Bohusleden – Prolog

Hallo liebe Freunde,

zunächst einmal vorneweg,

wie ihr wisst waren wir (Benni, Helge und Jan) im Herbst des letzten Jahres wieder auf dem Bohusleden unterwegs. Es sind seitdem einige Tage ins Land gegangen und dennoch haben wir beschlossen an dieser Stelle unser Fahrtenbuch dieser Tour nochmal mit euch zu teilen. Da das Ganze an einem Stück natürlich viel zu lang wäre werde ich unsere Erlebnisse in 5 Teilen über die nächsten Wochen verteilt posten. Ich hoffe der ein oder andere von euch hat Freude an unseren Berichten und Bildern 🙂

~Prolog~

Die Geschichte beginnt im Jahr 2010 mit einem Aufruf, eine Älterenfahrt im Herbst nach Schweden zu unternehmen. Am Ende bleiben 3 wackere Gesellen übrig, die sich der Aufgabe stellen den Bohusleden zu bezwingen. Sie scheitern… . Der Bohusleden entpuppt sich als Wolf im Schafspelz. Die Strecke von Göteborg nach Strömstad ist nicht zu bewältigen und so endete unsere Tour auf halber Strecke in dem Örtchen Uddevalla. Doch schon damals schlummerte in uns der Wunsch zurückzukehren und das Biest zur Strecke zu bringen! Leider existieren keine genauen Aufzeichnungen dieses ersten Versuchs. Lediglich ein verschwommenes Foto überstand die wilde Schlacht am Bohusleden 2010 (;).

Die mir vorliegenden Aufzeichnungen beginnen also im Jahre 2014 als der Zeitpunkt der Revanche nun endlich gekommen war. Nach nächtelangem schmieden von Schlachtplänen ging die Reise also los nach Strömstad um von dort in Richtung Süden zu ziehen. Immer das Ziel vor Augen und unter den Füßen: der Pfad nach Uddevalla!

Horridoh und viel Spaß,

Benni, Helge und Jan

 

Nachtrag: Die folgenden Teile werden passwortgeschützt sein. Erläuterungen dazu und das Passwort findet ihr im Forum!

Das einzige Zeugnis der wilden Schlacht am Bohusleden, anno 2010

Nyheder fra Danmark

Jelling: Taufstein der Dänen und Grabmal von Gorm dem Wikingerkönig Das Weihnachtsbier Hafen Vejle Tal Meine WohnungGod aften,

ich habe mir gedacht, vielleicht schreibe ich doch mal ein paar Worte über meinen Dänemarkaufenhalt.

Ich bin nun seit Ende Oktober im beschaulichen Vejle an der südöstlichen Ostseeküste von Jütland. Ich schreibe hier in Kooperation mit dem Küsteninstitut meine Studienarbeit. Konkret arbeite ich hier für die technische Verwaltung in Vejle und das Küstenministerium in Lemvig. Es gibt hier ein Wochenendhausgebiet direkt am Vejle Fjord gelegen, welches häufiger von Fluten heimgesucht wird. Meine Aufgabe ist es das zu untersuchen und eventuell Maßnahmen zu entwickeln. Dafür will ich mir insgesamt 3 Monate Zeit nehmen. Ich habe hier etwas außerhalb eine kleine Wohnung in einer schönen Lage (Flusstal, Wald) gefunden. Unter der Woche sitze ich im Büro oder fahre raus ins Gebiet, am Wochenende versuche ich ein wenig die Stadt und die Umgebung besser kennen zu lernen.

Ich bin hier sehr gut angekommen und verspüre mittlerweile sowas wie Alltagsgefühl. Mein Eindruck ist echt positiv. Die Dänen sind ein sehr nettes, hilfsbereites Völkchen mit ein paar lustigen Macken : ) Zum Beispiel hat Tuborg letzte Woche sein heizersehntes Weihnachtsbier (juleøl) auf den Markt gebracht (Anfang November), weshalb pünktlich um 20.59 Uhr jeder Däne versucht hat eins dieser süßen Gesöffe in der nächsten Lokalität zu ergattern. Überall Zipfelmützen, Glöckchen und weiteres Gebimmel. Das war ein Spektakel. Lecker aber katergefährdend !
Falls jemand von euch Langeweile verspürt, seid ihr natürlich immer herzlich eingeladen. Ich bin ja nach wie vor gut erreichbar.

Meine Adresse: Grejsdalsvej 230, 7100 Vejle

Ich bedauere es jetzt schon nicht zur Weihnachtsfeier kommen zu können, dafür bleibt mir immerhin eine 5 kg schwere Käsekugel im Bauch erspart.

Ab Ende Januar bin ich wieder da, also bis bald

hilsner!

Helge