Rund um den Krähen

Wunderbare Aussicht vom Krähen
Wunderbare Aussicht vom Krähen
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Aufbau unseres Nachtlagers
Aufbau unseres Nachtlagers
Voller Tatendrang den Weg entlang
Voller Tatendrang den Weg entlang
"Ein Jäger hoch am Himmel.."
„Ein Jäger hoch am Himmel..“
Gemeinsames Gruppenfoto nach einem langen anstrengenden Aufstieg
Gemeinsames Gruppenfoto nach einem langen anstrengenden Aufstieg
Knietiefer Schnee
Knietiefer Schnee
Eiszeitpfad
Eiszeitpfad
Endlos lang ein Weg durch Schnee
Endlos lang ein Weg durch Schnee
Zu Gast bei netten Bauern
Zu Gast bei netten Bauern

Mittlerweile viel zu Lange ist es her das sich eine kleine Gruppe auf den Weg machte um Sylvester auf dem Hohenkrähen zu verbringen. Ein kleiner Bericht mit ein paar Fotos soll trotzdem noch geschrieben sein….

Die Reise begann am Jungfernkopf während alles noch schläft stiefeln wir voll bepackt zur Bushaltestelle um von dort mit Öffis die Reise Richtung Tuttlingen anzutreten. Soweit ging auch alles gut und wir kamen nach schier endlosem Bahn fahren an. Aber wie geht´s jetzt weiter? Wirkliche einen Plan hatten wir nicht und so suchten wir uns den nächstbesten Weg der uns grob in die Richtung führte die wir wollten zum Krähen. Eine lange Wanderung sollte es an diesem Tag aber nicht mehr sein, da wir noch kein Nachtlager hatten. Auch haben wir den Tiefschnee zum Teil ein wenig unterschätzt. In einem nahen Waldstück fanden wir dann einen Ort wo wir unsere Kothe aufstellen konnten und sogar ein kleines Feuer machen. Auf diesem wurde gekocht und sich gewärmt um die, wie wir im Nachhinein erfahren haben, angeblich kälteste Nacht seit ’63 zu überleben.

Der nächste Morgen verlief dann wie gewohnt mit Klamotten zusammenpacken, Frühstücken und weiter geht die Reise. Weiter ging unsere Wanderung durch den Wald und über Felder. Eine Mittagspause mit etwas warmen zu Essen sollte unser nächstes Ziel sein. Gestärkt mit Flädlesuppe und oder Käsespätzle zogen wir nun von Hattingen nach Talmühle wo wir das Glück hatten bei ein paar Milchbauern unterzukommen. Diese erlaubten uns eine Nacht in ihrem Partyraum zu nächtigen. Als kleinen Dank haben wir geholfen die Kühe zu füttern und ein wenig Schnee zu räumen.

Der dritte Tag, unser Ziel für heute war klar. Wir kommen heute zum Krähen. Gesagt, getan. Es war ein anstrengender Weg der uns zum Teil durch knie hohen Schnee führte und über Wege die wohl nicht umsonst den Titel Eiszeitpfad tragen. Manche ließen einen zum Teil grübeln ob man noch auf dem Feldweg läuft oder bereits auf dem Feld daneben. Bei vielen keimte aber auch immer mehr der Wunsch endlich nicht mehr Bergauf zu stiefeln mit Schnee, Wind und Eis im Gesicht.

Trotzdem haben wir es geschafft und konnten mit der Dämmerung am Krähen ankommen. Dort genossen wir eine richtige Matratze und andere Annehmlichkeiten.

Der Sylvester Tag wurde dann damit verbracht die Ruine zu erkunden, sich über eine unglaubliche Aussicht zu freuen und bei Vorbereitungen für ein gemeinsames Sylvesterfest zu helfen.

Dies sollten wir dann auch haben mit ~120 Gleichgesinnten gemeinsam auf dem Hohenkrähen.

Vielen Dank noch einmal für die Einladung und dieses schöne Erlebnis!

 

Rumpeln in der Rhön

Teil I

– Helges Geburtstag-

 

Unsere diesjährige, schon Tradition gewordene, Fahrt über die Geburtstagstage von Max und Helge brachte uns in die schöne Röhn im Grenzgebiet von Hessen und Bayern. Die Tippeltruppe bestand diesmal aus Clara, Winnie, Lukas, Max, Henne, Helge, Mike und Robert, wobei Mike einen Tag später anreiste.

