Unsere wahrscheinlich letzte Tour :-)

Tadaa,

da sind wir wieder. Live und direkt auf euern Bildschirm.

In den letzten Tagen haben wir schon wieder so einiges erlebt und erlaufen.

Von Te Anau ging unsere Reise per Bus und tramping nach Wanaka. Ein kleiner Ort an einem blauen See inmitten schoener Berge.

Nachdem wir hier angekommen  und die Zelte auf dem Campingplatz aufgestellt waren gings wie immer erstmal einkaufen und den Ort so ein wenig auskundschaften. Wie es der Zufall so wollte trafen wir da im Supermarkt die 2 Franzosen mit denen wir ganz am Anfang im Nordland rumgereist waren.

Die beiden Frenchies arbeiten hier schon seit einem Monat und leben mit ganz vielen anderen Nationalitaeten in einer WG im Ort.

Da wurden wir von den beiden auch direkt fuer den Abend in die Wg zum essen und Neuseelandstories austauschen eingeladen. War ganz lustig.

Nun zu etwas voellig anderem. Wir hatten ja eigentlich vor keine groessere Wandertour mehr zu machen, aber irgendwie konnten wir es nicht lassen. :-).

Wir haben hier die ganzen Berge geshen und dachten uns, das es ja eigentlich ne Schande ist nicht mal auf einen raufgestiegen zu sein.

SO begab es sich, dass Timo und Robert ins Doc Center gingen und sich  eine 4 Tagestour raussuchten. Und Hossa, das war ne Tour.;-).

Nachdem wir  uns noch einen Tag in Wanaka aufhielten und ein wenig mit gemieteten Kajaks auf dem See rumschipperten, ging es am darauffolgenden Tag per laufen und trampen bei Nieselregen in Richtung „Aspiring Nationalpark“, der 51 km von Wanaka entfernt beginnt. Mit dem trampen hatten wir nicht so viel Glueck,  was dazu fuehrte, dass wir ca. 20 km liefen und 30 km mit 3 verschiedenen Leuten  bis zum Anfang des Wandertracks trampten. Da hatte man dann schon ma nen bissel was gelaufen, bevor der Weg ueberhaupt losging. Schon ziemlich fussmuede gings dann aber in aufklarendem Wetter und atembereaubender Landschaft richtung erste Hut, an der wir unser Zelt 200 m  abseits aufschlugen und somit „Freedomcamping“ betriben und somit auch nichts bezahlen mussten.

Die in diesem Gebiet ansaessigen Keas liessen uns zum Glueck in ruhe schlafen und betrieben keine zerstoerungsorgien mit unseren Zelten. Allerdings pirschte sich kurz von ins bett gehen mehrmals ein sehr unscheues Possum an unsere Zelte heran was nach einiger Zeit dazu fuehrte dass wir mit Steinen ins dunkle warfen und hofften das Possum zu treffen und es somit entgueltig zu verscheuchen. Wer jetzt denkt : “ oh das arme Possum…“ Die sind hier echt ne Pest. Schaetzungen gehen davon aus dass es in Neuseeland bis zo 70 Millionen Pussums gibt die  die einheimische  Pflanzen und die Vogelwelt(Eier) auffressen. Das nur am Rande. Wie auch immer. keine Ahnung ob wir getroffen haben, auf jedenfall kam das Tierchen nicht wieder.

Am naechsten Morgen wachten wir bei blauem Himmel  und sehr kuehler Luft auf. Auf gehts zur Liverpool Hut auf 1065 metern Hoehe. Anfangs ging es ueber weitlaeufige Grasebenen mit den Bergen rechts und links von uns in den himmel ragend immer gradeaus dem Flusslauf folgend.

Dann wurde es ziemlich steil und mit einiger kraxelei kamen wir oben an einer kleinen roten Huette an. Was fuer ne Aussicht !

Dort richteten wir uns ein und setzten Tee auf. Nach uns trudelten noch 6 weitere Personen ein ,die solange der Tee reichte, etwas angeboten bekamen und ihn dankbar annahmen. So macht man sich in Neuseeland ganz schnell Freunde in den Huetten ;-).

Jo. Essen , schlafen, aufwachen. Nachste tag. Kaiserwetter !

Was ne Aussicht!

