Rund um den Krähen

Wunderbare Aussicht vom Krähen
Wunderbare Aussicht vom Krähen
...
Aufbau unseres Nachtlagers
Aufbau unseres Nachtlagers
Voller Tatendrang den Weg entlang
Voller Tatendrang den Weg entlang
"Ein Jäger hoch am Himmel.."
„Ein Jäger hoch am Himmel..“
Gemeinsames Gruppenfoto nach einem langen anstrengenden Aufstieg
Gemeinsames Gruppenfoto nach einem langen anstrengenden Aufstieg
Knietiefer Schnee
Knietiefer Schnee
Eiszeitpfad
Eiszeitpfad
Endlos lang ein Weg durch Schnee
Endlos lang ein Weg durch Schnee
Zu Gast bei netten Bauern
Zu Gast bei netten Bauern

Mittlerweile viel zu Lange ist es her das sich eine kleine Gruppe auf den Weg machte um Sylvester auf dem Hohenkrähen zu verbringen. Ein kleiner Bericht mit ein paar Fotos soll trotzdem noch geschrieben sein….

Die Reise begann am Jungfernkopf während alles noch schläft stiefeln wir voll bepackt zur Bushaltestelle um von dort mit Öffis die Reise Richtung Tuttlingen anzutreten. Soweit ging auch alles gut und wir kamen nach schier endlosem Bahn fahren an. Aber wie geht´s jetzt weiter? Wirkliche einen Plan hatten wir nicht und so suchten wir uns den nächstbesten Weg der uns grob in die Richtung führte die wir wollten zum Krähen. Eine lange Wanderung sollte es an diesem Tag aber nicht mehr sein, da wir noch kein Nachtlager hatten. Auch haben wir den Tiefschnee zum Teil ein wenig unterschätzt. In einem nahen Waldstück fanden wir dann einen Ort wo wir unsere Kothe aufstellen konnten und sogar ein kleines Feuer machen. Auf diesem wurde gekocht und sich gewärmt um die, wie wir im Nachhinein erfahren haben, angeblich kälteste Nacht seit ’63 zu überleben.

Der nächste Morgen verlief dann wie gewohnt mit Klamotten zusammenpacken, Frühstücken und weiter geht die Reise. Weiter ging unsere Wanderung durch den Wald und über Felder. Eine Mittagspause mit etwas warmen zu Essen sollte unser nächstes Ziel sein. Gestärkt mit Flädlesuppe und oder Käsespätzle zogen wir nun von Hattingen nach Talmühle wo wir das Glück hatten bei ein paar Milchbauern unterzukommen. Diese erlaubten uns eine Nacht in ihrem Partyraum zu nächtigen. Als kleinen Dank haben wir geholfen die Kühe zu füttern und ein wenig Schnee zu räumen.

Der dritte Tag, unser Ziel für heute war klar. Wir kommen heute zum Krähen. Gesagt, getan. Es war ein anstrengender Weg der uns zum Teil durch knie hohen Schnee führte und über Wege die wohl nicht umsonst den Titel Eiszeitpfad tragen. Manche ließen einen zum Teil grübeln ob man noch auf dem Feldweg läuft oder bereits auf dem Feld daneben. Bei vielen keimte aber auch immer mehr der Wunsch endlich nicht mehr Bergauf zu stiefeln mit Schnee, Wind und Eis im Gesicht.

Trotzdem haben wir es geschafft und konnten mit der Dämmerung am Krähen ankommen. Dort genossen wir eine richtige Matratze und andere Annehmlichkeiten.

Der Sylvester Tag wurde dann damit verbracht die Ruine zu erkunden, sich über eine unglaubliche Aussicht zu freuen und bei Vorbereitungen für ein gemeinsames Sylvesterfest zu helfen.

Dies sollten wir dann auch haben mit ~120 Gleichgesinnten gemeinsam auf dem Hohenkrähen.

Vielen Dank noch einmal für die Einladung und dieses schöne Erlebnis!

 

Rumpeln in der Rhön

Teil I

– Helges Geburtstag-

 

Unsere diesjährige, schon Tradition gewordene, Fahrt über die Geburtstagstage von Max und Helge brachte uns in die schöne Röhn im Grenzgebiet von Hessen und Bayern. Die Tippeltruppe bestand diesmal aus Clara, Winnie, Lukas, Max, Henne, Helge, Mike und Robert, wobei Mike einen Tag später anreiste.

