schnaebeln Loecher in die Zeltplanen gepickt. mal groesser mal kleiner.

Also schnell weg von dem Platz und wieder auf Tour.

Wieder nur eine kleine Tour von drei Tagen, aber die sollten dafuer echt gut werden.

Tag 1:

Los gings mit ein klein wenig Rivercrossing und dann die Berge rauf. An einer Ecke war der Weg so steil, dass man eine Kette angebracht hat, die man wie ein Seil zum klettern als unterstuetzung nutzen sollte. Aber alles kein Problem, ueber Stock und ueber Stein weiter den Berg hoch und an einigen Baechen und Fluessen vorbei. Diesmal war es Robert, der ploetzlich bis zu den Knien in einem Schlammloch steckte, aber auch davon liessen wir uns nicht abhalten und kamen irgendwann zwar relativ erschopeft, aber guter Dinge an unserem Ziel an. Dort trafen wir dann auf einen Australier, mit dem wir den naechsten Tag die Etappe wandern wollten.

Tag 2:

Weiter dem Fluss folgend den wir schon den gesammten vorherigen Tag entlang gelaufen sind kamen wir irgendwann an ein Geroellfeld ueber das wir mit mehr oder weniger nassen Fuessen herueber kletterten. Unsere nassen Fuesse kamen daher, dass wir nicht fuer jeden kleinen Bach die Tevas anziehen wollten aber manchmal das Wasser einfach ein wenig tiefer war und somit von oben in den Schuh reinlief. Also auf dem Geroellfeld kurz ein klein wenig die Socken getrocknet und dann standen wir vor dem steilsten Teil der Tour. Aber wenig Gepaeck und der Tatsache, dass wir in der Huette, in der wir geschlafen und ein Ehepaar mittleren Semesters kennen gelernt hatten, die den Weg herunter geklettert sind, machten wir uns auf den Aufstieg und kamen auch heil oben an, ohne das irgendwer von uns abgestuerzte. Dort oben ging es dann wieder einem Fluss folgend durch eine Schlucht/Busch Landschaft und weiter zur naechsten Huette. Da das Wetter diesmal sehr gut war, beschlossen wir nicht in der Huette zu schlafen sondern uns das Ticket dafuer zu sparen und unsere Zelte halb versteckt zwischen ein paar Baeumen am Fluss aufzubauen. Und dort den gelungenen Tag mit ein wenig lesen ausklingen zu lassen.

Tag 3:

Der letzte der kleinen Tour, eigentlich sehr aehnlich den anderen Tagen zuvor. Viel Rivercrossing, nasse Socken und diesmal alles Berg ab. Nicht zu vergessen auch wieder bestes Wanderwetter.

So kleiner Sprung: Sind jetzt bei unserem neuen Wwoofing Host. Diesmal wirkliche Farm, mit allem was dazu gehoert. Schafe, Schweine, Kuehe, Huehner, Enten und einer mehr oder weniger wilden Katze die seit etwa 6 Monaten hier immer wieder auftaucht und auf der Veranda sitzt.

Unsere Wwoofing Hosts heissen Mike und Pam und sind vor etwa 5 Jahren hier auf die Farm gezogen, nachdem sie vorher eine Zeit lang in Christchurch ein B&B Motel hatten.

Die beiden kuemmern sich echt super um uns. Das Essen ist einsame Spitze und gibt viel lecker Fleisch aufn Tisch. Hungern muessen wir hier in keinem Fall, ganz im Gegenteil, man fuehlt sich eher wie gut gemaesstet…

Unsere Arbeit besteht aus verschiedensten Dingen und ist wirklich nicht sonderlich anstrengend, so haben wir am ersten Tag nur Holz gesammelt und einen uerbmannshohen Haufen aufgeschuettet. Freitag sind wir dann nach Christchurch gefahren und haben dort auf einem Grundstueck welches die beiden vermieten ein wenig Ordnung gemacht. Samstag hiess es nur kurz die Einzelteile eines „kuehlraums“ aus Chch holen. (riesige Styropor Platten mit viel Metal dran) Dabei hatten wir dann noch eine kleine Brauerei Fuehrung, da wir eben dort den Kram abgeholt hatten… Produzieren dort Guiness, Becks und noch allerlei Bier das keinem der nciht mal in Neuseeland war etwas sagen wird….Und als waere das alles nicht schon genug erlebt waren wir abends dann noch auf dem Woodford Glen Speedway und haben uns einige Runden Drek-Racing angeguckt. Auf die Dauer recht langweillig aber irgendwo doch recht imposant zu sehen wie, unter anderem, die mit 6 Motorraedern durch den Matsch im Kreis fahren und hinter dem Fahrer noch einer Sitzt der sich in die Kurven schmeisst und dabei ab und an den Boden streift. (So sieht es zumindest von der Tribune aus) Alles in allem kann man zu diesem Sport sagen: Kids, don’t try this at home!! Aber auch die normalen Autos drehen ordentlich auf und machen gut Krach

Den gestrigen Tag hatten wir dann direkt noch frei, weil ist ja Sonntag. Also die Gelegenheit genutzt und eine Tagestour auf den naechsten Berg gemacht und aufm Rueckweg noch an einem Wasserfall halt gemacht welcher an einem wirklich schoenen Lagerplatz liegt, mitten im Wald. Mal sehen vielleicht gehen wir hier noch ein mal ein wenig laenger wandern. Der Nachmittags Ausflug hat auf jedenfall Interesse nach mehr geweckt. Leider konnten wir auf dem Gipfel des Mt. Oxford auch nicht so sonderlich lange verweilen und die Aussicht geniessen, da der Wind so stark wehte, dass man sich teilweise in den Wind legen konnte…(Wie das aussieht koennt ihr hoffentlich bald irgendwann mal Fotos entnehmen.)

