Aus weit weit weg

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Halli hallo

da ich ja mal wieder in weiter Ferne bin dachte ich, es sei mal wieder Zeit für einen neuen Bericht. Nach etwas langer Anreise, einer Nacht in Kapstadt und einer weiteern Busreise sitze ich jetzt endlich in Namibia mitten in der Wüste, aus einem wunderschönen, einfachen Campingplatz. Im Moment sitze ich auf einer kleinen Plattform und schaue zu wie die Sonne hinter den Dünen verschwindet. Sie ist knallrot und heute ist es sogar noch schöner als gestern. Die Ohnehin schon roten Dünen färben sich noch röter und bald werden wohl die ersten Sterne kommen und vorallem gibt es gleich Abendessen. Ich sterbe vor HUnger.

Jetzt erstmal zu meiner Bleibe. Wir sind hier mitten in der Wüste auf einem kleinen Campingplatz mit ein paar mit palisaden abgetrennten runden Bereichen. Die Klos und duschen sind im Freien und so hatte ich gestern die Freude unter dem Großen Jäger zu Duschen. Erst habe ich mir überlegt was die denn machen wenn es regnet, dann fiel mir ein, es regnet hier ja nur drei mal im Jahr. Es sit wirklich STaubtrocken hier und man hat unbegrenzten Blick in alle Richtungen bis zu den nächsten Bergen. Die könnten allerdings auch hunderte km entfernt sein. So genau kann man das nicht sagen.

Heute morgen sind wir dann bei einer geführten Wüstentour mitgefahren. Es ging um 4.30 Uhr los damit wir rechtzeitig zum Sonnenaufgang im Dünengebiet waren, welches das dritt größte Naturschutzgebiet der Welt ist. den Sonnenaufgang konnten wir dann auch sehr schön beobachten und danach haben wir unsere erste Düne erklommen. Das war ein eher unbeschreiblicher Anblick, ich werde einfach Fotos anhängen. Und anstrengend war es außerdem, da man recht tief im Sand versank. Die Dünen waren sämlich rot gefärbt, da eine menge Eisen in diesem Sand enthalten ist, und wenn es rostet den Dünen diese ungewöhnlich Farbe gibt. Unser Guide hatte einen Magnet dabe und hat innerhalb von Sekunden einen ziemlcih großen klumpen aus kleinen Rostkörnchen gefischt.  Danach ging es weiter. Wir fuhren in einem trockenen Flussbett, dementsprechend wurden wir duchchgeschüttelt. Und es gab auch plötzlich ein paar Bäume. Wir liefen noch ein kleines Stück und kamen an einen Ort der sich deadvllei nennt. Dort hat sich vor über 800 Jahren eine Düne in den Weg des Flusses geschoben und all die uralten Bäüme dahinter sind gestorben. Es sieht ein wenig so aus wie bei König der Löwen wo Mufasa stirbt. Nur ohne Canyon, aber den hatten wir später. Langsam wurde es unerhört heiß für ein Land in dem eigentlich gerade Winter ist, wir hatten Shorts und Tops an und trozdem schwizten wir, und nätürlich holten wir uns einen Sonnenbrand, trotz Segelbräune.

Ein wenig später kamen wir zur einzigen Wasserstelle der Wüste, Tiere waren keine zu sehen, nur zwei Flamingos, der Rest der Tiere trinkt während der Trockenzeit fast ausschließlich in dem sie morgends den Tau ,der vom Meer herangeweht wird, von den Pflanzen und Steinen lecken und ansonsten vermeiden Wasser auszuscheiden. Wir haben morgends auch ziemlich viele Springböcke und Gemsböcke gesehen und ein einzelnes Zebra so wie viele Straußen, aber da ich da noch keine Fotos gemacht habe, weil ich erst mal alles in mich selbst aufnehmen musste bevor ich es in die Kamera stecke, kann ich euch davon keine Bilder liefern. Die Wasserstelle war allerdings recht klein, sandfarben, und ungewöhlich kalt.

 

Nach dem Mittagessen ging es dann noch in ein ausgetrocknetes Flussbett. Es war schon eher ein Canyon und die Steinwände um uns rum waren ziemlich hoch und prima zum Klettern, da die Wand aus vielen Steinen bestand an denen man sich einzeln hochziehen konnte. Ich bin sogar die halbe Wand hochgeklettert. Hat echt Spaß gemacht, aber danach wurde es schwieriger und ungesichert wollt ich lieber nicht weiter. Außerdem hat Mayte halber einen Herzkasper bekommen. Nach einer typischen Claraaktion die ihren Schal uf der Hälfte der Felswand liegengelassen hat, und es erst oben beim AAuto gemerkt hat, um nochmal eine halbe Stunde danach zu suchen, aber erfolgreich, ging es dann zurück in unser beschauliches Camp, wo ich inzwischen mein Abendesen bekommen habe, was so gut war das ich mich kaum noch bewegen kann.

 

Das wars erstmal von mir, morgen fahren wir zum Fishriver Canyon und dann auch wieder nach Südafrika.

 

Und ich brauche noch mal die Adressen von, Moge und Robert

 

Die Harzer Hexe …

Nach langem Hin und Her, wo denn die nächste Tippelei der Lumpen hin gehen möge, tätigte Moge einen weisen Vorschlag: „Der Harzer Hexenstieg“

Los ging es also am 4.4. in Osterode, wobei sich die verschieden Lumpenfetzen zunächst erst einmal dort bündeln mussten, da sie von überall her kamen.

Schnell die nötigen Einkäufe im lokalen Netto-Markendiscount erledigt, war unsere Gruppe heiß drauf endlich wieder, in einer neuen Besetzung, auf Fahrt zu gehen.

Alt eingesessene Vagabundenbrüder wie Max und Robert (ab Torfhaus) führten die noch weitesgehend unerfahren Lumpenlehrlinge Clara, Moge, Henner und meine Wenigkeit in die Kunst des unbeschwerten, freien, fröhlichen, angeheiterten, aber sowie immer chronisch unterhopften Tippelns ein …

Osterode zeigte sich von einer sehr urtümlichen Art und Weise, gespickt mit allerlei schönem Fachwerk, wobei der Weg natürlich möglichst schnell aus dieser regionalen Metropole hinein in den Wunderwald Harz führte.

Erschöpft von langer Anfahrt und der Blick auf die Uhr zwangen uns bereits nach wenigen Kilometern eine Köte mit dem herrlichen Namen: „Oberförster“ als nächtliche Behausung aufzusuchen.

Schnaps, Hopfenkaltschale und ein warmes Abendessen ließen uns gut und lange razzen, bis am nächsten Morgen, ein Förster uns relativ deutlich klar machte, dass die Übernachtung geduldet wurde, aber es doch besser sein würde, sich bald wieder auf zu machen …

Sodann kämpften wir uns weiter bergauf voran und lernten in einem anderen Holzunterstand, wo eine Brotzeit mit Meisterschütz als flüssige Beilage, uns sättigte, zwei Wanderer kennen, welche uns noch die ganze Tour über immer wieder begegnen sollten.

