Rund um den Krähen

Wunderbare Aussicht vom Krähen
Wunderbare Aussicht vom Krähen
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Aufbau unseres Nachtlagers
Aufbau unseres Nachtlagers
Voller Tatendrang den Weg entlang
Voller Tatendrang den Weg entlang
"Ein Jäger hoch am Himmel.."
„Ein Jäger hoch am Himmel..“
Gemeinsames Gruppenfoto nach einem langen anstrengenden Aufstieg
Gemeinsames Gruppenfoto nach einem langen anstrengenden Aufstieg
Knietiefer Schnee
Knietiefer Schnee
Eiszeitpfad
Eiszeitpfad
Endlos lang ein Weg durch Schnee
Endlos lang ein Weg durch Schnee
Zu Gast bei netten Bauern
Zu Gast bei netten Bauern

Mittlerweile viel zu Lange ist es her das sich eine kleine Gruppe auf den Weg machte um Sylvester auf dem Hohenkrähen zu verbringen. Ein kleiner Bericht mit ein paar Fotos soll trotzdem noch geschrieben sein….

Die Reise begann am Jungfernkopf während alles noch schläft stiefeln wir voll bepackt zur Bushaltestelle um von dort mit Öffis die Reise Richtung Tuttlingen anzutreten. Soweit ging auch alles gut und wir kamen nach schier endlosem Bahn fahren an. Aber wie geht´s jetzt weiter? Wirkliche einen Plan hatten wir nicht und so suchten wir uns den nächstbesten Weg der uns grob in die Richtung führte die wir wollten zum Krähen. Eine lange Wanderung sollte es an diesem Tag aber nicht mehr sein, da wir noch kein Nachtlager hatten. Auch haben wir den Tiefschnee zum Teil ein wenig unterschätzt. In einem nahen Waldstück fanden wir dann einen Ort wo wir unsere Kothe aufstellen konnten und sogar ein kleines Feuer machen. Auf diesem wurde gekocht und sich gewärmt um die, wie wir im Nachhinein erfahren haben, angeblich kälteste Nacht seit ’63 zu überleben.

Der nächste Morgen verlief dann wie gewohnt mit Klamotten zusammenpacken, Frühstücken und weiter geht die Reise. Weiter ging unsere Wanderung durch den Wald und über Felder. Eine Mittagspause mit etwas warmen zu Essen sollte unser nächstes Ziel sein. Gestärkt mit Flädlesuppe und oder Käsespätzle zogen wir nun von Hattingen nach Talmühle wo wir das Glück hatten bei ein paar Milchbauern unterzukommen. Diese erlaubten uns eine Nacht in ihrem Partyraum zu nächtigen. Als kleinen Dank haben wir geholfen die Kühe zu füttern und ein wenig Schnee zu räumen.

Der dritte Tag, unser Ziel für heute war klar. Wir kommen heute zum Krähen. Gesagt, getan. Es war ein anstrengender Weg der uns zum Teil durch knie hohen Schnee führte und über Wege die wohl nicht umsonst den Titel Eiszeitpfad tragen. Manche ließen einen zum Teil grübeln ob man noch auf dem Feldweg läuft oder bereits auf dem Feld daneben. Bei vielen keimte aber auch immer mehr der Wunsch endlich nicht mehr Bergauf zu stiefeln mit Schnee, Wind und Eis im Gesicht.

Trotzdem haben wir es geschafft und konnten mit der Dämmerung am Krähen ankommen. Dort genossen wir eine richtige Matratze und andere Annehmlichkeiten.

Der Sylvester Tag wurde dann damit verbracht die Ruine zu erkunden, sich über eine unglaubliche Aussicht zu freuen und bei Vorbereitungen für ein gemeinsames Sylvesterfest zu helfen.

Dies sollten wir dann auch haben mit ~120 Gleichgesinnten gemeinsam auf dem Hohenkrähen.

Vielen Dank noch einmal für die Einladung und dieses schöne Erlebnis!

 

Paddeln auf der Oker

Inzwischen liegt dieser Tagesausflug zwar schon ein paar Tage zurück trotzdem möchte ich euch gerne daran teilhaben lassen!

