Rumpeln in der Rhön III

… wir wachten auf unserer kleinen Wetterspitze mit dem Ziel vor Augen auf: Der Kreuzberg ! An diesem Tag also sollte der Berg erklommen werden.

Nachdem wir die letzten Reste des überaus leckeren, vielfälltigen Allerleis des veganen / vegatarischen Streichshits mit ner juten Knifte runtergeschluckt hatte, stiefelten wir also los. Vorbei an Oberweißenbrunn und damit auch „Lemon’s Scheunenbrand“ zur ersten Erhebung. Obwohl wir normalerweise, egal wo wir sind, darauf verweisen, dass es ja aussähe wie am Edersee, kam uns diesmal der Dörnberg in Erinnerung: Eine beachtliche Anhöhe, ohne großen Baumbestand, dafür umso mehr Heide und Gräser. Wir folgten also dem Pfad über diese Erhebung und wurden schließlich am Fuße des Kreuzbergs von seinem Wald eingenommen. Diese steile Passage wurde zügig mit der Aussicht auf das Klostergasthaus und dem phänomenalen Ausblick in Richtung Wasserkuppe bewältigt. Die bisherige Gastfreundschaft der Nordbayern, besser Unterfranken !!!, beflügelte uns den Versuch zu wagen auf musikalische Weise den Touristen den einen oder anderen Taler aus der Tasche zu ziehen. Gesagt getan. Nach etwa einer halben Stunde wurde unser Musikantenstadl dann doch relativ schroff vom Wirt und seinen beiden Schergen im Hintergrund mit der Begründung „hier auf dem Klostergelände ist BETTELN und MUSIZIEREN verboten“ des Hofes verwiesen. Naja sei es drum. Ein paar mitleidige Passanten drückten uns rasch noch ein wenig Klimpergeld in die Taschen und wir tippelten auf dem Kamm des Kreuzberges zu einer gastfreundlicheren Lokalität. So schnell wie wir das Geld verdient hatten, war es auch direkt schon wieder in Maß investiert wurden. Zu unserem Glück fanden wir zudem unterhalb der Gaststätte einen perfekten Lagerplatz, mit Feuerstelle und Quelle. Das im Rucksack vor sich hin gärende Gemüse wurde nun endlich zu einem feinen Eintopf verwandelt und wir ließen Max’s Geburtstag gehörig ausklingen …

(Nach dem Maß ist vor dem Maß)

Rumpeln in der Rhön

Teil I

– Helges Geburtstag-

 

Unsere diesjährige, schon Tradition gewordene, Fahrt über die Geburtstagstage von Max und Helge brachte uns in die schöne Röhn im Grenzgebiet von Hessen und Bayern. Die Tippeltruppe bestand diesmal aus Clara, Winnie, Lukas, Max, Henne, Helge, Mike und Robert, wobei Mike einen Tag später anreiste.

Per Zug ging es also vom Heimathafen aus nach Gersfeld in der Hessischen Röhn wo wir abends gegen 20 Uhr im strömenden Regen ankamen. Das machte uns aber gar nüscht ! Stoisch warteten wir einige Zeit unter dem Bahnhofsvordach erkundigten uns bei Eingeborenen nach der nächsten Kaschemme und fassten den Entschluss eine solche möglichst bald aufzusuchen, da heute schließlich in Helges  Geburtstag reingefeiert werden sollte. Zapp zarapp saßen wir in einer Kneipe im Dorfkern in der die einzigen Gäste die Wirtin selbst und ne Hand voll anderer Menschen waren die grade ein fröhliches Trinklied sangen als wir durch die Tür traten. Jetzt mag man sich denken OHO uff gehts, mitgesungen und nen Bier oder ne warme Suppe abstauben. Falsch gedacht. Nach einigen Liedern unsererseits und einem getrunkenen Bier wurde uns klar gemacht, dass wir doch nicht stören und bitte nicht so laut sein sollen. ( an dieser Stelle sol lder Name dieser sehr ungastlichen Kneipe nicht unerwähnt bleiben: „Futterkiste“). Gut, dann eben nicht! Ha wäre ja gelacht wenn wir nicht ne anständige Kneipe finden in der unserer Engelsgesang gebührend belohnt wird. Rucksäcke auf und hinein in die regnerische Nacht. Nach kurzem rumirren fanden wir eine noch geöffnete loungähnliche Bar. Hier war das Personal freundlicher und die Gäste auch. Eine nette Dame, die Ihre Tuba!!! dabei hatte erklärte uns sogar wo wir für die Nacht ein ruhiges trockenes Fleckchen finden könnten. Dieses Fleckchen war eine Tunnelunterführung die wie für uns geschaffen war. An diesem Ort wurde also Helges 24. Geburtstag begossen. Einen Geburtstag an einem solchen Plätzchen zu verbringen kann man jedem kaffeekränzchenstandardgeburstag Geplagtem stark empfehlen!

-Robert-

(WER SCHREIBT DEN NÄCHSTEN TEIL???)