Der Weg zeigte nach und nach was er an Vielfältigkeit zu bieten hatte und nach einem ordentlichen Marsch schlugen wir schließlich unweit von Altenau das erste Mal die gute alte Kothe auf und heizten uns mit einem geselligen Kothenlagerfeuer (den Schnaps nicht zu vergessen, Wodka und Irish Whiskey waren auch in der Minibar verfügbar) zur kleinen Singrunde ordentlich an.

Der nächste Tag deutete bereits einen kälteren Wetterumschwung an und die müden Knochen knackten als wir die Kothe zusammenlegten und uns auf nach Altenau machten, um das Frühstück einzunehmen und die sich bedrohlich leerende Minibar wieder aufzufüllen.

Nachdem wir aus einem Gasthaus verwiesen wurden, wo wir lediglich zu einem heißen Tee unsere Brotzeit einnehmen wollten (es sollte nicht das erste und letzte Mal gewesen sein), wurde uns das Kurzentrum als warmer Unterstand empfohlen.

Moge und ich besorgten ein paar lecker Brötchen und nen heißen Kaffee to – Mitnehmen und schon war die erste Mahlzeit des Tages gerettet.

Nach dem Frühstück musste Clara leider feststellen, dass die Hufte nicht ganz mitspielen wollte uns so trennten wir uns schmerzhaft auf dem Weg nach Torfhaus, unsere nächste Station, wo Robert dazu stoßen sollte.

Auf drei verschiedenen Wegen, Clara als Tramperin, Robert sehnsüchtig in Bahn und Bus aus Münster anreisend und der Rest der glorreichen Halunken im Wald stolzierend, trafen wir fast zur gleichen Zeit an der „Bavaria Alm“ in Torfhaus ein.

Der Weg von Altenau nach Torfhaus sollte sich nach anfänglichem unspektakulärem Anstieg, als einer der schönsten Strecken der ganzen Tour herausstellen.

Ein bisschen was von Schweden, Norwegen und der Slowakei war dort zu finden und es tauchten bereits die ersten Schneefelder auf, während die Temperaturen immer weiter sanken, Torfhaus lag bereits auf knapp 800m Höhe.

Gestärkt mit einem Liter eiskaltem Löwenbräu liefen wir von nun an zu sechst weiter und die Landschaft verwandelte sich zunehmend zu einem Abbild Skandinaviens. Seen taten sich hinter den Kieferwäldern auf und wir hatten teilweise Probleme nicht zu stolpern, da der Blick in die Ferne ragte, aber die wackligen Beine teilweise nicht gehorchen wollten. Wir waren allesamt schlichtweg besoffen von dem Bier auf nüchternem Magen. Auch die ein oder andere Schnapspause konnte an dem Zustand nichts ändern ; )

Ausgezehrt und vor allem hungrig fanden wir schließlich in der Nähe eines weiteren Unterstands im Wald ein lauschiges Plätzen. Routiniert wurde die Kothe hochgezogen, Feuerholz gesammelt und in handliche Stückchen gebrochen, das Nudelwasser aufgesetzt und der ein oder andere Kurze getrunken.

Wir beschlossen eine Nachtwache einzuführen um die Kothe die ganze Nacht über heizen zu können, die Temperaturen waren mittlerweile unter null gefallen.

Mitten in der Nacht fielen dann die ersten weißen Kristalle durchs Kothendach und ein Blick nach draußen bestätigte unsere Vermutung, es fing richtig an zu schneien, am nächsten Morgen lagen 10 – 15 cm Neuschnee, das war für mich persönlich und für die meisten anderen die erste Nacht mit einer Kothe im absoluten Weiß.

Von nun an wechselten wir immer 2 Stunden wandern und 2 Stunden Einkehr in Wirtshäusern entlang des Weges ab, um wieder Wärme aufzutanken.

Es war wirklich ein Genuss im verschneiten Harz zu wandern, allerdings durfte man nicht stehen bleiben, die Kälte setzte uns schon ordentlich zu …

Der Ostersonntag wurde trotz Kälte standesgemäß mit dem Suchen bunter Genussmittel angegangen. Wir schafften es endlich den uralten Plan umzusetzen Klopfer im Wald zu suchen. Clara als legitimierte Osterfee bemühte sich gute Verstecke zu finden, aber Robert und Max, angelockt von vorgegaukelter Wärme der Miniaturschnäpse, jagten aus der Kothe raus und macht sich unverzüglich auf die Suche. Bevor Moge, Henner und Ich lange überlegen konnten sprangen auch wir in unsere Stiefel und fielen aus der Kothe. Es wurde ein kurzes aber lustiges Besäufnis, morgens gegen 11.

Wir einigten uns darauf am letzten Tag ein urtümliches Gasthaus aufzusuchen und original Harzer Küche zu kosten. Diese Gelegenheit ergab sich also in Braunlage.

Nachdem ein freundlicher alter Mann mit den Worten „isch komme jedes Johr hier her und esse stets, usser montags, hier“ uns die Entscheidung abnahm und auch noch extra mit dem Satz „herzhafte Küche für acht Mark neunzig, kann man nix sagen“ zurückkam, betraten wir also dieses Gasthaus, nass geschwitzt und nach Feuer stinkend („ach deshalb riecht ihr wie unsere Köhler“).

Wir Lumpen ließen uns überhaupt nicht lumpen und bestellten Schmaus und Trank für ca. 30 Takken pro Kopf, ohne uns daran zu stören.

Dieses Essen setzte den Schlusspunkt einer sehr gelungenen, abwechslungsreichen, einzigartigen Fahrt in den Harz und ich ahne, dass wir im Balde wiederkommen werden …

Horridoh,

Helge

 

Zigeunerfahrt

Es ist zwar schon ein bisschen her, aber da wir dachten dieser blog könnte auch noch ein weilchen weiter existieren obwohl wir nicht mehr tausende Kilometer voneinander etnfernt sind, dachte ich, dassich euch im nachhinein mal unser fahrtenbuch vom Rennsteig abtippen kann

1. Tag

Nach einer 1 2/2 stündigen Zugfahrt kamen wir im sonnigen Hörschl an, wo wir uns sogleich auf den Rennsteig begaben. Augrund der drückenden Hitze waren wir auch allesamt nach der ersten Steigung durchnässt. Wir das sind Clara, Julia, Robert und Max, König des heutigen Tages. Die drückenden Hitze machte uns zwar zu schaffen doch trotzdem bezwangen wir die ersten Auf und Absmit einigen Pausen. Nach kurzer Rast in einem Gasthof und auffüllen der Trinkflaschen ging unsere muntere Wanderung weiter in Richtung „Hohe Sonne“ unserem Ziel.

Schlussendlich entschieden wir uns an einer Schutzhütte gut 2,6 km vor der „Hohen Sonne “ unser LAger aufzuschlagen. Die Zeit bis zur Dämmerung haben wir mit kochen, Singen und Ausruhen überbrückt bis wir dasnn der Erschöpfung nahe unsere Kothe aufgeschlagen haben und nach Claras Lesestunde sind wir alle in einen wohlverdienten Schlaf gefallen, froh wieder auf Fahrt zu sein.