Per Zug ging es also vom Heimathafen aus nach Gersfeld in der Hessischen Röhn wo wir abends gegen 20 Uhr im strömenden Regen ankamen. Das machte uns aber gar nüscht ! Stoisch warteten wir einige Zeit unter dem Bahnhofsvordach erkundigten uns bei Eingeborenen nach der nächsten Kaschemme und fassten den Entschluss eine solche möglichst bald aufzusuchen, da heute schließlich in Helges  Geburtstag reingefeiert werden sollte. Zapp zarapp saßen wir in einer Kneipe im Dorfkern in der die einzigen Gäste die Wirtin selbst und ne Hand voll anderer Menschen waren die grade ein fröhliches Trinklied sangen als wir durch die Tür traten. Jetzt mag man sich denken OHO uff gehts, mitgesungen und nen Bier oder ne warme Suppe abstauben. Falsch gedacht. Nach einigen Liedern unsererseits und einem getrunkenen Bier wurde uns klar gemacht, dass wir doch nicht stören und bitte nicht so laut sein sollen. ( an dieser Stelle sol lder Name dieser sehr ungastlichen Kneipe nicht unerwähnt bleiben: „Futterkiste“). Gut, dann eben nicht! Ha wäre ja gelacht wenn wir nicht ne anständige Kneipe finden in der unserer Engelsgesang gebührend belohnt wird. Rucksäcke auf und hinein in die regnerische Nacht. Nach kurzem rumirren fanden wir eine noch geöffnete loungähnliche Bar. Hier war das Personal freundlicher und die Gäste auch. Eine nette Dame, die Ihre Tuba!!! dabei hatte erklärte uns sogar wo wir für die Nacht ein ruhiges trockenes Fleckchen finden könnten. Dieses Fleckchen war eine Tunnelunterführung die wie für uns geschaffen war. An diesem Ort wurde also Helges 24. Geburtstag begossen. Einen Geburtstag an einem solchen Plätzchen zu verbringen kann man jedem kaffeekränzchenstandardgeburstag Geplagtem stark empfehlen!

-Robert-

(WER SCHREIBT DEN NÄCHSTEN TEIL???)

Eine kleine Schar in den Nebelbergen…

… oder auf dem Dörnberg.

Doch beginnen wir am Anfang !

Anfang Januar, kurz nach Winterlager und Silverstersause im Landheim mit all den guten Freunden und mächtig viel Trubel und wenig Ruhe für sich selbst, sprangen einige Unermüdliche nochmal in die Wanderstiefel um einige wenige Tage die Natur, die Kothe, das Lagerfeuer und alles weitere was zu einer Fahrt dazu gehört in sich aufnehmen zu können. Die Tippelgemeinschaft bestand diesmal aus Clara, Max, Roffe, Henner und mir.

Mit allen trafen wir uns am 3. Januar am Hüttchen des Stammes um die Kotheplanen in die Affenrollen zu integrieren, die Vorräte, die größtenteils noch vom Lager übrig geblieben waren, aufzuteilen und gemeinsam die Fahrt richtung Dörnberg zu starten. Damit sollte Maxes sehnlicher Fahrtenwunsch in Kassels Umgebung endlich gestillt werden. Aber auch wir anderen waren begeistert von dem Gedanken auf den Helfensteinen zu stehen und von dort das schöne Umland zu betrachten.

So ging es also los ohne Stock aber dafür mit Hut. Auf in den Habichtswald richtung Gaststätte Silbersee, wo wir auch nach einem kurzen stop am Erlenloch in der Dämmerung ankamen. Die Kothe wollten wir nach einer kleinen Erfrischung in dem Waldgasthaus auf dem Gelände der „Hütte“ ganz in der Nähe aufschlagen. Also rinn in die gute Stube und nen Schoppen genehmeigt. Als dann gegen 19 uhr von der Wirtin angekündigt wurde, dass wir doch langsam austrinken sollten machten wir uns auch daran.  Wir waren dann auch schon so fast am aufbrechen als der nette Wirt einen Teller nach dem anderen mit den schönsten Sahnetorten, Krebbeln und Baumkuchen vor uns hinstellte und meinte das könnten wir vor der kalten nacht draußen sicherlich gebrauchen. Stimmt, dachten wir uns bedankten uns heiter grinsend mehrmals und ließen es uns sehr schmecken. Danke Gaststätte Silbersee!

Mit angefütterten Mägen machten wir uns mit unsicherem Schritt im stockfinsteren Wald auf den kurzen Weg zur „Hütte“. Nach ca. 10 minuten kamen wir dort an, zündeten eine Kerze an legten die Sachen nieder und knüpften im schwachen Lichtschein die Kothe zusammen. Schnell war noch ein Kothenbaum im Wald abgehauen und die kothe auf dem feuchten Waldboden aufgeschlagen. Ohne viel Gerede wusste jeder was zu tun war. Der eine räumt die Ponchos und Felle eine der andere holt die Rucksäcke an den Eingang. Der Nächste sucht Steine für die Feuerstelle während der letzte sich um das Feuerholz kümmert.