Per Zug ging es also vom Heimathafen aus nach Gersfeld in der Hessischen Röhn wo wir abends gegen 20 Uhr im strömenden Regen ankamen. Das machte uns aber gar nüscht ! Stoisch warteten wir einige Zeit unter dem Bahnhofsvordach erkundigten uns bei Eingeborenen nach der nächsten Kaschemme und fassten den Entschluss eine solche möglichst bald aufzusuchen, da heute schließlich in Helges  Geburtstag reingefeiert werden sollte. Zapp zarapp saßen wir in einer Kneipe im Dorfkern in der die einzigen Gäste die Wirtin selbst und ne Hand voll anderer Menschen waren die grade ein fröhliches Trinklied sangen als wir durch die Tür traten. Jetzt mag man sich denken OHO uff gehts, mitgesungen und nen Bier oder ne warme Suppe abstauben. Falsch gedacht. Nach einigen Liedern unsererseits und einem getrunkenen Bier wurde uns klar gemacht, dass wir doch nicht stören und bitte nicht so laut sein sollen. ( an dieser Stelle sol lder Name dieser sehr ungastlichen Kneipe nicht unerwähnt bleiben: „Futterkiste“). Gut, dann eben nicht! Ha wäre ja gelacht wenn wir nicht ne anständige Kneipe finden in der unserer Engelsgesang gebührend belohnt wird. Rucksäcke auf und hinein in die regnerische Nacht. Nach kurzem rumirren fanden wir eine noch geöffnete loungähnliche Bar. Hier war das Personal freundlicher und die Gäste auch. Eine nette Dame, die Ihre Tuba!!! dabei hatte erklärte uns sogar wo wir für die Nacht ein ruhiges trockenes Fleckchen finden könnten. Dieses Fleckchen war eine Tunnelunterführung die wie für uns geschaffen war. An diesem Ort wurde also Helges 24. Geburtstag begossen. Einen Geburtstag an einem solchen Plätzchen zu verbringen kann man jedem kaffeekränzchenstandardgeburstag Geplagtem stark empfehlen!

-Robert-

(WER SCHREIBT DEN NÄCHSTEN TEIL???)

Von Heli zur Luwi

Und wieder einmal gibt es einen kleinen Fahrtenbericht . Vom 5.3 bis zum 10.3 waren wir mit kurzer Unterbrechung in Witzenhausen unterwegs . Die Fahrtengruppe bestand diesmal, recht ungewöhnlich, aus drei Weibsbildern ( Winnie, Julia, Clara) und mir (Robert).

Gestartet sind wir Vier in Hessisch Lichtenau, in der Nähe von Kassel, mit dem Ziel Witzenhausen bzw. Jugendburg Ludwigstein.

Im schönsten Wetter was der März bieten konnte gings also wie so oft los am Pfadihüttchen der Silberfüchse, wo das Allgemeinmaterial zusammengesucht und aufgeteilt wurde. Weiter mit der Tram nach Heli. Dort kauften wir Proviant für die kommenden Tage und schon gings im Sonnenschein und gefühlten 20 °C raus aus dem Ort und hinaus in die hügelige Nordhessische Landschaft. Auf Feldwegen und am Waldrand entlang schoben wir uns den ersten Hügel hinauf von dem aus wir eine grandiose Aussicht auf die sonnenbeschienenen mit Schneeflecken übersähten Lande hatten . Eine kurze Pause um alles in sich aufzunehmen und weiter auf dem Feldweg über den Eisenberg zum nächsten bewaldeten Hügel. Da wir erst nachmittags gestartet waren und es gegen halb 7 schon dunkel werden würde suchten wir uns auf halber Höhe des Hügels einen Schlafplatz um die Kothe aufzustellen. Das war schnell getan. Ebenso flux entfachten wir ein Feuer außerhalb der Kothe auf dem wir uns dann eine warme Mahlzeit zubereiteten. Als die letzten Sonnenstrahlen hinter der Kothe verschwunden waren und es merklich kühler und dunkel wurde, verfrachteten wir das Feuer ins Zelt und aßen warm eingepackt unser Essen. Mit einer kleinen Singerunde und anschließendem Vorlesen aus Hesses Steppenwolf kam die erste doch recht kalte Nacht auf Fahrt.

Am nächsten Morgen wachten wir mit steifen Gliedern auf und bedauerten es keinen Tee eingepackt zu haben. So entfachten wir draußen das feuer um uns etwas aufzuwärmen und packten danach alles zusammen. Weiter gings ohne Frühstück das wir nach einiger Weile Laufen auf einer Wiese in der Sonne zu uns nahmen . Das Wetter war uns auch heute noch wohlgesonnen, sodass wir einen weiteren schönen Tag in der Sonne tippeln konnten. Ohne besondere Vorkommnisse gings gemütlich weiter über Felder, Hügel, durch Schnee, Matsch und das ein oder andere Dorf.

Wir fassten den Entschluss die heutige Nacht in einer Scheune verbringen zu wollen. Dieser Wunsch erfüllte sich allerdings nicht , aufgrund wenig gastfreundlicher Nordhessen!

So wurde also im Letzten Licht des Tages die Kothe auf einer Schafsweide im Wald ein wenig außerhalb eines Dorfes aufgeschlagen. Trockenes Feuerholz für die Nacht gab es hier glücklicherweise genug , sodass wir aufs sammeln desselben keine Zeit vergäuden mussten bevor die Nacht ganz über uns hereingebrochen war. Ein Fläschen Wein, das Feuer und ein Chilli sin carne mit Nudeln bereitete eine recht gute Grundlage für diese wieder sehr kalte Nacht. Auch die Körperwärme des neben sich liegenden ist nicht zu verachten. In der Nacht waren alle irgendwann mal wach und schürten das Feuerchen erneut an.

Die Nacht überlebten alle unbeschadet, was dazu führte das wir unseren Weg Richtung Witzenhausen fortführten konnten. Unser Plan für diesen Tag sah so aus, dass wir auf den nächsten Berg hinaufsteigen wollten auf dem sich eine Waldgasstätte befand um dort einige Stunden zu singen und das ein oder andere Getränk abzustauben.