Eigentlich begann alles recht harmlos ein Freund und Arbeitskollege wollte mit seinem Sohn und einer Freundin einen mehrtägigen Paddelausflug machen, von Braunschweig die Oker hinab. Dazu hatte er uns(mich und noch einige weitere Kollegen) eingeladen. Um wie er sagte „Sicherzustellen, dass ich auch wirklich weg bin!“.

Da ich sowieso Zeit hatte und es ein schöner Tag war trafen wir uns also am Vormittag an der Okercabana, um von dort mit den Booten zu starten. Die Strecke im Braunschweiger Stadtgebiet ist mir recht gut bekannt und von daher eher langweilig. Doch bereits als wir am Ölper Wehr ankamen die erste Überraschung.

Die Bootsrutsche stand komplett unter Wasser. Wo eigentlich ein Höhenunterschied von gut einem Meter ist war eine glatte Fläche Wasser. Das Hochwasser war also doch noch nicht ganz abgeflossen.

Weiter ging also die gemütliche Fahrt , immer mal wieder mussten wir unter Bäumen und Ästen durchfahren. Bis wir an die nächste spannende Ecke kamen wo ein Baum komplett quer im Wasser lag. Da kommen wir nicht links und nicht rechts dran vorbei, drunter durch geht auch nicht – also auf den Ast balancieren und die Boote rüberhiefen…

Kurze Zeit später wurde uns bewusst, dass wir eigentlich jetzt umkehren müssen wenn wir es irgendwie noch zurück schaffen wollen! Hierbei noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an PP, der seinen Feierabend/freien Tag geopfert hat uns später wieder einzusammeln!!!!

So ging die Fahrt wieder weiter bis wir plötzlich vor dem nächsten Hindernis standen. Eine dicke undurchdringliche Wand. Kein rüber drunter oder sonstewas. Da half nur die Boote aus dem Wasser zu ziehen und durch ein Meer von Mücken umzutragen.

Da wir ab da bis Wattenbüttel doch recht gut durchkamen, beschlossen wir dort eine kleine Rast einzulegen um ein paar Fressalien zu besorgen. Immerhin hatten wir eigentlich nicht geplant bis zum Abend komplett mit den anderen Unterwegs zu sein. Kurz nach der Pause kamen wir dann am Mittellandkanal an. Dort hieß es ein weiteres mal umtragen, allerdings mussten wir vorher eine geeigneten Moment abpassen, der uns nicht zwischen großen Lastenschiffen und deren Bugwellen kentern lässt. Das alles ohne Probleme gemeistert zogen wir weiter. Ein Teil von uns beschloss kurz danach ihr Nachtlager aufzuschlagen. Und wir anderen paddelten noch bis Rothemühle weiter, wo wir nach einem langen teilweise recht anstrengenden, aber alles in allem sehr witzigen Tag von unserem lieben Kollegen eingesammelt wurden. Um gegen zehn Uhr Abends in Ruhe den Hänger wieder zu verstauen.

Grüße aus Braunschweig

Moge

Zigeunerfahrt

Es ist zwar schon ein bisschen her, aber da wir dachten dieser blog könnte auch noch ein weilchen weiter existieren obwohl wir nicht mehr tausende Kilometer voneinander etnfernt sind, dachte ich, dassich euch im nachhinein mal unser fahrtenbuch vom Rennsteig abtippen kann

1. Tag

Nach einer 1 2/2 stündigen Zugfahrt kamen wir im sonnigen Hörschl an, wo wir uns sogleich auf den Rennsteig begaben. Augrund der drückenden Hitze waren wir auch allesamt nach der ersten Steigung durchnässt. Wir das sind Clara, Julia, Robert und Max, König des heutigen Tages. Die drückenden Hitze machte uns zwar zu schaffen doch trotzdem bezwangen wir die ersten Auf und Absmit einigen Pausen. Nach kurzer Rast in einem Gasthof und auffüllen der Trinkflaschen ging unsere muntere Wanderung weiter in Richtung „Hohe Sonne“ unserem Ziel.

Schlussendlich entschieden wir uns an einer Schutzhütte gut 2,6 km vor der „Hohen Sonne “ unser LAger aufzuschlagen. Die Zeit bis zur Dämmerung haben wir mit kochen, Singen und Ausruhen überbrückt bis wir dasnn der Erschöpfung nahe unsere Kothe aufgeschlagen haben und nach Claras Lesestunde sind wir alle in einen wohlverdienten Schlaf gefallen, froh wieder auf Fahrt zu sein.