Von Heli zur Luwi

Und wieder einmal gibt es einen kleinen Fahrtenbericht . Vom 5.3 bis zum 10.3 waren wir mit kurzer Unterbrechung in Witzenhausen unterwegs . Die Fahrtengruppe bestand diesmal, recht ungewöhnlich, aus drei Weibsbildern ( Winnie, Julia, Clara) und mir (Robert).

Gestartet sind wir Vier in Hessisch Lichtenau, in der Nähe von Kassel, mit dem Ziel Witzenhausen bzw. Jugendburg Ludwigstein.

Im schönsten Wetter was der März bieten konnte gings also wie so oft los am Pfadihüttchen der Silberfüchse, wo das Allgemeinmaterial zusammengesucht und aufgeteilt wurde. Weiter mit der Tram nach Heli. Dort kauften wir Proviant für die kommenden Tage und schon gings im Sonnenschein und gefühlten 20 °C raus aus dem Ort und hinaus in die hügelige Nordhessische Landschaft. Auf Feldwegen und am Waldrand entlang schoben wir uns den ersten Hügel hinauf von dem aus wir eine grandiose Aussicht auf die sonnenbeschienenen mit Schneeflecken übersähten Lande hatten . Eine kurze Pause um alles in sich aufzunehmen und weiter auf dem Feldweg über den Eisenberg zum nächsten bewaldeten Hügel. Da wir erst nachmittags gestartet waren und es gegen halb 7 schon dunkel werden würde suchten wir uns auf halber Höhe des Hügels einen Schlafplatz um die Kothe aufzustellen. Das war schnell getan. Ebenso flux entfachten wir ein Feuer außerhalb der Kothe auf dem wir uns dann eine warme Mahlzeit zubereiteten. Als die letzten Sonnenstrahlen hinter der Kothe verschwunden waren und es merklich kühler und dunkel wurde, verfrachteten wir das Feuer ins Zelt und aßen warm eingepackt unser Essen. Mit einer kleinen Singerunde und anschließendem Vorlesen aus Hesses Steppenwolf kam die erste doch recht kalte Nacht auf Fahrt.

Am nächsten Morgen wachten wir mit steifen Gliedern auf und bedauerten es keinen Tee eingepackt zu haben. So entfachten wir draußen das feuer um uns etwas aufzuwärmen und packten danach alles zusammen. Weiter gings ohne Frühstück das wir nach einiger Weile Laufen auf einer Wiese in der Sonne zu uns nahmen . Das Wetter war uns auch heute noch wohlgesonnen, sodass wir einen weiteren schönen Tag in der Sonne tippeln konnten. Ohne besondere Vorkommnisse gings gemütlich weiter über Felder, Hügel, durch Schnee, Matsch und das ein oder andere Dorf.

Wir fassten den Entschluss die heutige Nacht in einer Scheune verbringen zu wollen. Dieser Wunsch erfüllte sich allerdings nicht , aufgrund wenig gastfreundlicher Nordhessen!

So wurde also im Letzten Licht des Tages die Kothe auf einer Schafsweide im Wald ein wenig außerhalb eines Dorfes aufgeschlagen. Trockenes Feuerholz für die Nacht gab es hier glücklicherweise genug , sodass wir aufs sammeln desselben keine Zeit vergäuden mussten bevor die Nacht ganz über uns hereingebrochen war. Ein Fläschen Wein, das Feuer und ein Chilli sin carne mit Nudeln bereitete eine recht gute Grundlage für diese wieder sehr kalte Nacht. Auch die Körperwärme des neben sich liegenden ist nicht zu verachten. In der Nacht waren alle irgendwann mal wach und schürten das Feuerchen erneut an.

Die Nacht überlebten alle unbeschadet, was dazu führte das wir unseren Weg Richtung Witzenhausen fortführten konnten. Unser Plan für diesen Tag sah so aus, dass wir auf den nächsten Berg hinaufsteigen wollten auf dem sich eine Waldgasstätte befand um dort einige Stunden zu singen und das ein oder andere Getränk abzustauben.

Der Plan schlug fehl! Das Wetter war heute nicht so schön wie die letzten Tage und auf dem Weg hoch merkten wir schnell, das in höheren Lagen der Schnee noch etwas höher liegt. Hinzu kam, dass wir auf halben Weg hoch von einem holzhackenenden Menschen gesagt bekamen, dass das Gasthaus heute nicht geöffnet habe. Mit weniger Motivation wie zuvor stapften wir trotzdem weiter durch den Schnee.

Nach einer Weile verließ uns Julia, die wieder in die Welt der Verpflichtungen entschwand. Jetzt nur noch zu dritt gings weiter , den Berg wieder hinab. Vorbei an Gut Farenbach zum nächsten Dorf in dem wir uns eine Hopfenkaltschale genehmigten. Nach dem kurzen Aufwärmen im Gasthaus kam dann die letzte Etappe nach Witzenhausen in die Wg von Clara. Wir waren letztendlich einen Tag zu früh angekommen. Der Große Plan war nämlich, dass wir uns am Freitag, also einen Tag später, hier mit einem großen Teil der restlichen Truppe treffen wollten um dann am Samstag zum Beräunertreffen auf die Luwi zu tapern.