Nachdem alle ihr Plätzchen im Zelt gefunden hatten das Feuer knisterte und qualmte, die Stiefel ausgezogen waren, da viel von uns allen der Streß der letzten Tage ab. Es wurde zünftig gespeist mit Brot, welches am feuer geröstet wurde belegt mit Wurst, Käse, Avocado und vielem mehr. Dazu schlürften wir ein Weinchen. Auch ein Pfeiffchen in Ehren kann niemand verwehren! Gut gesättigt krochen wir in die Schlafsäcke. Clara hatte den „Hobbit“ mitgenommen und so wurde da ein wenig draus vorgelesen  und nach nicht allzu langer zeit schliefen wir alle ein mit dem Gedanken morgen auf den Dörnberg zu steigen, vlt sogar in Nebelschwaden oder auch im Sonnenschein. Wie auch immer. Auf jedenfall bestätigten wir uns alle darin, dass es wundervoll ist mit seinen Freunden für kurze Zeit der Hecktik und Enge des Alltags zu entfliehen und auf seine eigen gestaltet Fahrt zu gehen. Ein bisschen Abenteuer.  Ein bisschen wie die Zwerge und Herr Beutlin auf ihrer Reise zu Smaug und dem einsamen Berg.

Am nächsten Morgen ging es nicht allzu früh los. Nachdem die klammen Kothenbahnen und alle anderen Sachen eingepackt waren machten wir uns auf den Weg zum Dörnberg, aber nicht ohne zuvor noch die Trinkflaschen beim Gasthaus aufgefüllt zu haben.

Der weg führte uns in diesiger, nebliger Witterung durch den Habichtswald richtung Dörnberg (Ort) wo wir noch dies und jenes für den Abend besorgten. Auch dort wurden wir vom Ladeninhaber mit Gebäckstückchen beschenkt. Von dort gings dann stetig hinauf auf den Großen Dörnberg welcher in Nebelschwaden vor uns lag. Alle Geräusche verschluckend umwaberte auch bald uns der Nebel zwischen den alten Buchen und endlich waren wir oben. Uns erwartet natürlich keine grandiose Aussicht sondern eine dichte undurchdringliche Suppe. Doch nach einiger Zeit wehte der starke Wind die Schwaden weg und wir konnten das Umland betrachten. nach einer kurzen Rast an einer Schutzhütte begaben wir uns zu den Helfensteinen, welche aus alten Basaltgestein bestehen und durch erosion zu Tage getreten sind. Nach kurzer Lagerplatzsuche im unterhalb liegenden Waldstück fanden wir nen lauschiges Plätzchen zwischen Fichten mit wintzigem Bächlein in der nähe. So ging das abendliche wortkarge Prozedere erneut los. Holz wurde gesammelt, Kothenbahnen geknüpft…. In der langsam sich anschleichenden Nacht knisterte das Feuer in der Kothe und ein schmackhaftes Süppchen wurde zubereitet. Nach dem ersten Durchgang folgt bald darauf ein zweiter woraufhin wir alle satt waren. Ein paar Lieder gesungen ein wenig aus dem Hobbit vorgelesen und schon waren alle wieder am ratzen.  In der Nacht stürmte es ganz wacker, was zu einem mehr oder minder unruhigem Schlaf führte.

So wachten wir am Morgen auch wieder später wie geplant auf und packten deshalb relativ fix die Sachen und kehrten für nen frühschoppen und kaffee in ein nahes Gasthaus ein. Diesmal gabs keine Gebäckstücke geschenkt! nachdem alle wieder halbwegs aufgewärmt waren gings fort über die ebenen des Dörnbergs nach Zierenberg. Wieder waren wir von Nebel eingehüllt. Am Fuße des Berges angekommen noch die letzten Vorräte aufgebraucht und schon war die Fahrt am Zierenberger Bahnhof zu Ende.Sehr schön wars mal wieder !

Und da sieht man mal weider, nicht lange oder weit muss man weg um die Freiheit zu spüren.

 

Horridoh, Robert

 

 

 

 

 

Oh du schönes Frankenlad….

Guten Abend Brüder und Schwestern!

Wer auch immer sich dazu berufen fühlt einen ausführlichen Fahrtenbericht zu schreiben möges dies tun….

ich werde einen stichpunktartigen Leitfaden geben. Vlt. reicht das ja auch schon, sodass man unter Zuhilfenahme der eigenen freien Gedanken sich den Rest der Geschehnisse zusammenspinnen möge…..