Max

2. Tag

Am nächsten Morgen gings in aller Frische aus den Federn. In der Nacht hatte es angefangen zu Gewittern und somit waren die Kothenplanen ein wenig nass. Die bunte Truppe von Halsabschneidern, Strauchdieben und schmutzigen Dirnenraffte sich jedoch auf und packte teilweise im wiedereinsetztenden Regen ihre Sachen. Nachdem dieser morgendliche Kraftakt vollbracht war, ging es ersteinmal bis zur Ausflugsstätte “ Hohe Sonne“.  Dort frühstückten wir genüsslich unsren Proviant, bestehend aus Käse Brot und Wurst. Nachdem auch dieser morgendliche Ritus hinteruns gebracht war kamen die wichtigen Dinge an die Reihe. Die bunte Schar setzte sich bei wieder einsetztendem Regen unter einen bestuhlten Unterstand des Ausflugsbiergartens und bestellte sich Getränke. Die beiden Lumpenbrüder Max und ich, tranken 3 leckere Bier während die beiden Dirnen, Julia und Clara sich mit Kaffee begnügten.                                                                      Nach einer ganzen Weile erhoben wir uns sehr gut gelaunt und setzten unsere Tippelei fort. Es ging also lustig weiter und die Kilometer vergingen wie im Fluge. Als wir dann nach einer Weile an ein weiteres GAsthaus kamen, entschieden wir uns halbwegs demokratisch dazu die Dirnen( aufgrund besseren Aussehens und Geruchs ) trampen zu lassen um die Vorräte aufzustocken. Wir Lumpenbrüder freuten uns ungemein und genehmigten und daraufhin erst mal einen Schoppen. Nach ca. einem großen Bier tauchten Julia und Clara schon wieder mit vollständigem Einkauf zurück. Wir waren begeistert und tranken nioch ein Bier. Die Dirnen tranken Radler und O-Saft.

Noch besser gelaunt als zuvor ging es, bei sich besserndem Wetter, weiter. Spätnachmittags entdeckten wir den ultimativen Schlafplatz inmitten einer idyllisch gelegenen Felsformation, die sich als natürliches Ehrenmal der Geffallenen des Rennsteigvereins wirkten. In der Abendsonne blickten wir auf Felsen sitzend und Gitarre spielend in die Ferne und genossen den Moment. Danach gabs noch Essen ( Reis mit Luch RAhmsoße) und anschließend wieder eine Vorleserunde bei Lagerfeuer in der Kohte.

Ein gelungener Tag für die fahrenden Lumpen.

Robert

3. Tag

Nach einer geruhsamen aber doch etwas frischen Nacht am bisher idyllischtsn aller Lagerplätze , genossen wir ein ausgiebigen Frühstück auf den Felsen. Danch machten wir uns an das Erklimmen des „Großen Inselbergs“ Mit 916m ü NN die höchste Erhebung unserer Tour. Doch erst mussten wir unsere Wasservorräte auffüllen. An dem nächsten Gasthaus stoppten wir deshalb. Leider mussten wir hier erfahren, dass nicht alle Menschen denen wir auf unserer Tour begegneten freundlich und hilfsbereit sein. 50 cent pro Flasche sollten wir für das Auffüllen blechen. Und das bei sengender Hitze und steilem Anstieg. Zum Rasten genötigt machten wir daher eine Kaffeepause. Zum Dank für die nette Hilfsbereitschaft hinterließen wir reichlich Sand von unseren Schuhen im Flur und eine besonders dankbare Duftnote in der gasthöfischen sanitären Anlage.

Der Aufstieg begann und der Scheiß floss in Strömen und doch lief sich der Weg locker flockig. Max und RObert schoßen nur so den Berg hoch während Clara und ich immer etwas zurücklagen. Als ich auf 3/4 Weg nach oben über die Kuppe kam standen die beiden vor einem BAumstamm auf dem ein altes Ehepaar saß. Diese waren sehr angetan von uns jungen, wandernden Menschen und vorallem überrascht von den zwei Affen. Wie wir erfuhren, haben die beiden ihr Leben lang gewandert und auch viel in Jugendgruppen gearbeitet. Errinnert an ihre Jugendtage spielte und der Alte, der wie ein Väterchen aus einem Märchen wirkte , eine Weise auf der Mundharmonika.