So kochten wir uns also das Essen, das wir sowiso für den letzten Abend der Fahrt gekauft hatten und machten nen Gemütlichen.

Am nächsten Tag trafen dann also Max, Mike, Zivi Nico, Schnitzel, Lukas, und Roffe ein. Mit reichlich Getränken für Bespaßung und guter Laune im Gepäck. Später am Abend stieß noch Benni aus Göttingen dazu. Ein sehr spaßiger Abend mit dem ganzen Haufen bereitete die Grundlage für den nächsten Tag auf dem Beräuner- Singewettstreit.

So wanderte also die ganze Rotte von Witzenhausen zur Burg um einen klasse Abend zwischen einem überwiegend lustigem und buntem Haufen von Leuten zu verbringen.

Dort angekommen bauten wir schnell die Kothe auf und schauten uns nach kurzem verschnaufen und einem Schoppen ( OHHHH das ist aber sau Unmeißner !!!!!!! ;-)) die Beiträge der Einzelsänger an, Die Gruppen hatten wir leider verpasst. Bei den Einzelsängern waren ein paar sehr gute Beiträge dabei. Besonders ein auf die bündische Jugend usw. bezogener selbstkritischer, satierischer Text von Malte war überaus gut!

Die auf den Singewettstreit überall auf der Burg stattfindenden Singerunden kann man nicht beschrieben. Das muss man selbst erleben! Aber wie letztes Jahr auch war es einfach nur ein heiden Spaß mit gefühlten 10 gitarren diversen anderen Instrumenten und 100 leuten in nem Gewölberaum auf ner Burg zu singen. Und obwohl alle Leute von überall aus Deutschland kommen und in den unterschiedlichsten Bünden groß geworden sind ist das Liedgut oft sehr ähnlich zu dem eigenen, sodass man aus voller Kehle mitmachen kann. Naja wie gesagt, schwer zu beschrieben.

Eins bleibt noch zu sagen : *kein Platz in unsren Kothen für völkische Idioten * !!!!!

Am nächsten Tag gings dann per Tramp zurück nach Witzenhausen und von da nach Kassel.

Mädels, war ne schöne Fahrt!

Horridoh, Robert

 

 

Die Wiederentdeckung von Bornholm – SoFa 2012

Nun schreiben wir schon das Jahr 2012 und bevor die Welt untergeht dachten wir uns: „Mensch Borholm“, damals Gruppenabschlussfahrt, „war doch so Super, da müssen wir mit unseren Jungens auch nochmal hin!“.
So begab es sich, dass wir gute acht Tage Zeit hatten Bornholm nochmals zu erkunden, bevor wir uns mit den anderen Gruppen unseres Stammes in Kiel treffen wollten, um dann gemeinsam noch eine WocheOostseepiraten zu spielen und von Kiel in Richtung Rostock zu Segeln.
Aber alles der Reihe nach, in manchmal nicht ganz so ausführlichen Sätzen.

Nach einer Nacht auf Rügen ging es mit der Fähre in 3,5h rüber zu unser heiss geliebten Dänichen Insel.
Angekommen, noch was eingekauft, losgestiefelt Richtung Norden, die See zur Linken.
Erstmal raus und bei dem supergeilen Wetter die Wassertemperatur getestet.
Ergebnis: Ohne Beanstandungen – Sehr erfrischend.
Unser Nachtquartier unter freiem Himmel ausgerollt und erstmal Sternenhimmel begutachtet und von den Reisestrapatzen erholt und fein geschlafen.
Der frühe Vogel und auch Silberfuchs macht sich dann morgens recht fix bereit zum weitertippeln. Und so ging es vorbei an Kiefern, Birken, Dünen, Dünen, Sand, Steinen und Sonne, Sonne, Sonne satt, bis wir an einen uns wohlbekannten Platz kamenn. Die gute alte Räucherei wo wir damals lustigerweise zwei Menschen vom Jungfernkopf getroffen hatten und pausierten.
Nun dieses mal haben wir keinen getroffen den wir kennen oder nicht kennen, allerdings konnten es sich alle (ausser mir) nicht nehmen erstmal die ersten dänischen Kronen (nix mit Eurozone!) für feinen Räucherfisch (oder auch ein Eis) auszugeben und gediegen zu Schlemmen.