Der Plan schlug fehl! Das Wetter war heute nicht so schön wie die letzten Tage und auf dem Weg hoch merkten wir schnell, das in höheren Lagen der Schnee noch etwas höher liegt. Hinzu kam, dass wir auf halben Weg hoch von einem holzhackenenden Menschen gesagt bekamen, dass das Gasthaus heute nicht geöffnet habe. Mit weniger Motivation wie zuvor stapften wir trotzdem weiter durch den Schnee.

Nach einer Weile verließ uns Julia, die wieder in die Welt der Verpflichtungen entschwand. Jetzt nur noch zu dritt gings weiter , den Berg wieder hinab. Vorbei an Gut Farenbach zum nächsten Dorf in dem wir uns eine Hopfenkaltschale genehmigten. Nach dem kurzen Aufwärmen im Gasthaus kam dann die letzte Etappe nach Witzenhausen in die Wg von Clara. Wir waren letztendlich einen Tag zu früh angekommen. Der Große Plan war nämlich, dass wir uns am Freitag, also einen Tag später, hier mit einem großen Teil der restlichen Truppe treffen wollten um dann am Samstag zum Beräunertreffen auf die Luwi zu tapern.

So kochten wir uns also das Essen, das wir sowiso für den letzten Abend der Fahrt gekauft hatten und machten nen Gemütlichen.

Am nächsten Tag trafen dann also Max, Mike, Zivi Nico, Schnitzel, Lukas, und Roffe ein. Mit reichlich Getränken für Bespaßung und guter Laune im Gepäck. Später am Abend stieß noch Benni aus Göttingen dazu. Ein sehr spaßiger Abend mit dem ganzen Haufen bereitete die Grundlage für den nächsten Tag auf dem Beräuner- Singewettstreit.

So wanderte also die ganze Rotte von Witzenhausen zur Burg um einen klasse Abend zwischen einem überwiegend lustigem und buntem Haufen von Leuten zu verbringen.

Dort angekommen bauten wir schnell die Kothe auf und schauten uns nach kurzem verschnaufen und einem Schoppen ( OHHHH das ist aber sau Unmeißner !!!!!!! ;-)) die Beiträge der Einzelsänger an, Die Gruppen hatten wir leider verpasst. Bei den Einzelsängern waren ein paar sehr gute Beiträge dabei. Besonders ein auf die bündische Jugend usw. bezogener selbstkritischer, satierischer Text von Malte war überaus gut!

Die auf den Singewettstreit überall auf der Burg stattfindenden Singerunden kann man nicht beschrieben. Das muss man selbst erleben! Aber wie letztes Jahr auch war es einfach nur ein heiden Spaß mit gefühlten 10 gitarren diversen anderen Instrumenten und 100 leuten in nem Gewölberaum auf ner Burg zu singen. Und obwohl alle Leute von überall aus Deutschland kommen und in den unterschiedlichsten Bünden groß geworden sind ist das Liedgut oft sehr ähnlich zu dem eigenen, sodass man aus voller Kehle mitmachen kann. Naja wie gesagt, schwer zu beschrieben.

Eins bleibt noch zu sagen : *kein Platz in unsren Kothen für völkische Idioten * !!!!!

Am nächsten Tag gings dann per Tramp zurück nach Witzenhausen und von da nach Kassel.

Mädels, war ne schöne Fahrt!

Horridoh, Robert

 

 

Eine kleine Schar in den Nebelbergen…

… oder auf dem Dörnberg.

Doch beginnen wir am Anfang !

Anfang Januar, kurz nach Winterlager und Silverstersause im Landheim mit all den guten Freunden und mächtig viel Trubel und wenig Ruhe für sich selbst, sprangen einige Unermüdliche nochmal in die Wanderstiefel um einige wenige Tage die Natur, die Kothe, das Lagerfeuer und alles weitere was zu einer Fahrt dazu gehört in sich aufnehmen zu können. Die Tippelgemeinschaft bestand diesmal aus Clara, Max, Roffe, Henner und mir.

Mit allen trafen wir uns am 3. Januar am Hüttchen des Stammes um die Kotheplanen in die Affenrollen zu integrieren, die Vorräte, die größtenteils noch vom Lager übrig geblieben waren, aufzuteilen und gemeinsam die Fahrt richtung Dörnberg zu starten. Damit sollte Maxes sehnlicher Fahrtenwunsch in Kassels Umgebung endlich gestillt werden. Aber auch wir anderen waren begeistert von dem Gedanken auf den Helfensteinen zu stehen und von dort das schöne Umland zu betrachten.

So ging es also los ohne Stock aber dafür mit Hut. Auf in den Habichtswald richtung Gaststätte Silbersee, wo wir auch nach einem kurzen stop am Erlenloch in der Dämmerung ankamen. Die Kothe wollten wir nach einer kleinen Erfrischung in dem Waldgasthaus auf dem Gelände der „Hütte“ ganz in der Nähe aufschlagen. Also rinn in die gute Stube und nen Schoppen genehmeigt. Als dann gegen 19 uhr von der Wirtin angekündigt wurde, dass wir doch langsam austrinken sollten machten wir uns auch daran.  Wir waren dann auch schon so fast am aufbrechen als der nette Wirt einen Teller nach dem anderen mit den schönsten Sahnetorten, Krebbeln und Baumkuchen vor uns hinstellte und meinte das könnten wir vor der kalten nacht draußen sicherlich gebrauchen. Stimmt, dachten wir uns bedankten uns heiter grinsend mehrmals und ließen es uns sehr schmecken. Danke Gaststätte Silbersee!