Max

2. Tag

Am nächsten Morgen gings in aller Frische aus den Federn. In der Nacht hatte es angefangen zu Gewittern und somit waren die Kothenplanen ein wenig nass. Die bunte Truppe von Halsabschneidern, Strauchdieben und schmutzigen Dirnenraffte sich jedoch auf und packte teilweise im wiedereinsetztenden Regen ihre Sachen. Nachdem dieser morgendliche Kraftakt vollbracht war, ging es ersteinmal bis zur Ausflugsstätte “ Hohe Sonne“.  Dort frühstückten wir genüsslich unsren Proviant, bestehend aus Käse Brot und Wurst. Nachdem auch dieser morgendliche Ritus hinteruns gebracht war kamen die wichtigen Dinge an die Reihe. Die bunte Schar setzte sich bei wieder einsetztendem Regen unter einen bestuhlten Unterstand des Ausflugsbiergartens und bestellte sich Getränke. Die beiden Lumpenbrüder Max und ich, tranken 3 leckere Bier während die beiden Dirnen, Julia und Clara sich mit Kaffee begnügten.                                                                      Nach einer ganzen Weile erhoben wir uns sehr gut gelaunt und setzten unsere Tippelei fort. Es ging also lustig weiter und die Kilometer vergingen wie im Fluge. Als wir dann nach einer Weile an ein weiteres GAsthaus kamen, entschieden wir uns halbwegs demokratisch dazu die Dirnen( aufgrund besseren Aussehens und Geruchs ) trampen zu lassen um die Vorräte aufzustocken. Wir Lumpenbrüder freuten uns ungemein und genehmigten und daraufhin erst mal einen Schoppen. Nach ca. einem großen Bier tauchten Julia und Clara schon wieder mit vollständigem Einkauf zurück. Wir waren begeistert und tranken nioch ein Bier. Die Dirnen tranken Radler und O-Saft.

Noch besser gelaunt als zuvor ging es, bei sich besserndem Wetter, weiter. Spätnachmittags entdeckten wir den ultimativen Schlafplatz inmitten einer idyllisch gelegenen Felsformation, die sich als natürliches Ehrenmal der Geffallenen des Rennsteigvereins wirkten. In der Abendsonne blickten wir auf Felsen sitzend und Gitarre spielend in die Ferne und genossen den Moment. Danach gabs noch Essen ( Reis mit Luch RAhmsoße) und anschließend wieder eine Vorleserunde bei Lagerfeuer in der Kohte.

Ein gelungener Tag für die fahrenden Lumpen.

Robert

3. Tag

Nach einer geruhsamen aber doch etwas frischen Nacht am bisher idyllischtsn aller Lagerplätze , genossen wir ein ausgiebigen Frühstück auf den Felsen. Danch machten wir uns an das Erklimmen des „Großen Inselbergs“ Mit 916m ü NN die höchste Erhebung unserer Tour. Doch erst mussten wir unsere Wasservorräte auffüllen. An dem nächsten Gasthaus stoppten wir deshalb. Leider mussten wir hier erfahren, dass nicht alle Menschen denen wir auf unserer Tour begegneten freundlich und hilfsbereit sein. 50 cent pro Flasche sollten wir für das Auffüllen blechen. Und das bei sengender Hitze und steilem Anstieg. Zum Rasten genötigt machten wir daher eine Kaffeepause. Zum Dank für die nette Hilfsbereitschaft hinterließen wir reichlich Sand von unseren Schuhen im Flur und eine besonders dankbare Duftnote in der gasthöfischen sanitären Anlage.

Der Aufstieg begann und der Scheiß floss in Strömen und doch lief sich der Weg locker flockig. Max und RObert schoßen nur so den Berg hoch während Clara und ich immer etwas zurücklagen. Als ich auf 3/4 Weg nach oben über die Kuppe kam standen die beiden vor einem BAumstamm auf dem ein altes Ehepaar saß. Diese waren sehr angetan von uns jungen, wandernden Menschen und vorallem überrascht von den zwei Affen. Wie wir erfuhren, haben die beiden ihr Leben lang gewandert und auch viel in Jugendgruppen gearbeitet. Errinnert an ihre Jugendtage spielte und der Alte, der wie ein Väterchen aus einem Märchen wirkte , eine Weise auf der Mundharmonika.

Von dieser Begegnung freudig gestimmt und mit dem Gedanken im Kopf: So will ich auch mal werden, wenn ich alt bin, besiegen wir die letzten Meter bis zur Spitze des Berges, wo wir uns mit, Bier, O-saft, Bratwurst, Salat und Apfelstrudel belohnten. Während wir dort so leichtleberisch über den Kronen des Thüringer Waldes thronten kam uns die Idee, die Leute zu besingen. Vorallem auch das alte Ehepaar, was einige Zeit nach uns sein Ziel erreicht hatte. Also beschlossen wir uns, statt eine weiteres Bier zu süffeln, in eine Mauerecke zu setzten, die Affen zu drapieren, und die Gitarren und die Liederbücjer zu zücken. Mutig stellten wir Max hut auf und begannen voller Inbrunst zu singen. Wir vier zerlumpten Gaukler mit modischer Strubbelfrisur im Gypsyhemd und Kniebundhose (teilweise) voll in den eigenen gesang vertieft. Ein herrliches Bild was sogar von einigen Zuhörern fotografiert wurde. Von vielen bekamen wir anerkennung und Lob und neben dem riesen Spaß und der Freude andere mit unsren Liedern zu beglücken verdienten wir uns auch noch eine stattliche Summe von ca. 40 €. Unser altes Ehepaar lies es sich auch nicht nehmen mit uns zwei Liedchen anzuspielen und  uns dann weiterhin einer gute Fahrt zu wünschen.

Nach dem Auenthalt auf dem Inselberg ging es sehr steil bergab. Auf der Suche nach einem Lagerplatz liefen wir noch ein ganzes Stück weiter als ursprünglich gedacht bis wir  kurz vor einem Gasthaus ermattet beschlossen, dass wir nicht mehr weiterlaufen konnten, wollten. Da jedoch viel zu viele Wnderer , Radfahrer und faule Leute in Autos auf dem Weg unterwegs waren , machten wir es uns für eine lange Weile unter einem Wegweiser bequem . Von vielen vorbeifahrenden wurden wir etwas schräg angegafft was uns aber nicht von Nichts tun abhielt.

Hinter Tannen versteckt bauten wir schließlich die Kothe auf , in der wir dann auch lecker kochten und genossen uns selbst, was leider zu dem haltlosen Verzehr unserer Frühstücksvorräte führte.  Von HArtmut und ich und Uno durch den Abend begleitet genossen wir das Leben bis wir irgendwann im Lande der Träume versanken.