Irgendwann kam Steffenn dann mit einem 2,5kg Sack Kartoffeln an und meinte das is doch praktisches Gemüse für die Soße heut Abend….(Nudeln, Rot….)
Naja muss man nix zusagen, jedenfalls kurzerhand Wasser aufgesetzt, Kartoffeln gekocht, Kartoffeln zerfallen, Kartoffeln gestampft, Kartoffeln gewürzt, Kartoffelpampenbrei  gegessen. War Gut!
Da dies alles recht viel Zeit in Anspruch nahm beschlossen wir, unsere Daseinsgelassenheit auf Später zu verschieben und erstmal ein wenig  weiter zu Tippeln um einen feinen Ort für unsere Nachtbleibe zu finden.
Naja aus dem wenig wurde dann doch ein wenig mehr und mehr, da die Dänen scheinbar alle direkt 10 meter vom Meer entfernt wohnen, oder Ferien machen, wollen.
Nicht das wir das nicht auch alle wollen würden, in diesen kleinen, urigen Häusern aber: „Endlos lang zieht sich die Strasse…“.
Nun ja, Dinge geschehen und so geschah es auch, dass wir uns plötzlich, die Häuser hinter uns gelassen, an unserem eigenen kleinen Privatstrand wiederfanden und die letzten Sonnenstrahlen des Tages genossen, bevor wir wieder brav unter Sternen gebettet einschliefen.

Am nächsten Morgen zogen wir weiter gen Norden (nicht zu verwechseln mit „gen Italien“). Das gute Wetter beschloss scheinbar auch erstmal weiter zu ziehen aber das macht uns ja bekanntlich weniger aus, denn beim Wandern mit schon vorhandenem Sonnenbrand ist es ja auch nicht so schlimm wenns ein wenig bedeckt ist. Ausserdem schein uns die Sonne ja eh aus dem Ar….
Kurze pause gemacht bei Jons Kapel, einem Ausguckpunk, wo mir die deutschen Rentner die wir dort getroffen haben jetzt noch leid tun, die sich diese unmengen an Stufen hinunter und auch wieder hinauf quälen mussten. Wollten.

Der Pfad führte an diesem Tag sehr häufig hinauf und mindestens genau so oft wieder hinab auf Meeresniveau so dass wir doch das ein oder andere mal sehr ins Schwitzen kamen. Durch eine Art „Bornholer Maccia“ führte der weg an Dornen, Steinen, rieseigen Weiden vorbei, immer weiter Richtung dem uns wohlbekannten Hammersus. Die Sonne beschloss uns übrigens dann doch wieder zu Scheinen. Schönen Dank. Voallem für den letzten Anstieg hoch zur alten Wikingerburg.
Pünktlich angekommen verschwand sie natürlich wieder und rief ihre Freunde Wind und Wolken dann zu einem Happening.
Nach einer Rast und einem wohlverdienten Eis machten wir uns weiter. Wir wollten nur noch ein Stückchen zu einem Platz auf der Karte (die es übrigens kostenlos (!!!) auf der Fähre gab und auch von uns getestet für Sehr Gut befunden wurde) wo scheinbar irgendein Natur-Zeltplatz wäre.
Tatsächlich diesen Platz gab es. Mit Feuerstelle un zwei Sheltern die einem zum Beispiel aus Schweden bekannt vorkommen sollen. Feine Sache das. Und schwupp die wupp eingezogen und Feuer geamcht. Natürlich waren wir nebenbei noch in den Beiden (ja, beiden = zwei) Seen schwimmen. Dass man sich beim Schwimmen zwangsläufig wäscht wisst ihr ja sicherlich alle.
Nach einer ordentlichen Portion Papp (Maisbrei) und ein wenig Gesinge am feuer schliefen wir dann, eigentlich ganz gut, ohne im Regen nass zu werden.
Wir beschlossen allerdings noch, da wir das Nordende der Insel schon erreicht hatten, am nächsten Tag mit dem Bus richtung Osten weiter zu fahren, da  die Nordseite für uns ein wenig unattraktiver war, aufgrund von viele Dörfern und Touri-Magneten.

Am nächsten Morgen ging es nach einem Frühstück mit Brot und Stracke dann weiter. Ins Dorf hinein auf der suche nach einer Bushaltestelle. Bushaltestelle gefunden und im strömenden Regen gewartet. Ich glaub die Jungs haben mit dem Wetter zu viel Karten gespielt und das Wetter hat fortwährend verloren. Danke Jungs. 😉

An dieser Stelle möchte ich mich für Robert noch bei der Frau von der Bushaltestelle Entschuldigen: Undskyld!
Robert wollte dem Busfahrer einer anderen Buslinie einen Gefallen tun und gestikulierte diesem, er könne Weiterfahren. Dieser tat es auch und war wohl dankbar. Die Bushaltestellenfrau wahrscheinlich nicht.

Wir fühlten uns auf der Busfahrt in unserer Planung bestätigt diesen Teil der Insel zu Überspringen und kamen dann in Snoegebaek (?) beim Hafenfest an. Jubel, Trubel, Heiterkeit. Nachdem wir keinen Supermarkt finden konnten ging es weiter nun Richtung Süden. Immer am Wasser und am wetterbedingt, nicht ganz so glänzendem, weissen Sandstrand weiter und weiter. Hierzu ist nicht viel zu Sagen ausser dass man auch hätte meinen können man sein in der Karibik an einem einsamen Strand gelandet.
Sind wir ja auch. Nur eben auf Bornholm.
Wir stellten unsere Kothe in den Dünenausläufern des Waldes auf, kochten was zu Mampfen und liessen den Tag gemütlich ausklingen.