Von dieser Begegnung freudig gestimmt und mit dem Gedanken im Kopf: So will ich auch mal werden, wenn ich alt bin, besiegen wir die letzten Meter bis zur Spitze des Berges, wo wir uns mit, Bier, O-saft, Bratwurst, Salat und Apfelstrudel belohnten. Während wir dort so leichtleberisch über den Kronen des Thüringer Waldes thronten kam uns die Idee, die Leute zu besingen. Vorallem auch das alte Ehepaar, was einige Zeit nach uns sein Ziel erreicht hatte. Also beschlossen wir uns, statt eine weiteres Bier zu süffeln, in eine Mauerecke zu setzten, die Affen zu drapieren, und die Gitarren und die Liederbücjer zu zücken. Mutig stellten wir Max hut auf und begannen voller Inbrunst zu singen. Wir vier zerlumpten Gaukler mit modischer Strubbelfrisur im Gypsyhemd und Kniebundhose (teilweise) voll in den eigenen gesang vertieft. Ein herrliches Bild was sogar von einigen Zuhörern fotografiert wurde. Von vielen bekamen wir anerkennung und Lob und neben dem riesen Spaß und der Freude andere mit unsren Liedern zu beglücken verdienten wir uns auch noch eine stattliche Summe von ca. 40 €. Unser altes Ehepaar lies es sich auch nicht nehmen mit uns zwei Liedchen anzuspielen und  uns dann weiterhin einer gute Fahrt zu wünschen.

Nach dem Auenthalt auf dem Inselberg ging es sehr steil bergab. Auf der Suche nach einem Lagerplatz liefen wir noch ein ganzes Stück weiter als ursprünglich gedacht bis wir  kurz vor einem Gasthaus ermattet beschlossen, dass wir nicht mehr weiterlaufen konnten, wollten. Da jedoch viel zu viele Wnderer , Radfahrer und faule Leute in Autos auf dem Weg unterwegs waren , machten wir es uns für eine lange Weile unter einem Wegweiser bequem . Von vielen vorbeifahrenden wurden wir etwas schräg angegafft was uns aber nicht von Nichts tun abhielt.

Hinter Tannen versteckt bauten wir schließlich die Kothe auf , in der wir dann auch lecker kochten und genossen uns selbst, was leider zu dem haltlosen Verzehr unserer Frühstücksvorräte führte.  Von HArtmut und ich und Uno durch den Abend begleitet genossen wir das Leben bis wir irgendwann im Lande der Träume versanken.

Julia

Tag 4

Nach einer langen Nahct und langem Schlaf wachten wir um ca. 10 Uhr nicht 100% erfrischt auf. Wir beschlossen unser Frühstück bei der GAststätte einzunehmen , brachen das Zelt ab und liefen los. DAs Wetter war angenehm und so leifen sich die ersten 5 km wie von selbst. Gerade als wir am Gasthaus ankamen fing es ein wenig an zu tröpfeln . Eine äußerst höfliche Kellnerin scheuchte alle Gäste ins Innere und wir beschlossen unser Frühstück lieber unter einem nahe gelegenen Baum einzunehemen. Es tröpfelte etwas, das Frühstück war gut und wir hatten nur noch ca 5 km Tagesetappe vor uns so beschlossen wir erstmal einzukehren und bestellten das Übliche. Bier für die Herren, Radler und Saft für die Damen. Leider war das Wetter zu schlecht für Straßenmusik, so tranken die Jungs noch ein Bier udn Julia und ich machten uns über das Kleid der bedienung lustig, grün mit rosa Hirschen.