Julia

Tag 4

Nach einer langen Nahct und langem Schlaf wachten wir um ca. 10 Uhr nicht 100% erfrischt auf. Wir beschlossen unser Frühstück bei der GAststätte einzunehmen , brachen das Zelt ab und liefen los. DAs Wetter war angenehm und so leifen sich die ersten 5 km wie von selbst. Gerade als wir am Gasthaus ankamen fing es ein wenig an zu tröpfeln . Eine äußerst höfliche Kellnerin scheuchte alle Gäste ins Innere und wir beschlossen unser Frühstück lieber unter einem nahe gelegenen Baum einzunehemen. Es tröpfelte etwas, das Frühstück war gut und wir hatten nur noch ca 5 km Tagesetappe vor uns so beschlossen wir erstmal einzukehren und bestellten das Übliche. Bier für die Herren, Radler und Saft für die Damen. Leider war das Wetter zu schlecht für Straßenmusik, so tranken die Jungs noch ein Bier udn Julia und ich machten uns über das Kleid der bedienung lustig, grün mit rosa Hirschen.

Wir hatten eine längere Diskussion ob wir noch 500 m Umweg über einen Begsee machen sollte. Die Frauen gewannen, und so machtenwir uns trotz Nieselregen auf zum nahegelegenen See. Die Jungs erklärten uns für verrückt und Julia und ich sprangen sofort in den See, während ein nahe gelegener Kiosk Robert und MAx mit dem deutschen Grundnahrungsmittel versorgte. DAs Wasser war scheißkalt und herrlich erfrischend. Wir schwammen ein wenig und wuschen unsere Haare und gesellten uns zu den Jungs auf einen großen Stein. Es gab Bier und heißen Grog auch Max und Robert zu etwas Körperhygiene und danach leifen wir weiter.An einer Pommesbude stellten wir fest, dass es schon 4.30 Uhr war und aßen erst mal mittag. Danach führte uns der Weg bergauf und bergab Vorbei an einer unglcublich grünen Wiese und die Sonne kan heraus und tacuhte alles in ein wunderschönes Abendlicht. Es lief sich gut und nsch einem weiteren recht steilen Berg fanden wir einen netten, geraden und weichen Lagerplatz in ein wenig Abendsonne. Die Kothe sand wie eine eins und wir kochten Nudelln mit Tomatensoße und Zuccini und Robert klimperte im Hintergrund. Als die Sonne untergegengen war begaben wir uns ins Zelt zu einer kleinen aber feinen Singerunde und schliefen danach über „Hartmut und ich“ sanft weg.

Clara

So  zum letzten Tag gibt es keinen FAhrtenbericht mehr, aber ich glaube es ist sowiso ein bisschen zu viel zu Lesen. Viel Spaß dabei

Burzeltag

Geburtstag

So mit das erste,was ich nach dem Urlaub mit meinem Vater auf Acacias Küchenablage fand war eine Einladung zu einer Überraschungsgeburtstagsfeier am 23.7. Ich musste schmunzeln da es so zu meiner Hausmutter passt solche sachen einfach offen rumliegen zu lassen und nahm mir vor dien nächsten drei Tage so zu tun als würde ich nichts ahnen.

Die Party sollte allerdings mit den gesamten Village gefeiert werden und so ließ es sich nicht vermeiden, dass mich ca. 15 Leute täglich darauf ansprachen, dass sie auf jedenfall zu meiner überraschungsparty kämen.

Ich beschränkte mich meistens auf ein „psst, ich weiß doch gar nichts davon“ aber wenn einer der Organisateure in der Nähe stand war es etwas schwieriger. Dann musste man sich gleichzeitig sehr beschäftigt und taub verhalten und nur darauf hoffen so zu wirken als würde man vor lauter arbeit, gar nicht hinhören. Es war ein aussichtsloses Spiel und so machte mich Mayte den Tag vorher nur darauf aufmerksam, dass ich nicht helfen dürfte und mich abholen lassen sollte.

Abends ging ich dannzu Mayte zum Musikmachen und da ich etwas zu früh war rannte ich natürlich voll in meinen Gebutstagskuchen der gerade aus den Ofen genommen wurde. Da Mayte ein äußerst selten ungeübter Bäcker ist konnte ich ihr also noch Dekorationstipps geben. Während der zweite Kuchen im Ofen war backten wir noch Brot für den nächsten Tag und als wir dann endlich zum Musikmachen kommen wollte gestand Mayte mir das ich jetzt nach Hause gehen müsste damit sie mich um zwölf überraschend aufwecken kann.

Wir beschlossen, dass sich der Weg nicht wirklich lohnen würde da der Witz an der Sache ohne Überraschung doch recht witzlos war und so beschlossen wir, das ich einfach in Malachite pennen sollte. Leider gab es da ein Problem, denn Mayte hatte ja den Schlüssel meiner Hausmutter geborgt und ich musste das Haus abschließen. Ich machte mich also auf den Weg abzuschließen und gleichzeitig meine Gummistiefel zu haolen und war eine halbe stunde später wieder in Malachite.

Wir beschlossen jetzt schon zu schlafen und stellen den Wecker uf zwölf, da wir beide müde waren und am nächsten Tag melken mussten doch wir schnacketen noch bis ca. zwanzig vor zwölf, wo wir auf die letzten Minuten wegpennten. Um 12 uhr klingete der Wecker und Mayte „überraschte“ mich mit sekt und dem eben gebackenen Kuchen. Ich bekam einen supercoolen selbstgemachten kalender mit super den schlimmsten Fotos von uns die sie finden konnte und dann ging es schnell wieder ins bett

4.45 Uhr klingelte wieder der Wecker und wir stapften beide zum melken wo die Kühvon Mayte dirigiert „Happy Birthday“muhten und und Wim und Gregory mir nach einer halben Stunde gratulierten nachdem es Mayte unaufällig geschaft hatte, sie auf meinen Geburtstag aufmerksam zu machen.

    1. Um 8 Uhr waren wir fertig und konnten nach Hause gehen wo mein Haus mich mit einem dreisprachigen Happy Birthday und ich bekam einen Strauß aus Hibiskusblüten die Hilton und Esme vom Busch vor unserem Fenster gepflückt hatten.

      Dann kam mein Vater und übernahm meine kochduty. Es gab spaghetti bolonais a la papa und noch ein paar geschenke. Dann ging es wieder melken und ich durfte mir nochmal anhören, dass ich nicht erlaubt war bei der party zu helfen.

      Wieder zu Hause kämpfte ich bitterlich mit meinem kleiderschrank und verlor. Das Motto des Abends war nämlich prinzen und prinzessinen und mein kleiderschrank spukte nur zerlöcherte oder von von der farmarbeit nicht mehr sauber zu bekommende klamotten aus.

      Dann wurde ich auch schon abgeholt.

Ich wurde mit Seifenblasen und einer riesen menge residents begrüßt. Ich bekam eine super hässliche Krone geschenkt und tausende genauso hässlcihe selbstgebastelte Geburtstagskarten. Die Musik war grausig aber wir hatten alle einen Heidenspaß. Die Residents tanzten wie die verrückten und wir lachten und aßen Kuchen und machten eine menge peinliche Fotos.