Das Wwetter beschloss wieder ein wenig bessere Laune zu haben am nächsten Morgen, allerdings noch nicht so wirklich. Es war mehr wechselhaft als alles Andere.
Naja immerhin hatten wir mal wieder eine Kothe mit Meerblick und wir beschlossen dann weiter zu Ziehen. Strand, Strand, Wald, umgestürzte Bäume, Treibholz, Steine, ab und an ein paar Menschen.
In einem kleinen Fischerdorf angekommen machten wir erstmal Pause und füllten Flaschen auf. Tranken Kaffee und ein paar trampten zum nächsten Supermarkt.
Und überhaupt wir haben eigentlich ständig Kaffee Pausen gemacht (auf alle Tage bezogen)…
Weiter den Strand bzw den Sogenannten Kyststi weiter und weiter durch Dünen ging es erstmal leider ziemlich lange vorbei an Ferienhäusern oder so. Bis wir endlich das uns von damals noch bekannte militärische Übungsgelände erreichten und erstmal gucken mussten ob wir überhaupt weiter durften oder aussen rum gehen müssen.
Mussten wir zum Glück nicht wobei das vielleicht im Nachhinein die bessere Wahl gewesen wäre.
Durch dunkle Wälder zog sich der Weg und der Himmel zog leider auch zu. Man ahnte von weiter weg ein Gewitter. Immerhin sollten ja keine Militärübungen stattfinden die diese Geräusche sonst hätten erzeugen können. Wir beschlossen richtung Strand zu gehen und dort weiter zu Wandern wie es Plan war.

Wir erreichten den Strand und genau ab dem Zeitpunkt wo wir total Wetter un-geschützt unterwegs waren setzte ein kalter Regen ein von dem sich die spanische Gota Fría wohl noch ein Stück hätte abschneiden können. Selbst die Augen konnte man bei dem Regen kaum noch öffnen (bei mir trotz (Sonnen-)Brille (Auf die Ironie an dieser Stelle brauche ich glaube ich nicht weiter Hinweisen)) aber nun ja stehen bleiben is nich.
Weite zog die Horde, durchgeweicht bis in die Unnerbuxxen. Natürlich lief das Wasser auch von unseren Beinen von Oben in die Wanderschuhe rein. Später kam dann mal wieder ein wenig Sonne durch als wir an unserem Ziel waren. Ziel konnte man es eigentlich nicht wirklich nenen aber wir wollten da bleiben. Mit dem Übernachten sah es allerdings dort ein wenig doof aus. 3m zum Wasser, dahinter Dornensträucher die am Hang steil nach Oben wuchsen.
Naja erstmal nach Bear Grylls Art raus aus den nassen Klamotten um nicht direkt Krank zu werden sondern das vielleicht noch ein Weilchen herraus zu zögern.
Wir fanden dann später einen kleinen Weg hoch auf den besagten Hang und ein paar Meter platz um ganz dreisst zwei Kothen aufzustellen, worin wir dann, von Nacktschnecken verfolgt,
mehr oder weniger trocken schliefen.

Fortwährend weiter! Die nassen Schuhe spornten uns an, weiter zu Laufen. Oder war es die Sehnsucht nach einem Ruhetag und Standlager, das wir noch vorhatten zu machen?
Nun ja der Weg war eigentlich ganz schön. Immer mal wieder am Strand lang, immer mal wieder durch kleine Wälder über Felsen und Stufen weiter und weiter bis wir wieder einen Platz erreichten wo laut Karte Shelter und Feuerstelle sein sollten. Dem war auch so.
Direkt oberhalb vom Strand gelegen waren wir allerdings nicht allein. Ein Gruppe von Däninnen (und einem Dänen) hatte schon den einen Shelter bezogen.
Die Jungs quartierten sich in dem Anderen ein und wir Älteren bauten die Kothe auf. So. Feierabend. Nein doch nicht. Wir wollten noch was Einkaufen. So erkundigten wir uns bei unseren netten Nachbarn wo denn der nächste Supermarkt sei. Fix erklärt wo dies ist, boten sie uns an, uns zwei Fahrräder zu leihen. Dieses Angebot namen wir Dankend an und so radelten Max und Ich über die Felder ins 3km entfernte Dorf zum Einkaufen.
Man könnte fast sagen, wir haben an diesem Tag einen kleinen Triathlon bestritten. Laufen, Schwimmen, Radfahren (und dann nochmal Schwimmen) 😉