Wir hatten eine längere Diskussion ob wir noch 500 m Umweg über einen Begsee machen sollte. Die Frauen gewannen, und so machtenwir uns trotz Nieselregen auf zum nahegelegenen See. Die Jungs erklärten uns für verrückt und Julia und ich sprangen sofort in den See, während ein nahe gelegener Kiosk Robert und MAx mit dem deutschen Grundnahrungsmittel versorgte. DAs Wasser war scheißkalt und herrlich erfrischend. Wir schwammen ein wenig und wuschen unsere Haare und gesellten uns zu den Jungs auf einen großen Stein. Es gab Bier und heißen Grog auch Max und Robert zu etwas Körperhygiene und danach leifen wir weiter.An einer Pommesbude stellten wir fest, dass es schon 4.30 Uhr war und aßen erst mal mittag. Danach führte uns der Weg bergauf und bergab Vorbei an einer unglcublich grünen Wiese und die Sonne kan heraus und tacuhte alles in ein wunderschönes Abendlicht. Es lief sich gut und nsch einem weiteren recht steilen Berg fanden wir einen netten, geraden und weichen Lagerplatz in ein wenig Abendsonne. Die Kothe sand wie eine eins und wir kochten Nudelln mit Tomatensoße und Zuccini und Robert klimperte im Hintergrund. Als die Sonne untergegengen war begaben wir uns ins Zelt zu einer kleinen aber feinen Singerunde und schliefen danach über „Hartmut und ich“ sanft weg.

Clara

So  zum letzten Tag gibt es keinen FAhrtenbericht mehr, aber ich glaube es ist sowiso ein bisschen zu viel zu Lesen. Viel Spaß dabei

Lumpentrupp auf Fahrt …

Moinsen Brüder und Schwestern.

Um den Laden hier mal wieder zu aktualisieren ein klitzekleiner Fahrtenbericht.

Vom 11.11-13.11 fand in Hofgeismar das 2. FNA statt. Dies sollte als Ausgangspunkt unserer Fahrt dienen.

Am Freitag trafen wir uns im Landheim mit dem Plan im Kopf am nächsten Tag in der Früh  in richtung Kassel loszulaufen. Gesagt getan. Wir (Clara, Mike, Max, und ich) liefen bei kaltem, diesigen Herbstwetter mit guter Laune und dem frohen Gedanken daran wieder einmal auf Fahrt zu sein in Richtung Zierenberg.

Unsere Freischnauzeroute führte uns über die kargen Felder des hofgeismarer Umlandes und hinein in den Wald. Flachmann sagte hallo.

Hinaus aus dem Wald und am Waldrand entlang, an einer Gänsefarm vorbei wo wir vom wilden Geschnatter der künftigen Weihnachtsbraten begrüßt wurden und überlegten wie toll es doch wäre sich eine dieser weißen Prachtvögel zu stibitzen und am Abend zu verzehren.

naja der Hunger war noch nicht groß genug.

Es ging weiter über eine Landstraße und über eine Kuppe von wo aus wir einen nebelbeschränkten Blick auf die Baustelle des Caldener Flughafens hatten. Eine kleine Pause bei der wir wieder auf Kumpel Flachmann trafen und ein Apfel verzehrt wurde gab uns Kraft für den weiteren Weg.

Entusiastisch stürzten wir uns querfeldein in ein kleines Waldstück, welches uns vor einer Bundesstraße wieder ausspuckte. Nachdem wir uns orientiert hatten ging es wieder über Felder weiter richtung Ziel.

Über uns zog ein Schwarm Kraniche hinweg, sich in den Winden in die Höhe keisend.

Man kam durch ein kleines Dorf, indem wir erneut auf unseren alten bekannten Mr. Flachmann trafen.

Etwas orientierungslos traten wir die letzte Etappe nach Z- Berg an, welche unsere kleine Truppe bergan weiter führte. Oben angekommen hatte man eine famose Aussicht auf ein nebelverhangenes Tal.

Sich den Weg abwärts suchend kamen wir nach einiger Zeit tatsächlich im Dorf an und machten die letzten Schritte richtung „Luchshütte“. Da es schon fast dunkel war begannen wir sofort mit dem Aufbau der Kothe, richteten uns ein und enzündeten ein knisterndes Feuer um die müden Glieder aufzuwärmen.  Nach ein paar schnitten Brot gings nochmal runter ins Dorf um die lokalen Gepflogenheiten auszukundschaften und sich bestmöglich ins Dorfgeschehen einzubinden. —————

————- Nach einigen Stunden kehrten wir mit türkischen Teigtaschen in der Hand und der dörflichen Gepflogenheiten wegen erheitert in unser Lager zurück. Erneut wurde ein Feuer entzündet und die türkischen leckereien verzehrt.  Glückselig  schliefen die vier Menschlein im Schein des lodernden feuers ein.