Mit angefütterten Mägen machten wir uns mit unsicherem Schritt im stockfinsteren Wald auf den kurzen Weg zur „Hütte“. Nach ca. 10 minuten kamen wir dort an, zündeten eine Kerze an legten die Sachen nieder und knüpften im schwachen Lichtschein die Kothe zusammen. Schnell war noch ein Kothenbaum im Wald abgehauen und die kothe auf dem feuchten Waldboden aufgeschlagen. Ohne viel Gerede wusste jeder was zu tun war. Der eine räumt die Ponchos und Felle eine der andere holt die Rucksäcke an den Eingang. Der Nächste sucht Steine für die Feuerstelle während der letzte sich um das Feuerholz kümmert.

Nachdem alle ihr Plätzchen im Zelt gefunden hatten das Feuer knisterte und qualmte, die Stiefel ausgezogen waren, da viel von uns allen der Streß der letzten Tage ab. Es wurde zünftig gespeist mit Brot, welches am feuer geröstet wurde belegt mit Wurst, Käse, Avocado und vielem mehr. Dazu schlürften wir ein Weinchen. Auch ein Pfeiffchen in Ehren kann niemand verwehren! Gut gesättigt krochen wir in die Schlafsäcke. Clara hatte den „Hobbit“ mitgenommen und so wurde da ein wenig draus vorgelesen  und nach nicht allzu langer zeit schliefen wir alle ein mit dem Gedanken morgen auf den Dörnberg zu steigen, vlt sogar in Nebelschwaden oder auch im Sonnenschein. Wie auch immer. Auf jedenfall bestätigten wir uns alle darin, dass es wundervoll ist mit seinen Freunden für kurze Zeit der Hecktik und Enge des Alltags zu entfliehen und auf seine eigen gestaltet Fahrt zu gehen. Ein bisschen Abenteuer.  Ein bisschen wie die Zwerge und Herr Beutlin auf ihrer Reise zu Smaug und dem einsamen Berg.

Am nächsten Morgen ging es nicht allzu früh los. Nachdem die klammen Kothenbahnen und alle anderen Sachen eingepackt waren machten wir uns auf den Weg zum Dörnberg, aber nicht ohne zuvor noch die Trinkflaschen beim Gasthaus aufgefüllt zu haben.

Der weg führte uns in diesiger, nebliger Witterung durch den Habichtswald richtung Dörnberg (Ort) wo wir noch dies und jenes für den Abend besorgten. Auch dort wurden wir vom Ladeninhaber mit Gebäckstückchen beschenkt. Von dort gings dann stetig hinauf auf den Großen Dörnberg welcher in Nebelschwaden vor uns lag. Alle Geräusche verschluckend umwaberte auch bald uns der Nebel zwischen den alten Buchen und endlich waren wir oben. Uns erwartet natürlich keine grandiose Aussicht sondern eine dichte undurchdringliche Suppe. Doch nach einiger Zeit wehte der starke Wind die Schwaden weg und wir konnten das Umland betrachten. nach einer kurzen Rast an einer Schutzhütte begaben wir uns zu den Helfensteinen, welche aus alten Basaltgestein bestehen und durch erosion zu Tage getreten sind. Nach kurzer Lagerplatzsuche im unterhalb liegenden Waldstück fanden wir nen lauschiges Plätzchen zwischen Fichten mit wintzigem Bächlein in der nähe. So ging das abendliche wortkarge Prozedere erneut los. Holz wurde gesammelt, Kothenbahnen geknüpft…. In der langsam sich anschleichenden Nacht knisterte das Feuer in der Kothe und ein schmackhaftes Süppchen wurde zubereitet. Nach dem ersten Durchgang folgt bald darauf ein zweiter woraufhin wir alle satt waren. Ein paar Lieder gesungen ein wenig aus dem Hobbit vorgelesen und schon waren alle wieder am ratzen.  In der Nacht stürmte es ganz wacker, was zu einem mehr oder minder unruhigem Schlaf führte.

So wachten wir am Morgen auch wieder später wie geplant auf und packten deshalb relativ fix die Sachen und kehrten für nen frühschoppen und kaffee in ein nahes Gasthaus ein. Diesmal gabs keine Gebäckstücke geschenkt! nachdem alle wieder halbwegs aufgewärmt waren gings fort über die ebenen des Dörnbergs nach Zierenberg. Wieder waren wir von Nebel eingehüllt. Am Fuße des Berges angekommen noch die letzten Vorräte aufgebraucht und schon war die Fahrt am Zierenberger Bahnhof zu Ende.Sehr schön wars mal wieder !

Und da sieht man mal weider, nicht lange oder weit muss man weg um die Freiheit zu spüren.

 

Horridoh, Robert

 

 

 

 

 

Die Harzer Hexe …

Nach langem Hin und Her, wo denn die nächste Tippelei der Lumpen hin gehen möge, tätigte Moge einen weisen Vorschlag: „Der Harzer Hexenstieg“

Los ging es also am 4.4. in Osterode, wobei sich die verschieden Lumpenfetzen zunächst erst einmal dort bündeln mussten, da sie von überall her kamen.

Schnell die nötigen Einkäufe im lokalen Netto-Markendiscount erledigt, war unsere Gruppe heiß drauf endlich wieder, in einer neuen Besetzung, auf Fahrt zu gehen.