ES war wie ein Riesen großer Kindergeburtstag. Um acht uhr ging die Musik langsam aus und die Residents wurden nach Hause geschickt. Denn es gab tatsächlich noch eine wirkliche Überraschung. Die verrückten schenkten mir doch tatsächlich einen Abend auf Capetowns Feiermeile und so saßen wir 20 min später im Auto und fuhren nach Kapstadt.

Wir liefen immer noch mit unseren Kronen rum und so bekam ich in fast jedem Club einen Drink spendiert, geschweige denn von den Drinks die mir Mayte und Johanna und Michael brachten. Es wurde ein lustiger aber kurzer abend und nachdem sie in unserem letzten Club die Playlist ein drittes mal anfingen gingen wir nach Hause.

Ich schlief schon im Auto nach drei Minuten tief und fest und fiel einfach so ins Bett.

Melken am nächsten Tag war dann eine eher waklige Sache. Und mit kochen, haussitten und wieder melken, abendessen machen und wieder Haussitten war ich einfach nur heilfroh, als ich gegen 9 Uhr am Sonntag ins Bett fallen konnte.

Man merkt doch. Mit 21 ist man nicht mehr so jung wie man mal war.

Urlaub, Urlaub

Nun es gab ein paar Beschwerden ich hätte mich so lange nicht mehr gemeldet. Nun das hat seine Gründe, es war einfach viel zu viel los in den letzten eineinhalb Monaten. Dabei habe ich noch mindestens zehn fertig geschreibene Kliengeschichten für euch. Aber bevor ich die sende und ihr die Leselust verliert möchte ich erst mal von den zeitlich nähreren Ereingnissen erzählen.

Die erste Sache von der ich berichten möchteist mein Urlaub mit Mayte und Johanna.

Gegen Ende Juni sind wir los, mit dem Bus in die Touristenärmste Provinz Südafrikas. Das Northern Cape.Da es Clara und auch die anderen beiden halt nicht so reizt in diesen Touristenüberfluteten Strandbars zu sizten. Zwei Probleme stellten sich uns allerdings schon bei der Planung. In Südafrika gibt es nämlich Unterkünfte die alle sau teuer sind. Oder es gibt Bachpackers eine für Rucksackreisene, billige art eine Nacht in einem mehrbettzimmer untergebracht zu sein. Im Northern Cape gaibt es allerdings aufgrund mangelndem Tourismus nur zwei Backpackers. Das andere Problem war, was tut man mitten in der Kalahari, wo dir auch kein Reiseführer mehr anbietet als zwei sehenswerte Phänomene und das auf einer Fläche so groß wie deutschland.

Aber wir wollten Dahin und letztendlich hatten wir einen supertollen Urlaub.

Wir fuhren also mit dem Bus zehn Stunden lang nach Kimberley wo wir um 5.30 Urr morgends ankamen und ersteinmal zu einem der zwei Backpackers im Northern Cape wandern wollten. Laut google maps ca. 3 km. Nun google maps hat gelogen. Als wir der beschreibung flogten und schon nach drei km recht auch der Puste waren, weil wir einfach scheiße gepackt und kaum geschlafen hatten, standen wir nicht vor einem Backpackers sonder vor einem Hotel, das eindeutig nicht unserem Budget entsprach. Es war noch dunkel, es fuhren keine Minibusse und so mussten wir erst mal wieder 2 km zurücklaufen bis zu einer Tankstelle an der wir uns Auskunft holen wollten. Auf die Frage nach dem Backpackers zeigten die drei Tankwärter in drei verschiedene Richtungen und findegn an zu diskutieren. Nun verhält es sich leider so, dass der gemeine Südafrikaner dich immer in eine Richtung schicken wird bevor er zugibt keine Ahnung zu haben. Und wir waren schon kurz davor einfach noch zwei km weiter zur Touriinfo zu laufen als und Tankwärter nummer eins zu sich nach drußen ruft und uns einen Menschen organisiert hat der eh gerade in die Richtung fährt und patz auf seiner Ladefläche hatte. Wir hatten also endlich mal die möglichkeit auf der ladefläche eines Buggis auf der landstraße zu fahren. Es war eiskalt und die Stecke war verdamt lang. Aber wir kamen an und die Frau von Hostel war so begeistert von Maytes geige das sie uns versprach und morgen zum Flughafen zu fahren, wenn wir ihr ein kleines Konzert geben. Da Mayte und ich aus Spaß ab und zu Bardic gespielt hatten hatten wir sogar etwas im Repertoir und versprachen am nächsten morgen zu spielen. Den rest des Tages verbrachten wir damit wieder die 6km nach Kimberley rein zu laufen um und eine alte Diamantenmine anzuschauen. Übrig war ein verdammt tiefes Loch das mit Wasser gefüllrt war. So ein Loch mitten in der Stadt ist schon recht einducksvoll und wir hatten einen schönen Tag. Beim zurücklaufen sammelten wir südafrikanische Kronkorken und den Rest des Tages machten wir Musik und lasen uns gegenseitig ein verdammt lustiges Buch vor.

Unser kleines Konzert am nächsten tag fiel eher mäßig aus da wir uns den Tag zuvor wunde Finger gespielt hatten, aber wir wurden zum Flughafen gefahren und zwei Stunden später standen wir vor einem kleinen japanischen Mietwagen der für fünf Tage unserer sein würde und uns über 1600km begleiten musste. Wir fuhren begeistert los, mit anfänglichen Problemen da wir noch nice eiin Automatikauto gaefahren waren und waren bald mitten in der Kalahari auf der Suche nach einer eißen Wüste von der wir von hörensagen wussten, dass sie auf unserem weg lag. Dank einer weiteren typisch südafrikanischen Wegbeschreibung und einem schild auf dem in drei richtungen Witsand audgeschildert war hatten wir uns bald grandios verfahren aber das machte nichts. Wir hatten den ganzen Tag Zeit und hatten eh geplant im Auto zu übernachten.Wir kurvten ca 5 stunden durch eine gegend wo überal die weiße düne in jede richtung ausgeschildert war und fanden nichts Wir genossen die Landschaft sahen springböcke und einen schönen Sonnenuntergang und fuhren noch ein wenig einen Berg hoch um dort auf der Kuppe mitten in der Wüste unser Nachtlager zu errichten. Wir hatten beschlossen, das es sowohl cooler ala auch sicherer wäre im Nichts zu schlafen als auf irgendeinem Parkplatz oder Straßenrand nahe der nächsten Stadt und so hatten wir eine verdammt enge Nacht auf der Rückbank unseres Kleinwagens zu dritt. Aber wir hatten Spaß und es war noch nichtmal kalt da die felswände der Berges auf dem Wir standen die Wärme des Tages hielten. Wir stellten uns den Wecker für den Sonnenaufgang aber verpassten ihn da die autouhr grandios falsch ging. Und furen dann aus dem Nichts hinaus, auf die Landstraße in Richtung unseres eigentlichem Ziel. Dem Augrabiefall National park. Wo der Orangeriver durch die Kalahari führt und mit einem riesigen wasserfall die zweite Atraktion unseres Reisfüheres war.