Am nächsten Tag wurden  die Sachen  gepackt und der Heimweg mit dem Zug angetreten.

Nicht dieZeitspanne der Fahrt zählt, sondern die erworbenen Eindrücke….

Horridoh,

Robert

Grüße aus Berlin

Guten Abend zusammen.

Nun will ich doch auch noch einmal die Zeit ein wenig nutzen und euch ein paar Zeilen aus Berlin schreiben.

Da wir ja am letzten Wochenende Baulager und Ristorante-Lager hatten und ich so meine Schwester nicht sehen konnte, dies aber irgendwie schon noch ganz gerne tun wollte ehe es nach NZ geht, blieb mir nichts anderes übrig als den weiten Weg zu ihr auf mich zunehmen und nach Berlin zu fahren….

Guten Abend zusammen.

Nun will ich doch auch noch einmal die Zeit ein wenig nutzen und euch ein paar Zeilen aus Berlin schreiben.

Da wir ja am letzten Wochenende Baulager und Ristorante-Lager hatten und ich so meine Schwester nicht  sehen konnte, dies aber irgendwie schon noch ganz gerne tun wollte ehe es nach NZ geht, blieb mir nichts anderes übrig als den weiten Weg zu ihr auf mich zunehmen und nach Berlin zu fahren.

Dank so schönen Erfindungen wie der Mitfahrzentrale war das auch kein großes Problem. Und man kommt recht schnell und relativ preiswert dorthin, wo man eben hin möchte. Also Sachen gepackt und ab gehts. Gegen 20 Uhr war ich dann auch endlich mal bei meiner Schwester in der WG, wo sie mich mit ihrer Mitbewohnerin und noch zwei Kommilitoninnen aus Lübeck bereits erwartete.

Also fix Sachen abgeladen, ein wenig unterhalten, noch ein bisschen Wein getrunken und ab gings auf die Rolle, denn wie das so üblich ist geht die wirkliche Party erst spät in der Nacht los.

Begonnen haben wir in einer Indischen Bar wo den ganzen Abend Cocktail Happy-Hour war. Nachdem die meisten dann dort ein bis zwei Cocktails getrunken hatten und alle Rechnungen beglichen waren machten wir uns auf den Weg zur nächsten Party-Location.(Warum steigt mit der Anzahl der Personen eigentlich immer der Stress beim auseinander klamüsern der Rechnungen?!? – grob geschätzt waren wir 15 Leute – Zu dieser Anzahl an Menschen kam es dadurch, dass eine Freundin von meiner Schwester am folgenden Tag aus Berlin wegzog und noch einmal ordentlich feiern wollte…) Nachdem dann endlich auch der letzte Zombie bezahlt war machten wir uns direkt über den nächsten Spätverkauf her, da sich noch ein paar von uns(mich eingeschlossen) ein Bierchen für den Weg kaufen wollten.

Also weiter Richtung U-Bahn. Diese führte uns dann zum nächsten Club, wo draußen ein ziemlich verrückter Mensch Grillwurst verkaufte und irgendwelchen Mist erzählte. Drinnen war dann in zwei Räumen eine Mischung aus Ska, Balkan und Electro. Dort blieben wir bis etwa 3 Uhr und machten uns dann auf den Heimweg, da meine Schwester und ihre Freundinnen schließlich in die Uni musste und darum früh aufstehen wollten.

Ich habe keine Ahnung wie sie es geschafft haben, aber es hat scheinbar funktioniert denn als ich gemütlich gegen 11Uhr aus den Federn erhob war von denen weit und breit niemand zu sehen, leider auch nicht von meiner Tagesfahrkarte für die U/S-Bahn. Also habe ich mir die Zeit damit vertrieben ein wenig Ordnung zu machen um gegenüber dem „faulen Studentenpack“ (*zwinker*) nicht ganz so schlimm dazustehen. Das Ende vom Lied war dann, dass ich auch noch für uns gekocht habe, denn die drei Mädels waren einfach von der vorherigen Nacht mit viel zu wenig schlaf zu sehr geplättet um irgendwas zu starten und haben die Zeit nachgeholt die ich noch geschlafen habe während sie in der Uni waren.