Alt eingesessene Vagabundenbrüder wie Max und Robert (ab Torfhaus) führten die noch weitesgehend unerfahren Lumpenlehrlinge Clara, Moge, Henner und meine Wenigkeit in die Kunst des unbeschwerten, freien, fröhlichen, angeheiterten, aber sowie immer chronisch unterhopften Tippelns ein …

Osterode zeigte sich von einer sehr urtümlichen Art und Weise, gespickt mit allerlei schönem Fachwerk, wobei der Weg natürlich möglichst schnell aus dieser regionalen Metropole hinein in den Wunderwald Harz führte.

Erschöpft von langer Anfahrt und der Blick auf die Uhr zwangen uns bereits nach wenigen Kilometern eine Köte mit dem herrlichen Namen: „Oberförster“ als nächtliche Behausung aufzusuchen.

Schnaps, Hopfenkaltschale und ein warmes Abendessen ließen uns gut und lange razzen, bis am nächsten Morgen, ein Förster uns relativ deutlich klar machte, dass die Übernachtung geduldet wurde, aber es doch besser sein würde, sich bald wieder auf zu machen …

Sodann kämpften wir uns weiter bergauf voran und lernten in einem anderen Holzunterstand, wo eine Brotzeit mit Meisterschütz als flüssige Beilage, uns sättigte, zwei Wanderer kennen, welche uns noch die ganze Tour über immer wieder begegnen sollten.

Der Weg zeigte nach und nach was er an Vielfältigkeit zu bieten hatte und nach einem ordentlichen Marsch schlugen wir schließlich unweit von Altenau das erste Mal die gute alte Kothe auf und heizten uns mit einem geselligen Kothenlagerfeuer (den Schnaps nicht zu vergessen, Wodka und Irish Whiskey waren auch in der Minibar verfügbar) zur kleinen Singrunde ordentlich an.

Der nächste Tag deutete bereits einen kälteren Wetterumschwung an und die müden Knochen knackten als wir die Kothe zusammenlegten und uns auf nach Altenau machten, um das Frühstück einzunehmen und die sich bedrohlich leerende Minibar wieder aufzufüllen.

Nachdem wir aus einem Gasthaus verwiesen wurden, wo wir lediglich zu einem heißen Tee unsere Brotzeit einnehmen wollten (es sollte nicht das erste und letzte Mal gewesen sein), wurde uns das Kurzentrum als warmer Unterstand empfohlen.

Moge und ich besorgten ein paar lecker Brötchen und nen heißen Kaffee to – Mitnehmen und schon war die erste Mahlzeit des Tages gerettet.

Nach dem Frühstück musste Clara leider feststellen, dass die Hufte nicht ganz mitspielen wollte uns so trennten wir uns schmerzhaft auf dem Weg nach Torfhaus, unsere nächste Station, wo Robert dazu stoßen sollte.

Auf drei verschiedenen Wegen, Clara als Tramperin, Robert sehnsüchtig in Bahn und Bus aus Münster anreisend und der Rest der glorreichen Halunken im Wald stolzierend, trafen wir fast zur gleichen Zeit an der „Bavaria Alm“ in Torfhaus ein.

Der Weg von Altenau nach Torfhaus sollte sich nach anfänglichem unspektakulärem Anstieg, als einer der schönsten Strecken der ganzen Tour herausstellen.

Ein bisschen was von Schweden, Norwegen und der Slowakei war dort zu finden und es tauchten bereits die ersten Schneefelder auf, während die Temperaturen immer weiter sanken, Torfhaus lag bereits auf knapp 800m Höhe.

Gestärkt mit einem Liter eiskaltem Löwenbräu liefen wir von nun an zu sechst weiter und die Landschaft verwandelte sich zunehmend zu einem Abbild Skandinaviens. Seen taten sich hinter den Kieferwäldern auf und wir hatten teilweise Probleme nicht zu stolpern, da der Blick in die Ferne ragte, aber die wackligen Beine teilweise nicht gehorchen wollten. Wir waren allesamt schlichtweg besoffen von dem Bier auf nüchternem Magen. Auch die ein oder andere Schnapspause konnte an dem Zustand nichts ändern ; )

Ausgezehrt und vor allem hungrig fanden wir schließlich in der Nähe eines weiteren Unterstands im Wald ein lauschiges Plätzen. Routiniert wurde die Kothe hochgezogen, Feuerholz gesammelt und in handliche Stückchen gebrochen, das Nudelwasser aufgesetzt und der ein oder andere Kurze getrunken.

Wir beschlossen eine Nachtwache einzuführen um die Kothe die ganze Nacht über heizen zu können, die Temperaturen waren mittlerweile unter null gefallen.

Mitten in der Nacht fielen dann die ersten weißen Kristalle durchs Kothendach und ein Blick nach draußen bestätigte unsere Vermutung, es fing richtig an zu schneien, am nächsten Morgen lagen 10 – 15 cm Neuschnee, das war für mich persönlich und für die meisten anderen die erste Nacht mit einer Kothe im absoluten Weiß.

Von nun an wechselten wir immer 2 Stunden wandern und 2 Stunden Einkehr in Wirtshäusern entlang des Weges ab, um wieder Wärme aufzutanken.