Auf dem Weg deckten wir uns mit etwas essen Wein und cds ein damitt wir am abend unsere Auto-Urlaubs-cds brennen könnten. Alles was man zum leben bracht. Der Backpackers war äußerst einfach aber hatte einen wunderschönen Garten zwischen Orangenplantagen. Wir hatten einen netten Abend mit leckem essen, billard, wein und dem zusammenstellen von cds. In unserem eifer machten wir sogar eine Trash-cd auf der wirklich nur scheiße war, die aber zur meistgehörten cd des urlaubs wurde.

Den nächten morgen schliefen wir aus und hatten einen wunderschönen Tag bei dern wasserfällen. Die übrigends wirklich Orange waren und wir machten ein längere Wanderungen an dern Klippen zum Orangeriver hinunter und zurück durch die Wüste. Die Landschaft war undglaublich schön. Wir sahen eine menge dassies, und in dem dunst des Wasserfalls bidete sich gegen Abend zwichen den klippen ein regenbogen.

Zurück im Backpackers versuchte ich verzweifelt eine Möfglichkeit zu finden steffi zum geburtstag zu gratulieren, aber ohne empfang und internet konnte ich da wenig tun. Wir meldeten uns für eine Kauntour am nächten Tag an und dann bracuhte ich etwas zeit für mich und wanderte etwas durch die orangenplantagen, setze mich am wasser auf einen stein und hörte den grillen zu und sah der Sonne beim untergehen zu. Als die Sterne kamen und es langsam zu kalt wurde bebte plötzlich die Erde. Erst dachte ich es zhätte extrem laut gedonnert, aber kein Blitz kam, keine wolke war am Himmel und ein paar Minuten bebte die Erde wieder. Ich rannte aufgeregt zurück. Die Erde sollte noch die ganze noacht beben. Es waren sehr leichte Beben, nichts bedrohliches aber mulmig war es schon. Johanna hatte sich eine leichte erkältung zugezogen und ging früh ins bett, wäherend Mayte und ich noch eine weile mit Gitarre am Feuer saßen. Bei einem besonders starken Beben hatten Mayte und ich plötzlich Angst Johanna könnte alleine im Panik kriegen und stürteten den letzten Rest unsers Bieres hinunter und rannten ins Zimmer. Johanna schlief tief und fest aber nun da wir ein Dach über dem Kopf hatten bekamen wir ein bisschen Angst und es hätte nicht viel gefehlt und ich wäre bei Mayte ins Bett gekrabbelt.

Am nächsten morgen ging es Johanna richtig scheiße und wir wollten gerade die Kanutour absagen auls sie schon abgescagt wurde, wegen der beben. Wir fuhren also früh weiter und da Mayte nicht das Auto fahren durfte wollte ich einfach so weit fahren wie es mir möglich war. Die Ladschaft war unglaublich, die Straßen leer und ohne Schlaglöcher und die Weite Südafrikas ist einfach großartig und frustrierenderweise nicht mit einer Kamera einzufangen. Aber ich begann zum ersten Mal in meinem eben Spaß am fahren zu entwickeln. Wir fuhren und fuhren und ließen diesen Tag fast tausend km hinter uns im Dunkeln kamen wir in den Cederbergen an. Wir waren nicht mehr im Northern Cape und in sofern gab es wieder Unterkünfte. Auf dem Weg zu unsrer mussten wir über eine leicht überflutete Brücke fahren was im Dunkeln sehr aufregend war. Wir fanden eine nette bleibe und beschlossen aufgrund der Kälte lieber zu dritt in einem Doppelbett zu schlafen.Johanna flocht mir in einer dreistundenaktion, in der Mayte vorlas und wir uns zu Tode lachten, meine Haare an und wir aßen Spaghetti mit getrockneten Tomaten.

Am nächsten morgen wollten wir die für die cerderbergs typische Rockart besuchen. Es war 2 stunden Fahrt aber bevor wir losfuhren schauten wir nach ob die kleine Brücke noch zu überqueren war. Sie war es nicht. Der kleine Bach hatte sich über Nacht in einen reißenden Fluss verwandelt und wir sahen keine Möglichkeit irgendwo über diesen Fluss zu kommen. Wir versuchten also erstmal zu der Rockart zu kommen und fuhren fast eineinhalb stunden die Berge rauf und runter. Genoßen Fahrt und Landschaft hörten die Tarsh-cd und passierten einige leicht überfutete stellen. Was bei Tageslicht sogar ziemlich lustig war. Wir entdeckten schnee auf den Spitzen der Berge und wussen jetzt auch warum es in der nacht so kalt gewesen war und dann kamen wir an eine weitere unüberwindbare Überschwemmung. Rock art wurde also auch nichts. Wir fuhren noch lange duch die schllechten Straßen der Cederberge es war super schön. Mal waren sie Wolken pechschwarz mal kam die Sonne raus und gegen Nachmittag kamen wir über eine hohe Brück wieder auf die Landstaße. Wir fuhren noch eine weile und kurz vorm Camphill suchten wir uns einen Platz am Meer und schliefen nochmal im Auto. Diesmal packten wir so, dass wir fast bequem schliefen. Und am Mogen wurden wir von Meeresrauschen und einem doppelten ganzen Regenbogen geweckt.

Wir fuhren zum Camphill luden unsere Sachen ab und fuhren nach Kapstadt um das Auto abzugeben und trafen lustigerweise Max und ein paar andere Freiwillige aus hermanus auf ihren Weg nach Namibia.

Abends im Camphill ließen wir den Urlaub mit einem gemütlichen Fotoabend ausklingen und lasen das Buch zuende.

Es war ein grandioser Urlaub, ich habe seten soviel gelacht. Aber wahrscheinlich hätten wir überall hinfahren können. Man muss halt einfach mit den richtigen Leuten in Urlaub gehen. So wie wir das uach immer machen.

Melken


    1. Fünf Uhr morgends der wecker klingelt. Heute ist Freitag. Freitag ist Melktag.

      Ich stehe auf, suche meine klamotten zusammen und gehe los, Es ist dunkel aber der helle mond scheint und so kann ich gerade die Kühe erkennen, die mich freundlich anmuhen. Leider sind sie morgends nicht allzufreundlich. Jedenfalls wollen sie nicht aufstehen. Es dauert eine gute weile bis ich alle Kühe im vorhof der Molkerei habe. In genau diesem Moment kommt Jaques. ER hätte eigentlich helfen sollen, ist aber wie immer zu spät In der hand hält er eine Blume. Ich spare mir das schimpfen und mache lieber die Maschine an. Das vertraute saugen und stampfen erklingt und Gregory lässt die Kühe rein. Wim kommt aus der Käserei wo er gerade doch den großen Milchbehälter gesaübert hat, ER lacht mich an und begüßt mich mit einem fröhlichen „Good morning clara“. Die Kühe stapfen in ihre Boxen und wir säubern ihre warmen vollen Euter. Dann melken wir ein bisschen mit der Hand an, es ist ein gutes gefühl, wie der Milchstahl inzwischen ohne anstrenung aus der zitzte schießt.

      Ich kenne inzwischen jedu Kuh beim namen, habe jede Kuh mit ihrem Kalb erlebt und melke inzwischen auch ohne Problem Eva, die Kuh die jedesmal austritt.