Der heutige Tag war dann nicht sonderlich spannend. Viel Mist haben wir gemacht. Eh weggemacht…

Fotos folgen leider erst irgendwann spaeter, da hier das Internet nur ueber Modem geht und somit das Fotos hochladen eine halbe ewigkeit dauert!

Bis bald mal wieder

Gruesse vom anderen Ende der Welt!!

Rest vom Abel Tasman und Nelson Lakes National Park

Und weiter gehts !

Am naechsten Morgen gings dann nach einem guten fruehstueck weiter auf dem hauptsaechlich durch Urwald verlaufenden Track. Nach einigen Stunden laufen erreichten wir dann unser zweites Etappenziel. Von dort aus hatten wir einen guten Ausblick auf den vor uns liegenden Ozean. Kyle, der Canadier verabschiedete sich von uns und wir bauten die Zelte auf kochten Essen und gingen halbwegs zeitig pennen, da wir am naechsten morgen frueh rauswollten um den Sonnenaufgang zu sehen .

Gesagt getan. Am Morgen standen wir um 5:30 uhr auf und konnten einen grandiosen Sonnenaufgang bewundern.  NAchdem wir uns nochmal fuer 2 stuendchen aufs ohr gehauen hatten gings weiter. An einer abzweigung, kurz bevor es runter richting Meer und Strand ging hatte Timo die fantastische Idee querfeldein durch de nBusch nach unten Zu laufen.: “ Man muss doch NUR bergab laufen und nen Fluesschen finden, was richtung Meer fliesst“, waren Timos Worte. Ich hatte zwar meine Bedenken aber gut, die Idee ist ja auch irgendwie ganz Knorke .

Und so begab es sich das wir uns  duch unwegsamen Busch schlugen mitvollem gepaeck auf dem Buckel. Es ging von anfang an steil bergab. Nach einiger Zeit erreichten wir tatsaechlich ein kleines Fluesschen, dem wir , nachdem wir uns die Tewas angezogen hatten , stromabwaerts folgten. Soweit so gut. Das Fluesschen wurde mit der Zeit etwas groesser und die ersten kleinen Wasserfaelle taten sich vor uns auf . IM Hinterkopf war immer , dass wir uns um 1600 mit Pupka am Endpunkt der Wanderung( Maharau) treffen wollten .
Die Zeit verging es wurde immer anstrengender und voller koerpereinsatz sowei die gesamte konzentration waren gefordert um die immer groesser werdenden Wasserfaelle unbeschadet herab zu kommen.  Ein Wassrfall , den ich noch heruntergekommen war, stellte fuer timo groessere Probleme dar. Er ist ein paar cm kleiner al ich und das war der etscheidende punkt.  Wie es das Schicksal so wollte rutschte Timo vom Fels ab und fiel Rueckwaerts in den Fluss.
Zum Glueck ist nix passiert dort mitten im nichts.
Nach gut 3 Stunden kamen wir dann halbwegs fertig mit den Nerven und den Muskeln an eine Brucke, die uns wieder auf den richtigen Wanderweg, entlang des Strandes brachte. Es war mittlerweile 16:30 Uhr.
Von dort sind wair dann, so schnell wie moeglich nach Maharau „gerannt“ .  Dort angekommen haben wir Pupka gesucht und gefunden.
So von hiwer aus gehts erstmal Unspektakulaer weiter . Die Reise ging weiter ueber Motueka nach Murchison.
Dort trafen wir uns wieder mit den Amimaedels  die dort arbeiten in einem Hostel. Im Hostel sind ausserdem noch ein anderer deuscher und ein Canadier als dauergeaste vertreten. Wir hatten 3 lustige  Tage, in denen wir uns feur den naechsten anstehenden Trip erholen konnten.
Unser nachstes Ziel war naemlich der Nelson Lakes National Park.
Der Reisefuehrer verspricht eine atembraubende Landschaft fern ab von den ausgelatschten Touristenpfaden.
Und so war es auch.!
Die 3 Tagestour fuehrte uns entlang eines Sees, der mit den sich direkt daraus emporkommenden Brgen  an die Fjordlandschaft Norwegens erinnert , und weiter an Gebirgsfluessen hinauf ueber Geroellfelder auf knapp 2000m Hoehe. Von dort hatte man eine gigantische Uassicht auf den Nationalpark und die umliegenden Berge und taeler mit azurblau schimmernden Seen.
. Eine Nacht , inmitten von Steinen auf ca.1800 m, verbrachten wir mangels platz um das Zelt aufzuschlagen  unter freiem Himmel. Es war wirklich Trotz Fleecjacke im Schlafsack scheissenkalt. Aber der Sternenhimmel war dafuer um so klarer und toller.
Ich denek wir lassen  wieder die Bilder Reden und beenden den Bericht an dieswer Stelle, da uns schon wieder die Zeit weglaueft.
Das war die imposanteste udn anstrengenste  Tour, die ich in meinem Leben bisher gemacht habe! Echt wahnsinn. es kann eeigentlich nicht mehr besser werden.
So das wars ersteinmal wieder.
Wir versuchen hier alles so aktuell wie moeglich zu halten, was aber bei der hiesigen Internetsituation nicht so gut gelingt .
In der Hoffnung bald was vom Wintetrlager zu sehen und lesen ….
liebe Gruesse  und ein kraeftiges Horridoh von Timo und Robert