Es war wirklich ein Genuss im verschneiten Harz zu wandern, allerdings durfte man nicht stehen bleiben, die Kälte setzte uns schon ordentlich zu …

Der Ostersonntag wurde trotz Kälte standesgemäß mit dem Suchen bunter Genussmittel angegangen. Wir schafften es endlich den uralten Plan umzusetzen Klopfer im Wald zu suchen. Clara als legitimierte Osterfee bemühte sich gute Verstecke zu finden, aber Robert und Max, angelockt von vorgegaukelter Wärme der Miniaturschnäpse, jagten aus der Kothe raus und macht sich unverzüglich auf die Suche. Bevor Moge, Henner und Ich lange überlegen konnten sprangen auch wir in unsere Stiefel und fielen aus der Kothe. Es wurde ein kurzes aber lustiges Besäufnis, morgens gegen 11.

Wir einigten uns darauf am letzten Tag ein urtümliches Gasthaus aufzusuchen und original Harzer Küche zu kosten. Diese Gelegenheit ergab sich also in Braunlage.

Nachdem ein freundlicher alter Mann mit den Worten „isch komme jedes Johr hier her und esse stets, usser montags, hier“ uns die Entscheidung abnahm und auch noch extra mit dem Satz „herzhafte Küche für acht Mark neunzig, kann man nix sagen“ zurückkam, betraten wir also dieses Gasthaus, nass geschwitzt und nach Feuer stinkend („ach deshalb riecht ihr wie unsere Köhler“).

Wir Lumpen ließen uns überhaupt nicht lumpen und bestellten Schmaus und Trank für ca. 30 Takken pro Kopf, ohne uns daran zu stören.

Dieses Essen setzte den Schlusspunkt einer sehr gelungenen, abwechslungsreichen, einzigartigen Fahrt in den Harz und ich ahne, dass wir im Balde wiederkommen werden …

Horridoh,

Helge

 

Zigeunerfahrt

Es ist zwar schon ein bisschen her, aber da wir dachten dieser blog könnte auch noch ein weilchen weiter existieren obwohl wir nicht mehr tausende Kilometer voneinander etnfernt sind, dachte ich, dassich euch im nachhinein mal unser fahrtenbuch vom Rennsteig abtippen kann

1. Tag

Nach einer 1 2/2 stündigen Zugfahrt kamen wir im sonnigen Hörschl an, wo wir uns sogleich auf den Rennsteig begaben. Augrund der drückenden Hitze waren wir auch allesamt nach der ersten Steigung durchnässt. Wir das sind Clara, Julia, Robert und Max, König des heutigen Tages. Die drückenden Hitze machte uns zwar zu schaffen doch trotzdem bezwangen wir die ersten Auf und Absmit einigen Pausen. Nach kurzer Rast in einem Gasthof und auffüllen der Trinkflaschen ging unsere muntere Wanderung weiter in Richtung „Hohe Sonne“ unserem Ziel.

Schlussendlich entschieden wir uns an einer Schutzhütte gut 2,6 km vor der „Hohen Sonne “ unser LAger aufzuschlagen. Die Zeit bis zur Dämmerung haben wir mit kochen, Singen und Ausruhen überbrückt bis wir dasnn der Erschöpfung nahe unsere Kothe aufgeschlagen haben und nach Claras Lesestunde sind wir alle in einen wohlverdienten Schlaf gefallen, froh wieder auf Fahrt zu sein.

Max

2. Tag

Am nächsten Morgen gings in aller Frische aus den Federn. In der Nacht hatte es angefangen zu Gewittern und somit waren die Kothenplanen ein wenig nass. Die bunte Truppe von Halsabschneidern, Strauchdieben und schmutzigen Dirnenraffte sich jedoch auf und packte teilweise im wiedereinsetztenden Regen ihre Sachen. Nachdem dieser morgendliche Kraftakt vollbracht war, ging es ersteinmal bis zur Ausflugsstätte “ Hohe Sonne“.  Dort frühstückten wir genüsslich unsren Proviant, bestehend aus Käse Brot und Wurst. Nachdem auch dieser morgendliche Ritus hinteruns gebracht war kamen die wichtigen Dinge an die Reihe. Die bunte Schar setzte sich bei wieder einsetztendem Regen unter einen bestuhlten Unterstand des Ausflugsbiergartens und bestellte sich Getränke. Die beiden Lumpenbrüder Max und ich, tranken 3 leckere Bier während die beiden Dirnen, Julia und Clara sich mit Kaffee begnügten.                                                                      Nach einer ganzen Weile erhoben wir uns sehr gut gelaunt und setzten unsere Tippelei fort. Es ging also lustig weiter und die Kilometer vergingen wie im Fluge. Als wir dann nach einer Weile an ein weiteres GAsthaus kamen, entschieden wir uns halbwegs demokratisch dazu die Dirnen( aufgrund besseren Aussehens und Geruchs ) trampen zu lassen um die Vorräte aufzustocken. Wir Lumpenbrüder freuten uns ungemein und genehmigten und daraufhin erst mal einen Schoppen. Nach ca. einem großen Bier tauchten Julia und Clara schon wieder mit vollständigem Einkauf zurück. Wir waren begeistert und tranken nioch ein Bier. Die Dirnen tranken Radler und O-Saft.