Den ganzen Weg wieder runter und zurueck zur Aspiring Hut. Dort ne kleine Pause gemacht und dann den unglaublich anstrengenden und langen Aufstieg auf den Cascadesaddel begonnen. Long story short, wir waren irgendwann oben. Mit vor anstrengung zitternden Gliedern genossen wir die noch tollere Aussicht. Auf die auf 2- 3000 meter hohen gletscherbedeckten Berggipfel um uns drumherum und auf das unter uns liegende Tal.

Habe ich schon erwaehnt dass die Aussicht einfach irre war!

Nach einem kurzen Abstieg sur anderen Seite dort die Zelte aufgeschlagen und angefangen uns mit Energienahrung wie Nuessen und Schokolade vollzustopfen.

Zelte aufgebaut, Tee gekocht, Essen gekocht, pennen gegangen.

Die Nacht war ziemlich kalt. trotz schlafsack inlet und angelassenen klamotten war es nicht zu warm im Schlafsack. Aber was einen nicht umbringt macht einen ja bekanntlich nur haerter ;-).

Am naechtsen morgen war dann auch der Tuempel neben uns mit ein wenig Eis bedeckt, genauso wie Teile der Zeltplane.

Sachen gepackt und den Absteig begonnen. Unten agekommen noch 2 Stunden ueber die Ebenen gelaufen und am Parkplatz direkt ne Mitfahrgelegenheit bis nach Wanaka bekommen. Hier sind wir jetzt wieder und geniessen das immer noch gute Wetter.

Liebe gruesse um die  Welt,

Timo und Robert.

Der Koenig des Waldes …. Stuart Island

Moin popoin..

Hier ein neues Lebenszeichen aus NZ.

Nach dem wir uns bei gutem Wetter aus den Catlins per tramping nach Invercargill( heassliche Stadt) begeben hatten, ging die Reise von dort, nach Aufstockung der Lebens- und Genussmittel mit der Personenfaehre nach Stuart Island. Die Ueberfahrt dauerte mit dieser Speedbootfaehre nur etwas weniger als eine Stunde, die wir aber sehr genossen, da es doch ein paar hohe Wellen gab und wir natuerlich die gesamte Ueberfahrt drausssen verbrachten. Mit 60 dollar war das gar nicht so billig, was uns auf die Idee brachte auf der Rueckfahrt doch einen Fischer zu fragen ob er uns nicht zurueck auf die Suedinsel bringen moechte.

Um das schon mal vorweg zunehmen, es hat nicht geklappt. Dafuer haben wir Geld im pup gelassen in dem wir erfuhren, dass die naechsten Tage kein Fischer Rausfaehrt.

Naja wie auch immer. Zurueck zur Ankunft.   Wirsind in der einzigen Siedlung der Insel, Oban(280 Einwohner), angekommen und haben die Zelte bei einem Backpackers aufgeschlagen. Essen kochen usw….

Am naechsten morgen gings dann ins doc center um eine passende Strecke fuer uns rauszusuchen, nicht zuuuu lang und nicht zu einfach. Nach einiger Recherche und guter Beratung durch einen doc Ranger  entschieden wir uns fuer den southern circuit, der als der schwerste der 3 zu laufenden routen der Insel gilt.

War eine 6 tagestour.

Ganz grob beschrieben wars eine megatolle tour mit groestenteils sehr sehr sehr schlammigen, sumpfartigen wegen , einigen Hohenmetern, die wir auf der Insel nicht erwartet hatten, unglaublich artenreicher Pflanzenwelt und teils sehr zutraulichen Voegeln. Uns war das glueck auch so hold, dass wir 5 Kiwis zu gesicht bekamen, die wirklich sehr urzeitlich aussehen und groesser sind als man erwartet. Weitere higlights waren die 107 gestrandeten Pilotwahle an der Masonbay die von 4 Forschern in weissen Ganzkoerperanzuegen auseinandergenommen wurden und eine wundertolle Strandbucht , mit einer winzigen doc huette die sehr nach Piratenversteck ausschaut( bojen und netze hingen ueberall rum und sogar ne haengematte aus einem fischernetz ). An diesem „Pitratenversteck “ lag auch eine Angelschnur mit Haken die wir an einam nahegelegenem flusslauf ausprobierten und es schafften unser Abendessen mit einem in oel und Knoblauch angebratenen Fisch zu bereichern. Am naechsten Tag gings lustig weiter mit seafood.