      In den Melkständen iwird es warm. Die Kühe sind ruhig ud morgends sind die Fliegen auch noch nicht wach.

      Sogar jaques und gregoy sind zu müde um zu zanken und so läuft es sehr friedlich ab. Die ersten Kühe sind gemolken, die Eimer sind fast voll und wenn mir danach ist melke ich mir noch einen eigenen becher mit milch aus den fast ausgemolkenen Kühen heraus. Die frische Milch ist genau richtig warm und sättigt ganz gut, falls sich das hungergefühl noch beim melken meldet.

      Nach dem melken müssen wir dann die Kühe rausbringen und die Kälbchen separieren. Das ist immer purer stress oft müssen wir die knuffigen kälbchen bei ohren und schwanz packen um sie von ihren müttern zu trennen. Aber es nützt nichts. Tun wir das nicht gehen sie auf den weiten Felder verloren.

      Das Kühe rausbringen ist mein liebster Teil des melkens. Die Felder sind oft recht weit weg und so geht es erst mal auf einen halbstündigen Spaziergang. Auf dem Hinweg muss man noch nach den Kühen rufen aber das hindert einen nicht nach vorne zu schauen und in einen jeden Tag anderen Sonnenuntergang zu laufen. Auf dem Rückweg, wenn die Kühe im Feld sind und das Frühstück mit selbstgemolkener Milch und selbstgemachtem Joghurt auf einen wartet, bietet der Weg auch immer etwas neues faszinierendes.

      Mal steht ein Regenbogen über den Felder oder der ganze Himmel ist pink, mal ist die Sicht klar und man kann in weiter Ferne den Tafelberg sehen. An anderen Tagen lugt die Sonne nur duch einzelne stellen durch die Woclken oder der Nebel steht noch in den Feldern und lässt einen das gefühl für weg und Zeit verlieren.

Jeden Freitagmorgen den Sonnenaufgang beim Muhen der Kühe beobachten, das ist mein Alltag.

Krank sein


Krank sein gibt es nicht. Man wird im Camphill einfach nicht krank. Das ist die Regel. Wer trotzdem Husten hat, oder sich angematscht fühlt geht zu Renate. Renate ist 80 Jahre alt und färt immer noch Fahrad. Sie pflegt ihren 82ig jährigen Ehemann und leitet nebenbei noch das Therapiecenter des Camphills.

Während dem Chor passiert es also, dass ich dreimal kurz huste, und mir raten jedesmal fünf residents zu Renate zu gehen. Die habe Salbeitee. Salbeitee kann nicht schaden, denke ich und gehe auf dem Heimweg gerne bei ihr vor bei. Salbeitee hat sie zwar keinen aber sie pflückt mir fast eine ganze salbeipflanze aus ihrem garten und rät mir nebenbei noch thymian im garten zu pflücken und nach Honig aus dem Foodprocessing zu fragen.

Am gleichen Abend sitzte ich also mit einem Becher salbeitte mit honig und einem Thymianaufguss im Zimmer. Man wird ja nicht krank. Und außerdem ist Ostern. Da hat keiner Zeit meine Arbeit zu machen. Morgen habe ich eine Theateraufführung, ich muss kochen, eier färben und verstecken und nebenbei noch die Hühner füttern. Zwei Tage macht mein Körper noch mit, die Theateraufführung überstehe ich nur ohne Naseputzen durch eine Überdosis japanisches Heilpflanzenöl, mit dessen Mentholgeruch ich mir vorher fast die Nasenhaute weggeblasen habe.

Dann färbe ich Eier und fütter die Hühner. Alles ist anstrengend und als ich mit dem Kochen anfange bin ich mir sicher Fieber zu haben. Aber im Camphill brechen Krankheiten ja nicht aus.

Doch langsam fange ich mir einzugestehen, dass dies wohl ein ausnahmefall ist. Auch meine Hausmutter stellt das gerade fest. Und schickt mich noch bevor ich zuende gekocht habe ins Bett. Den ganzen Ostersonntag liege ich im Bett. Irgendwie funktioniert es auchohne mich ich bekomme sogar zimmersevice. Abwechslend von meinem Residents. und irgendwie schaffen es Johanna und Mayte ungefähr alle 3 stunden mit irgendwelchen Naturheilmitteln von ihren Hausmüttern aufzukreuzen und mit zu erzählen wie schön Ostern im Camphill ist. Abends kann ich nicht schlafen, da ich tagsüber zu viel geschlafen habe und wieder tauchen johanna und Mayte aus den Nichs mit einem kartenspiel auf. Als ich erwähne, dass ich morgen Wsohl aufstehen muss um die Hüher zu füttern, da ale anderen von der Farm haussitten müssen, bietet sich johanna promt zum Haussitten bei Ann- christin und mayte als fahrer an.

Ich bleibe auch Montag im bett. Und wieder habe ich viel besuch und ich erhole mich gut. Mittags mache ich einen kleinen Spaziergang zum Nachbarhaus, wo Lisa eine kleine Vidiothek hat, ich erkläre Hendrik dass ich mich Dienstag noch nicht auf die Farm wagen möchte und kann mit dem kochen im Haus helfen. Alle sind froh, dass ich wieder auf den Beinen bin. Hilton erzählt mir er habe mich auf der Farm vermisst und Mittwoch ist Esme krank.

Macht ja nichts, ich bin ja wieder fit, ich mache irgendwie auch ihre Arbeit und auch sie bekommt das essen ans bett geliefert.

Aber im Camphill wird man ja nicht krank.

Das das ganze Dorf genesungstipps, heilmiietlchen und seine liebe sendet wenn man krank ist, oder gleich selbst vorbeikommt, das ist schon schön.

Die Sache mit den Musicals

Wenn ich mal zu müde bin zum Lesen oder wir mal eine Harry Potter-Pause brauchen. Dann schauen wir DVDs.

Und da mein Haus keine gewalttätigen oder nicht jugendfreie Filme schauen darf besitzen wir zwei Arten von Filmen. Kinderfilme und Musicals.

Die Kinderfilme sind zwar ganz niedlich und ich habe jetzt auch endlich mal Madagaskar gesehen aber was mein Haus viel lieber mag sind die Musicals. Und so liegt mindestens jede zweite Woche ein Musical im DVD.Spieler wenn ich haussitte.

Die Auswahl ist jedoch gering. Wir haben Greese, Cats, Hairspay, High School Musical 1 und MAMMA MIA. Die ersten drei habe ich jetzt ungefär schon 3 mal gesehen. Das hält sich in Grenzen aber die lezten beiden, vorallem Mamma Mia haben wir so oft gesehen, das ich fast jedes einzelne Lied auswendig mitsingen kann.

Es klingt komisch. Aber obwohl es grotten schlechte Filme sind liebe ich es mit meinem Haus diese DVDs zu schauen. Jeder kann mittsingen und wozu gibt es eine sing-along-version. Dann tanze ich mit Gloria durchs wohnzimmer und jung (Gloria 24 ) und Alt (Hanna 80) ist begeißtert.