Den Tag liessen wir gediegen mit unseren dänischen Freunden am Feuer ausklingen mit viel Spaß, einen Einblick in  das tägliche dänische Leben von Schulformen hin zu dänischen Schlagerstars und sehr lustigem Vokabular und Missverständnissen.
Zum Beispiel trockneten wir unsere noch nassen Schuhe in der Sonne und stellten diese schräg an ein stück Holz, damit die Sonne besser hineinscheinen konnte. Unsere Nachbarn verstanden den Sinn und Zweck dieser Tat wohl nicht und offenbarten uns abends die wildesten Geschichten, die sie sich ausgemahlt hatten, warum wir unsere Schuhe denn so hinstellen würden. Sie taten dies uns jedenfalls auch gleich, wie sie gestanden und dachten, vielleicht könne man dann schneller Loslaufen und wäre generell schneller.
Nun ja ihr könnt euch ja alle sicherlich denken wie viel Spaß wir da hatten 🙂

Den nächsten Tag hatten wir dann ohne unsere dänischen Freunde ganz für uns und fürs Baden, Badewanne & Sandburg bauen, Lesen, Gitarre spielen, in der Sonne gammeln, in den Supermarkt laufen, Daseinsgelassenheit zu Studieren und natürlich für irgendwelchen Schabernack zu machen.
Wir beschlossen auch die Verleihrunde an diesem Ort zu machen, da wir unten eine wunderbare kleine Bucht mit viel Sand und Steinen und Sandsteinen hatten, direkt am Wasser.
Und da uns dieser Platz optimal gefiel und wir nicht wussten wo wir kurz vor Ronne sein würden. Dort war es vermutlich nicht so fein.
Bei klarem Sternenhimmel und (fast) Vollmond verliehen wir feierlich das Halstuch an Steffen und Chrissi. Sie haben es sich verdient.

So der letzte Tippeltag war angebrochen und der Weg ging mehr oder weniger so weiter wie die anderen Tage. Meer – Meer –  mehr Meer. Ich muss ja nicht alles doppelt und dreifach beschreiben. Ausser dass wir am Flughafen Bornholms vorbei mussten und die Gelegenheit hatten diverse kleine Propellermaschinen beim Starten zu beobachten.
Achso das Wetter mochte uns auch scheinbar wieder seit dem Millitärgeländeunwettertag und wir hatten seit dem ordentlich Sonne.

Kurz vor Ronne an einem Platz in einem Kiefernwald der uns irgendwie an den letzten Abend unsrers letzten Bornholmabenteuers erinnerte, beschlossen wir diesmal, allerdings unten, 10 Meter weiter richtung Wasser, am Strand zu Schlafen.
Aber erstmal Einkaufen gehen und für den letzten Abend einkaufen. Abschlussessen: Natürlich: Pölser (Dänische Hotdogs) und Fruchtjoghurt en mass.
Nach dem Abschlussmahl bauten wir Älteren uns einen Unterschlupf aus Kothenplanen und Treibholz wo wir die Nacht drunter verbringen wollten. Pünktlich als dieser fertig war fing es natürlich an extremst zu Schütten so dass wir uns plötzlich mit dem ganzen Gepäck und den Jungs unter eben diesem konstrukt zusammengequetscht befanden. Zum Glück war dies nicht von Dauer und die Jungs konnten sich ihre Loks auch noch aufbauen. Puh.
Wir genossen noch die lange Nacht unter dem nicht ganz so langen Unterschlupf, wo die Beine rausguckten, und uns bot sich noch ein Schauspiel der ganz besonderen Art: Ein richtig heftiges Gewitter was über dem Meer zum Glück (ich hatte tatsächlich ein wenig Bammel) an uns vorbei zog. Eine klasse Vorstellung der Natur.
Um es mit Bear Grylls worten zu sagen: „Ich empfinde es als echtes Privileg jetz an diesem Ort sein zu dürfen“.

Nach einer sehr kurzen Nacht ging es dann morgens um 6Uhr weiter richtung Ronne um die Fähre um 9Uhr zu bekommen um rechtzeitig abends in Kiel auf dem Segelschiff anzukommen.
Dies gelang uns auch bei einer feucht, fröhlichen Überfahrt und wir freuten uns die anderen zu treffen.

Vielleicht schreibt ja jemand anderes noch einen Piratenbericht über das Segeln, so viele Bilder davon habe ich auch gar nicht.

„Und es hält uns nichts mehr und wir freuen uns sehr,
bald flattern Segel gegen Osten.“