Noch besser gelaunt als zuvor ging es, bei sich besserndem Wetter, weiter. Spätnachmittags entdeckten wir den ultimativen Schlafplatz inmitten einer idyllisch gelegenen Felsformation, die sich als natürliches Ehrenmal der Geffallenen des Rennsteigvereins wirkten. In der Abendsonne blickten wir auf Felsen sitzend und Gitarre spielend in die Ferne und genossen den Moment. Danach gabs noch Essen ( Reis mit Luch RAhmsoße) und anschließend wieder eine Vorleserunde bei Lagerfeuer in der Kohte.

Ein gelungener Tag für die fahrenden Lumpen.

Robert

3. Tag

Nach einer geruhsamen aber doch etwas frischen Nacht am bisher idyllischtsn aller Lagerplätze , genossen wir ein ausgiebigen Frühstück auf den Felsen. Danch machten wir uns an das Erklimmen des „Großen Inselbergs“ Mit 916m ü NN die höchste Erhebung unserer Tour. Doch erst mussten wir unsere Wasservorräte auffüllen. An dem nächsten Gasthaus stoppten wir deshalb. Leider mussten wir hier erfahren, dass nicht alle Menschen denen wir auf unserer Tour begegneten freundlich und hilfsbereit sein. 50 cent pro Flasche sollten wir für das Auffüllen blechen. Und das bei sengender Hitze und steilem Anstieg. Zum Rasten genötigt machten wir daher eine Kaffeepause. Zum Dank für die nette Hilfsbereitschaft hinterließen wir reichlich Sand von unseren Schuhen im Flur und eine besonders dankbare Duftnote in der gasthöfischen sanitären Anlage.

Der Aufstieg begann und der Scheiß floss in Strömen und doch lief sich der Weg locker flockig. Max und RObert schoßen nur so den Berg hoch während Clara und ich immer etwas zurücklagen. Als ich auf 3/4 Weg nach oben über die Kuppe kam standen die beiden vor einem BAumstamm auf dem ein altes Ehepaar saß. Diese waren sehr angetan von uns jungen, wandernden Menschen und vorallem überrascht von den zwei Affen. Wie wir erfuhren, haben die beiden ihr Leben lang gewandert und auch viel in Jugendgruppen gearbeitet. Errinnert an ihre Jugendtage spielte und der Alte, der wie ein Väterchen aus einem Märchen wirkte , eine Weise auf der Mundharmonika.

Von dieser Begegnung freudig gestimmt und mit dem Gedanken im Kopf: So will ich auch mal werden, wenn ich alt bin, besiegen wir die letzten Meter bis zur Spitze des Berges, wo wir uns mit, Bier, O-saft, Bratwurst, Salat und Apfelstrudel belohnten. Während wir dort so leichtleberisch über den Kronen des Thüringer Waldes thronten kam uns die Idee, die Leute zu besingen. Vorallem auch das alte Ehepaar, was einige Zeit nach uns sein Ziel erreicht hatte. Also beschlossen wir uns, statt eine weiteres Bier zu süffeln, in eine Mauerecke zu setzten, die Affen zu drapieren, und die Gitarren und die Liederbücjer zu zücken. Mutig stellten wir Max hut auf und begannen voller Inbrunst zu singen. Wir vier zerlumpten Gaukler mit modischer Strubbelfrisur im Gypsyhemd und Kniebundhose (teilweise) voll in den eigenen gesang vertieft. Ein herrliches Bild was sogar von einigen Zuhörern fotografiert wurde. Von vielen bekamen wir anerkennung und Lob und neben dem riesen Spaß und der Freude andere mit unsren Liedern zu beglücken verdienten wir uns auch noch eine stattliche Summe von ca. 40 €. Unser altes Ehepaar lies es sich auch nicht nehmen mit uns zwei Liedchen anzuspielen und  uns dann weiterhin einer gute Fahrt zu wünschen.

Nach dem Auenthalt auf dem Inselberg ging es sehr steil bergab. Auf der Suche nach einem Lagerplatz liefen wir noch ein ganzes Stück weiter als ursprünglich gedacht bis wir  kurz vor einem Gasthaus ermattet beschlossen, dass wir nicht mehr weiterlaufen konnten, wollten. Da jedoch viel zu viele Wnderer , Radfahrer und faule Leute in Autos auf dem Weg unterwegs waren , machten wir es uns für eine lange Weile unter einem Wegweiser bequem . Von vielen vorbeifahrenden wurden wir etwas schräg angegafft was uns aber nicht von Nichts tun abhielt.

Hinter Tannen versteckt bauten wir schließlich die Kothe auf , in der wir dann auch lecker kochten und genossen uns selbst, was leider zu dem haltlosen Verzehr unserer Frühstücksvorräte führte.  Von HArtmut und ich und Uno durch den Abend begleitet genossen wir das Leben bis wir irgendwann im Lande der Träume versanken.

Julia

Tag 4

Nach einer langen Nahct und langem Schlaf wachten wir um ca. 10 Uhr nicht 100% erfrischt auf. Wir beschlossen unser Frühstück bei der GAststätte einzunehmen , brachen das Zelt ab und liefen los. DAs Wetter war angenehm und so leifen sich die ersten 5 km wie von selbst. Gerade als wir am Gasthaus ankamen fing es ein wenig an zu tröpfeln . Eine äußerst höfliche Kellnerin scheuchte alle Gäste ins Innere und wir beschlossen unser Frühstück lieber unter einem nahe gelegenen Baum einzunehemen. Es tröpfelte etwas, das Frühstück war gut und wir hatten nur noch ca 5 km Tagesetappe vor uns so beschlossen wir erstmal einzukehren und bestellten das Übliche. Bier für die Herren, Radler und Saft für die Damen. Leider war das Wetter zu schlecht für Straßenmusik, so tranken die Jungs noch ein Bier udn Julia und ich machten uns über das Kleid der bedienung lustig, grün mit rosa Hirschen.