Außerdem weiß ich genau wann welcher Gag kommt und jeder von uns kann auf die Sekunde genau voraussagen wenn Donnas kleine Freundin ins Waschbecken fällt. Und jedesmal lachen wir drüber.

Ich glaube man liebt jeden Film, wenn man ihn oft genug gesehen hat. Und nur noch auf die Kleinigkeiten achtet.

Das lerne ich hier im Camphill, mich selbst über die winzig kleinsten Freuden zu freuen.

Shoppen gehen


Keine Angst Jungs, es geht hier nicht um Klamotten oder Schuhe, sondern das wöchentliche Abenteuer unser Haus mit 11 Menschen zu versorgen.

Unser Budget sind dabei 1500 R. Das entspricht mehr oder weniger 140 €. Das hört sich jetz erst mal verdammt wenig an. Aber wenn man weiß wie man einzukaufen hat. Dann kann man dafür gut und lecker leben.

Jden Dienstag fahren deswegen, je ein vertreter von drei bis vier Häusern mit einem Bus zur nächten größeren Stadt.

Im Sar dort sind wir bekannt und wir stürmen den Laden immer auf die gleiche Weise. Am Eingang gibt Lisa uns unsere Checks und nachdem wir uns einen Einkaufswagen gesichert haben stürtzen wir uns auf die Früchteabteilung. Der Wagen wird vollgeladen mit Äpfeln, Birnen, Papayas,Honigmelonen, Pflaumen und Orangen und wenn ich schnell bin kann ich noch die letzen paar Ananas direkt vor Lisas Nase wegscnappen. Dafür ist sie dann blöderweise schneller bein den Weintrauben und als ich zu den Bananen komme, hat natürlich Ninja schon alle nicht angematschen für Roikraans herausgefischt.

Weiter geht’s zum Gemüse, wo wir und mit Karotten, Brokoli, Bohnen, Mais, Kartoffeln, Gurken, paprika und Salat eindecken. Aber auch mit etwas südafrikanischeren sachen. wie Süßkartoffeln, (Bäh) Butternut (eine art Kürbis, der zwar ganz lecker ist, den ich inzwischen aber schon zu viel gegessen haben) und Sqash ( perfekt runde, grüne Kürbisse, die ich ganz gerne habe).

Danach liefern wir uns jedesmal ein kleines Wettrennen wer zu erst an der waage ist, denn zu warten bis der vor einem einen ganzen Einkaufswagen, Gemüse und Früchte gewogen hat, das will eigentlich keiner.

Der erste wagen ist voll und so wird er vorne an der Kasse abgestellt, wo wir beten, dass keine neuen Angestellten, die uns noch nicht kennen unsere Wagen irgendwo anders parken, und schnappen uns den nächsten Wagen.

Jetzt wird alles andere eingekauft und immer das billigste. Mit ein bisschen Genugtuung sehe ich den anderen zu wie sie über den Fleischpreisen verzweifeln, mich interessiert das Fleisch nicht, das bekommt mein Haus nämlich gespendet. Dafür kann ich ein wenig mehr Käse kaufen und das zweilagige Toilettenpapier. Eine Stunde später, ich habe die nächsten zwei Einkaufswagen mit Nudeln, Reis, Butter, Cornflakes, Porridge, Tee,Brotaufstichen, Zucker Putzmitteln… und allem was man so für eine Woche braucht gefüllt, stehen Lisa, Ninja, Nettie und ich synchon an der Kasse und blockieren 4 komplette Reihen. Es dauert ewig, bis wir den Menschen an der Kasse erklärt haben, wie unsere Tüten einzupacken sind (das macht man hier nicht selber, Teil der Arbeitslosenbekämpfung) und die Neuen verstehen wie sie unseren Rabatt eintippen müssen. Als wir uns darauf konzentrieren ja keinen Fehler in den Check einzubauen, der bei der kleinsten Korrektur schon ungültig ist, dreimal nach dem Datum fragen, und uns darauf konzentrieren keine (deutsche) eins zu malen, sondern einfach nur einen geraden Strich zu machen, werden unsere Einkaufswagen mit den vollgepakten Tüten an der Wand aufgereiht und hinter jeden zweiten, postioniert sich ein Sparhelfer um uns zu helfen die Wagen zum Bus zu transportieren.

Dort angekommen wird der Bus nach strengem System verladen. Die Häuser die im Camphill, als leztes angefahren werden, müssen sich auf die Rückbank quetschen. Acacia kommt danach, auf die zweite Bank kommt Roikraans und auf der ersten ist Platz für die Kühlboxen, Nettie und mich.

Vollgepackt bis an die Decke geht es auf den Heimweg.

Das auspacken in Acacia übernehmen Hilton und Michael und ich räume noch schnell vor dem Mittagsessen die Speisekammern voll.

Die Kühlschränke sind jetzt wieder schön voll und ich sehe, dass ich wirklich etwas getan habe.

Ich mag Hausshopping, aber vielleicht auch nur, weil ich es nur selten mache, eben immer nur dann, wenn Esme verhindert ist. Es ist jedenfalls immer eine wilkommene Abwechslung.

Abitur

Johanna, Mayte und ich

Fast ein dreiviertel Jahr sind wir jetzt im Camphill. Schule scheint himmelweit entfernt zu sein. Erst recht das Abitur.

Doch in Deutschland wird Abitur geschrieben. Nur ein Jahr ist unseres her und Johanna, Mayte und ich drücken alle die Daumen für irgendjemanden zu Hause. Ich für Winnie.

Irgendwie wünschen wir uns teilzuhaben, bei unseren Freundinnen die so weit weg sind, denen wir nicht helfen und beistehen können. Doch warum soll man Freude nicht teilen können, wenn die andere Partei nichts davon ahnt?

Ein Grund zum Feiern ist immer gut und wir erinnern uns noch gut an die Freude nach dem Abitur. Warum sollten wir nicht das Abitur 2011 feiern. Ein kleines Problem gab es jedoch. Die Frage nach dem wann. Leider fielen die letzten Abiturtermine von Hessen, Baden Würtemberg und Bayern nicht zusammen. Das Datum wurde festgelegt auf Ende des abiturs in Bayern und Mathe in Hessen. War ich mir doch sicher, dass Winnie auch nach Mathe ein bisschen feiert.

Es war warm und wir beschlossen auf das Dach der Gerage zu klettern, die bei uns der Billardraum ist und dort ein zwei Bier zu trinken. Mayte hatte Kayal mitgebracht und wir schreiben und alle Abi 2011 auf die Stirn. Wir hatten einen sehr schönen Abend bei Teelichtschein und Bier auf dem Dach. Es war recht hell, der Mond war der nächste an der Erde seit 16. Jahren und wir erzählten von den Freunden, die wir gerade feierten. Es war ein schöner gemütlicher und ein bisschen nostalgischer Abend, aber wir hatten eine Menge Spaß mit Schattenbildern und dem Leiterrunterklettern am Schluß. Vorallem weil wir noch die heißen Teelichter balancieren mussten.

Ab und zu an zu hause denken. Das ist auch schön.