Tja und so war dann auch schon der zweite Tag herum. Eigentlich hatten wir noch kurz mit dem Gedanken gespielt auf die Uniparty zu gehen, aber auf House,R’n’B und Electro hatten wir dann nicht so unbedingt Lust.  Und haben uns dann lieber einen gemütlichen Abend gemacht, zu dessen Ende ich hier noch diese paar Zeilen schreibe, denn morgen ist es schon wieder vorbei. Morgen geht es wieder Heim, mal schauen ob wieder schnell und preiswert mit irgendeiner Mitfahrgelegenheit oder extrem langsam dafür noch günstiger auf irgendeinem „Schönen Wochenend Ticket“

Soweit von mir

Grüße
Moge

PS: Anbei noch zwei Fotos.

Micha und Cléo sind die zwei Komilitoninnen, welche für eine Woche bei meiner Schwester zu Besuch waren

Grüß mir die Sonne…

Hey Ho Ihr lieben Leute,

Nun ist es gleich soweit. Ich fahre mit dem Henner für 16 Tage nach Spanien und wieso sollten wir hier nicht auch etwas von unseren Erlebnissen mit euch Teilen? Dafür ist dieser Blog ja da. Unser Flieger geht morgen Früh um 06:40 Uhr und ein paar Stunden später sind wir dann in Alicante von wo aus wir uns aufmachen werden zum Haus meiner Großmutter. Wie wir da hinkommen und wann genau wir dort ankommen ist ungewiss und sowieso erstmal egal. Das „einfach Weg“-Gefühl überwiegt und ist ja nicht das erst mal, dass wir ohne Plan irgendwo hinfahren 🙂

Das Abcamplager war übrigens ganz schön, für die die es interessiert. Wir sind Freitag von Hümme nach Beberbeck gelaufen und haben dort die Nacht ( leider aufgrund von mangelnden Kothenbäumen und Regen und der Dunkelheit) im Haus verbracht. Gestern sind wir dann von Beberbeck an der Friedenseiche vorbei, nach Hofgeismar gelaufen. Selbst mit den Kindern ohne wirklich große Probleme. Den Tag haben wir dann ausklingen lassen mit deftigem Kartoffeleintopf, einer gemütlichen Singerunde und einer Verleihrunde ohne Verleihungen, in welcher der alte Marder-Wimpel in den Winterschlaf  geschickt wurde und das Amt des Stammesführers symbolisch an Roffe weitergegeben wurde, da Timo sich ja mit Robert am 17.10. auf ans andere Ende der Welt macht. Die Nacht wurde dann selbstverständlich in Kothen übernachtet. Eisig kalt war das. Nicht so wie letztes Jahr. Ich glaube ihr habt uns die Sonne und die wärme geklaut und mitgenommen!
Heute morgen habe ich dann mit den kleinen Jungens Waffeln für alle Gebacken, die beim Frühstück allen sehr gemundet haben. Super wenn so eine Idee entsteht, wenn man auf Gruppenstunde einfach mal das Wort „Waffen“ mit „Waffeln“ verwechselt 😉
Der weitere Morgen war dann wohl das Übliche: Aufräumen, Packen und den Zug erwischen. Davon haben Henner und ich leider nichts mehr mitbekommen, da wir schon nach dem Frühstück gefahren sind um noch Kram einzupacken und zu Duschen und so weiter. Nur keinen Stress. Robert hat übrigens auch Fotos geschossen – Wie gewünscht!

Ach ja: Helge, Jan und Benni sind nun auch irgendwo in Schweden am Wandern. Die müssten seit gestern dort angekommen sein. Alle sind sie irgendwie am Wandern. Naja: Wenn nicht jetzt Wandern – Wann dann?

So. das wars auch erstmal so aus der Heimat. Vielleicht schaffen es Henner und Ich ja auch mal direkt live vor Ort aus Spanien zu berichten. Oder wir schicken euch eine Flaschenpost. Das Meer. Schön. Ich weiß ja schon fast gar nicht mehr wie dieses Aussieht…

Grüße

Henner und Mike