horridoh

moikmoikmoik

Spanientagebuch Teil 8

27.09.10 Jávea – la granadella

Von heute gibt es eigentlich nicht viel zu berichten. Wir standen mal wieder spät auf und das frühstück zog sich mal wieder ein wenig hin. Ich wollte heute auf jeden fall mal wieder ins meer hüpfen und so schaute ich mir kurz den umgebungsplan an und wir machten uns auf in die granadella bucht um dort zu plantschen. Der weg dort hin war mal wieder sehr kurvig und eng, wie alle straßen hier in der gegend. Da unten angekommen legten wir uns an den steinstrand und ich hupfte sogleich ins kühle nass. Die bucht ist umgeben von hohen felswänden und das wasser dort lud zum schnorcheln ein, so klar wie das war. Beim schwimmen streichelte man ein paar fische und musste ein wenig acht oder sogar neun geben um nicht in einen seeigel zu treten. Das wär bestimmt unangenehm. Da wir keinen schnorchel dabei hatten schwamm ich eine runde, genoss das wasser und die aussicht. Henner ging dann danach schwimmen, so dass einer bei den sachen blieb. Danach chillten wir noch ein bisschen in der sonne, henner erkundete felswände und machte einige kletterversuche und ich zog mir doch einen kleinen sonnenbrand an den schultern zu. Danach sind wir heim und wollten eigentlich zum hafen fahren mit dem rad. Aber da jesus im garten arbeitete während wir auf der terasse saßen und bier tranken zog sich das alles noch ein wenig hin. Henner machte pfannkuchen und letzenendes war es dann doch schon dunkel als wir los wollten. Da die wege hier durch die plantagen doch recht tückisch sind und nur ein rad ausreichende beleuchtung besaß verschoben wir auch heute wieder unsere tour auf morgen. Wir haben ja schließlich immernoch 8 tage. Bloß keinen stress. Morgen wollten wir dann im hellen hinfahren und einen gescheiten weg suchen, den man auch mit ein zwei san miguel wieder zurückfinden kann. Wir lagen dann noch auf der terasse in liegen, genossen den sternenhimmel, tranken diverses und hörten dabei das hörbuch weiter. Später zogen wir nur nochmal nach drinnen um und das wars auch schon wieder von dem tag. Ach ja: ich schaffe das schon noch einen gekko gescheit zu fotographieren. Ich glaube ganz fest daran.

(Der Rest folgt wenn wir wieder sicher gelandet sind. Also naechste Woche dann. Immerhin habt ihr so was zum lesen)

Noch ein Aufruf an die die in Kassel oder umgebung sind:

Kann uns vielleicht jemand am Mittwoch Mittag vom Flughafen Frankfurt Hahn abholen? Das waere voll Bombe! Falls ja, bitte auf meinem oder Henners  Handy melden!!!

Spanientagebuch Teil 7

Benchembla, 26.09.10

Nach dem Aufstehen fand ich im bücherregal ein buch. „wanderfreuden an der costa blanca“ von neunzehnvierundneunzig.aber die bilder die drin waren überzeugten mich doch mal ein wenig über diese „wanderfreuden“ zu lesen. Nach kurzen suchen fand ich dann auch eine ansprechende route hier in der nähe, von der ich sich auch mike recht schnell überzeugen liess. Das wetter gab uns mit nur 26° und der ein oder anderen wolke auch ein klares OK zu dem vorhaben heute zu wandern. Also schnell das auto gesattelt und los. Nach einiger kurverei, die für mich als beifahrer ob des grandiosen ausblickes sehr entspannt, für mike als fahrer aber eventuell recht nervig gewesen sein mag erreichten wir dann auch nach ungefähr einer stunde unser ziel. Der „geheimtipp“ war zwar mittlerweile ein richtiger wanderweg mitsamt markierung und allem, aber trotzdem sehr schön. Er folgte einem langgezogenen tal an dessen linker seite locker 200 meter hohe felswände aufragten, vor denen man sich als mensch geradezu winzig vorkam. Der weg führte also erst an der rechten, dan an der linken talseite in serpentinen aufwärts bis wir nach ca 2 stunden, in denen wir uns immer wieder umdrehen und den ausblick, der uns zuerst nur das riesige, mit oliven- und ölbäumen bewachsene tal, später in der ferne ausserdem noch das meer zeigte, zu genießen. Bei einer gruppe bienenstöcke machten wir dann erstmal halt und peilten die lage. Das problem bei unserer wegbeschreibung lag darin, dass man sich nach 16 jahren nicht mehr an so aussagen wie „bei dem im letzten jahr abgebrannten olivenhain rechts“ oder „hinter dem frisch renovierten haus ist ein alter ziegenpfad“ orientieren kann. Da es mittlerweile auch schon 1600 war und wir so langsam hunger bekamen, beschlossen wir uns nicht mehr an den letzten aufstieg, den wir möglicherweise ohne richtige karte sowieso nicht gefunden hätten zu wagen, sondern umzudrehen. Auf dem rückweg kamen wir den oben beschriebenen felswänden dann noch mal richtig nahe und wir mussten den kopf davorstehend schon ganz schön weit in den nacken legen um die spitze überhaupt noch zu sehen. Laut dem wanderführer sind diese felswände hier in spanien sogar einzigartig, höchstens in den pyrenäen soll es noch etwas vergleichbares geben. So langsam ärgere ich mich auch, dass ich meine kletterschuhe nicht mitgenommen habe, denn die felsen hier sind super fürs klettern geeignet:

super griffig und trotzdem hatte ich bei meinen spärlichen ausflüge an irgendwelchen wänden hier nie das gefühl mir könne gleich der griff entgegenkommen. Naja, so viel dazu. Zurück in javea machten wir dann burger. Burger für mike, maisburger für mich. Dann war es auch schon 2100 und wir waren irgendwie zu fertig um nochmal auf tour zu gehen. Noch ein bier und ein gläschen sangria und dann hörten wir uns an wie „lords und ladies“ von terry pratchett weiterging. Gute nacht.