 

„Narrenzug durchs Frankenland

– vom Geschwätz der Welt verkannt-

auf verschneiten Straßen.

Lautenspiel, zigeunertanz,

tannbezweigter Mummenschanz,

Schnaps und rote Nasen!“

Von: Moritz Rabe ( Lumpenbruder Motz)

 

 

Fahrtengruppe Albatros auf Vagabundenpfaden in Bierfranken. 22.2 – 26.2.12:

– Benni, Max, Winni, Julia, Robert

– Nichts geplant

– In Bamberg den Straßenmusiker und Lumpenbruder Motz (Moritz Rabe) kennengelernt

– Kneipe

– Schlafplatz in Motz’s WG

– lustiger Abend mit viel Bier und Gesang

– nächster Tag früh los

– Mit Zug nach Ebensfeld ( 5,50 € pp)

– Richtung Staffelberg gelaufen

– Anklopfen -> Schnaps, Wurst und Brot

– Naturfreundehaus -> Liedchen geträllert. überzeugend unsere seit 2 Wochen unterwegs Geschichte aufgetischt. -> Schnaps, Bier, Gulaschsuppe

– Weiter nach Loffeld -> Bräustüble -> gesungen, jede Menge Freibier, Pommes, Stullen, Geld im Hut: ca 20 Euronen.

– Schlafplatz im Heuschober mit frischem Heu. -> Gemütlichkeit ohne Ende. -> Kerzenschein, geschichte vom Land an dem man besser vorbei fahren sollte

– Morgens früh raus weil Pferde zurück auf die Weide mussten

– Motz kaffee in Bräustüble erschnorrt

– Im Nebel auf den Staffelberg rauf

– Kaffee überm Feuer unter Felsvorsprung gekocht. – > windig, neblig, feucht, kalt, – > fabelhaft!

– nach Bad Staffelstein – > bei Fleischerei Leberkäsebrötchen abgestaubt.

– Ins Wirtshaus. Motz geträllert -> a bissel Freibier vom Stammtisch, Geld im Hut: ca. 12 Oironen

– aus Staffelstein raus richtung Rohmanstahl

– dort ins Wirtshaus -> kurz gesungen Geschichte erzählt -> nen Freibier, riesen Haufen Pommes mit Schnitzel. Für Julia nen omlett und Weißwein. Grandios!

– Weiter zum Kloster „14 heiligen“ -> Zimmer für lau im Nonnendiezösenhaus bekommen.  In nahegelegene Klosterbrauerei. -> gesungen -> Schnaps und Bier  teilweise vom Stammtische ausgegeben bekommen. 8 ostereier abgestaubt.

– Im Nonnehaus weiter getrunken .

– Morgens wieder früh raus. kostenloses Frühstück mit kaffee und brötchen, joghurt, saft usw. bekommen.

– gut gestärkt nach Lichtenfels

– Vorm kaffee rumgehangen.

– Verabschiedung von Motz. -> er zurück nach Bamberg. ( An dieser Stelle 1. Semester im Fachbereich Tippologie abgeschlossen.  waren 3 gediegenen  Tage)

– wir 5 weiter zum Dorfplatz – > straßenmukke, jonglieren. blauer Himmel gutes Wetter.

– Pozilei hat uns nach woher und wohin ausgefragt. (“ was seid ihr den nfür welche?“)( Die liebe Polizei!)

– nach  ca. 2 1/2 Stunden singen etwa 35 ois im Hut gehabt.

– weiter nach Degendorf

– im Wald Tüpp mit Pornokalender unterm Arm getroffen. (dessen aussprache irgendwo zwischen schwäbisch, östereichisch und klingonisch)

– Ins Gasthaus „Zur eisernen Hand“ -> Wirt : “ Panzeralfred“

– Erstma nen lecker Bier. als nen paar Gäste da waren gesungen und aufgrund des Bierkonsums und Freischnappes und Freicurrywurst ca. 3 stunden so weiter gemacht. immer lauter immer grölender.

– 3 gäste ( Alex, Alexej, und Hans Wurst? ) total begeistert und zum Umfallen betrunken am Ende.

– Als die 3 Besoffkies endlich aus der Kneipe geschmissen waren, durch beherztes Eingreifen von Seiten Panzeralfreds, machten wirs uns auf dem Boden des Schankraums gemütlich.

– morgens noch nen kaffee von  Panzeralfred bekommen. dann hieß es Ade.

– Nach Lichtenfels zurück und ab nach Kassel.

 

Es bilde sich ein was immer jeder denken mag .

Horridoh, Robert