Wir hatten eine längere Diskussion ob wir noch 500 m Umweg über einen Begsee machen sollte. Die Frauen gewannen, und so machtenwir uns trotz Nieselregen auf zum nahegelegenen See. Die Jungs erklärten uns für verrückt und Julia und ich sprangen sofort in den See, während ein nahe gelegener Kiosk Robert und MAx mit dem deutschen Grundnahrungsmittel versorgte. DAs Wasser war scheißkalt und herrlich erfrischend. Wir schwammen ein wenig und wuschen unsere Haare und gesellten uns zu den Jungs auf einen großen Stein. Es gab Bier und heißen Grog auch Max und Robert zu etwas Körperhygiene und danach leifen wir weiter.An einer Pommesbude stellten wir fest, dass es schon 4.30 Uhr war und aßen erst mal mittag. Danach führte uns der Weg bergauf und bergab Vorbei an einer unglcublich grünen Wiese und die Sonne kan heraus und tacuhte alles in ein wunderschönes Abendlicht. Es lief sich gut und nsch einem weiteren recht steilen Berg fanden wir einen netten, geraden und weichen Lagerplatz in ein wenig Abendsonne. Die Kothe sand wie eine eins und wir kochten Nudelln mit Tomatensoße und Zuccini und Robert klimperte im Hintergrund. Als die Sonne untergegengen war begaben wir uns ins Zelt zu einer kleinen aber feinen Singerunde und schliefen danach über „Hartmut und ich“ sanft weg.

Clara

So  zum letzten Tag gibt es keinen FAhrtenbericht mehr, aber ich glaube es ist sowiso ein bisschen zu viel zu Lesen. Viel Spaß dabei

Lumpentrupp auf Fahrt …

Moinsen Brüder und Schwestern.

Um den Laden hier mal wieder zu aktualisieren ein klitzekleiner Fahrtenbericht.

Vom 11.11-13.11 fand in Hofgeismar das 2. FNA statt. Dies sollte als Ausgangspunkt unserer Fahrt dienen.

Am Freitag trafen wir uns im Landheim mit dem Plan im Kopf am nächsten Tag in der Früh  in richtung Kassel loszulaufen. Gesagt getan. Wir (Clara, Mike, Max, und ich) liefen bei kaltem, diesigen Herbstwetter mit guter Laune und dem frohen Gedanken daran wieder einmal auf Fahrt zu sein in Richtung Zierenberg.

Unsere Freischnauzeroute führte uns über die kargen Felder des hofgeismarer Umlandes und hinein in den Wald. Flachmann sagte hallo.

Hinaus aus dem Wald und am Waldrand entlang, an einer Gänsefarm vorbei wo wir vom wilden Geschnatter der künftigen Weihnachtsbraten begrüßt wurden und überlegten wie toll es doch wäre sich eine dieser weißen Prachtvögel zu stibitzen und am Abend zu verzehren.

naja der Hunger war noch nicht groß genug.

Es ging weiter über eine Landstraße und über eine Kuppe von wo aus wir einen nebelbeschränkten Blick auf die Baustelle des Caldener Flughafens hatten. Eine kleine Pause bei der wir wieder auf Kumpel Flachmann trafen und ein Apfel verzehrt wurde gab uns Kraft für den weiteren Weg.

Entusiastisch stürzten wir uns querfeldein in ein kleines Waldstück, welches uns vor einer Bundesstraße wieder ausspuckte. Nachdem wir uns orientiert hatten ging es wieder über Felder weiter richtung Ziel.

Über uns zog ein Schwarm Kraniche hinweg, sich in den Winden in die Höhe keisend.

Man kam durch ein kleines Dorf, indem wir erneut auf unseren alten bekannten Mr. Flachmann trafen.

Etwas orientierungslos traten wir die letzte Etappe nach Z- Berg an, welche unsere kleine Truppe bergan weiter führte. Oben angekommen hatte man eine famose Aussicht auf ein nebelverhangenes Tal.

Sich den Weg abwärts suchend kamen wir nach einiger Zeit tatsächlich im Dorf an und machten die letzten Schritte richtung „Luchshütte“. Da es schon fast dunkel war begannen wir sofort mit dem Aufbau der Kothe, richteten uns ein und enzündeten ein knisterndes Feuer um die müden Glieder aufzuwärmen.  Nach ein paar schnitten Brot gings nochmal runter ins Dorf um die lokalen Gepflogenheiten auszukundschaften und sich bestmöglich ins Dorfgeschehen einzubinden. —————

————- Nach einigen Stunden kehrten wir mit türkischen Teigtaschen in der Hand und der dörflichen Gepflogenheiten wegen erheitert in unser Lager zurück. Erneut wurde ein Feuer entzündet und die türkischen leckereien verzehrt.  Glückselig  schliefen die vier Menschlein im Schein des lodernden feuers ein.

Am nächsten Tag wurden  die Sachen  gepackt und der Heimweg mit dem Zug angetreten.

Nicht dieZeitspanne der Fahrt zählt, sondern die erworbenen Eindrücke….

Horridoh,

Robert