henner

Spanientagebuch Teil 6

25.09.10 Jávea, Cap de Sant Antoni

nach dem aufstehen haben wir erstmal schön gefrühstückt. Ich glaube wir werden hier wirklich allioli abhängig wenn wir so weiter machen. Da wir jetzt ein auto zur verfügung haben beschlossen wir erstmal heute so gegen mittag zum cap de sant antoni zu fahren und dort ein wenig die aussicht auf die bucht von javea zu genießen und die umgebung zu erkunden. Noch schnell an der aussendusche endlich mal wieder gewaschen und dann ging es auch quasi los. Den weg erstmal dahin zu finden war anfangs gar nicht so einfach. Die spinnen die spanier. Irgendwie gibt es hier allmögliche geschwindigkeitsbegrenzungen, haufenweise einbahnstraßen und dutzende (zweispurige) kreisel, in denen man weiß gott wie fahren muss, kann, soll, wie auch immer. Durch die altstadt ging es erstmal enge serpentinenstraßen hinauf richtung naturschutzgebiet vom montgo. Dort führte eine lange straße ab richtung leuchtturm. Wir parkten unser auto auf dem parkplatz und gingen ein stück den weg entlang. Hat sich nicht viel verändert hier oben, seit ich das letzte mal hier war. Glücklicherweise waren hier oben ausser ein paar einheimischen nicht viele leute unterwegs. Wir setzten uns erstmal in die sonne und genossen die sicht auf die bucht von javea und beobachteten ein wenig das treiben im kleinen hafen und die leute die sich an deck von kleinen segelbötchen sonnten. Weit konnte man auf das mittelmeer hinausschauen und man sah sogar ibiza oder formenterra, was genau kann ich nicht sagen. Vielleicht auch beides. Wir verbrachten einige zeit da oben in der sonne, bei verschiedenen kakteen-arten und olivenbäumen, steilküsten und beobachteten einen sehr großen raubvogel. Was das genau für einer war kann ich nicht sagen, das ist leider weder henners noch mein fachgebiet. Und ruhig war es hier, bis auf die brandung die sich tief unter uns an den felsen austobte. Von hier geht auch ein schöner wanderweg runter in richtung hafen, den man leider zur zeit nicht laufen kann, da dort bei einer starken regenschauer neulich der berg ein wenig an form verlohr und den weg an einer stelle wohl verschüttete. Hier zeigte auch ein wegweiser in richtung gipfel des montgo. 14Km, angesetzte zeit: 5h 45min. Scheint also nicht so leicht der aufstieg zu sein. Aber wir werden ihn wohl doch noch bezwingen sobald ich mich mit raúl unterhalten habe, einen einheimischen freund den ich auch sehr lange nicht gesehen habe, der sogar 4monate bei uns in kassel war und dort deutsch gelernt hat. Ich hoffe er kann uns ein wenig mehr erzählen wie man da gut hinauf kommt und von wo aus man starten soll und so. nun ja wir fuhren irgendwann wieder zurück, erstmal zum arenal um dort die hiesige zeitung zu kaufen, sowie postkarten und briefmarken (sellas – man lernt jeden tag mehr). Danach genossen wir noch ein sehr leckeres eis in der eisdiele unseres (vorher meines) vertrauens und fuhren zurück zum casa. Dort angekommen erstmal nen getränk weggezischt und ein wenig was gegessen. Henner wollte sportschau gucken, ich schloss mich an uns so genossen wir erstmal auf dem sofa noch ein bier. Zu henners freude gewonn der bvb gegen sankt pauli (3:1 am millerntor; h.). Mir is das zwar egal aber henner sagt ich solle es erwähnen. Fragt ihn warum. Nach der sportschau holten wir die fahrräder hervor und radelten durch die pampelsienen heine zum arenal wo wir etwas trinken wollten (und henner wollte in einem lokal einem spanischen fußballspiel folgen). Dort trunken wir auch ein großes bier und setzten uns, nachdem wir ein wenig an der promenade „flanieren“ waren, an den strand und genossen das meer, die wellen, den sand und den hellen mond. Mir war irgendwie nicht gut, vielleicht waren auch einfach samstag abend zu viele leute unterwegs und so machten wir uns bald wieder auf den heimweg. Mitlerweile ging auch bei meinem rad nicht mal mehr das rücklicht, bei henners jedoch gott sei dank alle beide. Nach der rückradelei und henners kurzer bekanntmachung mit einem schlagloch, was er scheinbar unerschätzt hatte, setzten wir uns noch auf die terasse und genossen sangria mit pürrierter melone aus dem eisfach. Darauf verabschiedete ich mich und ging ins bett. Henner schrieb noch den gestrigen bericht und irgendwie hörten wir zum einschlafen dann doch noch die erste cd eines terry pratchett hörbuchs.