Die in der  naechsten Huette hausenden Jaeger sagten uns, dass man bei Ebbe  hervorragend Miesmuscheln „ernten“ kann. Sie hatten nicht zuviel versprochen. An diesem Tag schlugen wir uns den Magen mit zig toepfen frischgegarter Muscheln direkt aus dem Meer voll und machten abends noch ne schmacko Muschelsuppe zu den Nudeln draus. Die Jaeger waren wirklich lustige Zeitgenosse, die uns sogar einige Brocken gebratenes cornedbeef gaben und am Morgen einen Kaffee unter die Nase hielten.

Sie hatten leider kein Glueck bei der Jagd, ansonsten waeren wir vermutlich noch in den genuss von Rotwild gekommen.

Der Rueckweg ging dann  nicht nur durch 20 cm. tiefen Schlamm  sondern durch hueft tiefen Sumpf. Zum Glueck hatten wir gutes Wetter, andernfalls waere diese Etappe sehr ungemuetlich geworden. Auch waren die zuvor gekauften Gamaschen eine grosse Bereicherung.

War eine der abwechslungsreichsten Touren bisher, die allerdings groesstenteils von Schlamm bestimmt war und uns mit Etappen von 20 km und 9 stunden laufen teils einiges abverlangt hat.

Nach dem wir wieder auf der Suedinsel angelangt waren, machten wir uns auf Ins Fjordland, indem wir uns nun befinden. Genauer gesagt in Te Anau. Unglaublich touristisch, Reisebusse mit alten Menschen ueberall … wies halt so ist.

Wir haben die naechste Tour schon wieder vor uns. Wir werden ueber 10-14( je nach Wetter) Tage den Hollyford und Pyke Big Bay Route laufen. Dies soll dann die letzte grosse Wanderung und somit nochmal eine Hammertour fuer uns hier in Neuseeland werden. Danach lassen wir es dann vermutlich ein wenig ruhiger angehen…

🙂 we’ll see

liebe gruesse ,horridoh

Timo u, robert

PS:“ Koenig des Waldes“ ist die Bezeichnung, die der Kiwi bei den Maori hat.

Wwoofing Nr. 4 vorbei, auf nach Schottland…

Moin Moin.

Es ist schon wieder einige Zeit seit dem letzten Bericht vergangen, was mich  zu der Ehre bringt einen neuen Artkel verfassen zu duerfen.

Die Letzte Zeit seit dem letzten Bericht haben wir bis auf die letzten drei Tage sogut wie durchgehend auf unserer Farm verbracht. In Diesen ca. 3 Woche haben wir 2 Freunde von Mike ,unserem wwoofing host ,   beim Jagdausflug ins Farmhinterland begleitet. Diese hatten es auf dei lokalen wildlebenden Ziegenherden abgesehen, die hier als Pest bezeichnet werden und deshalb ohne gnade bejagt werden.  Es ging also eines schoenensonnigen mittags mit den beiden fraggels und 2 dicken Gewehren hinein in die Huegel hinter der arm. Nacheinem kurzen Lauf kamen auch schon die Ziegen ( ca. 8 stueck) in sicht und schussweite. Die beiden feuerten 6 schuss ab und trafen ….. nix!

Darauf folgte ein wildes weglaufen der Ziegen bergauf.  Wir  gingen langsam hinterher.  Allerdings  verloren unsere beiden hobbyjaeger bald die Spur. Wir irrten dann noch ne dreivirtelstunde durch den wald und ueber die Felder ohne die lieben Tiere nochmal zu gesicht zu bekommen.

Unsere Hoffnungen zu lernen wie man ein Tier haeutet und ausnimmt waren damit zu nichte gemacht.  Dafuer duerfen 1-2 Ziegen laenger die Felder der Farmer abfressen. hat ja auch was.

An einem weiteren off tag  brachte uns Pam nach christchurch. Dort stromerten wir duch die stadt und schauten mal hier mal dort und genossen die unterschiedlichsten kalten piwos die man sich so ertraeumen kann. Weiterhin gabs einige Erdbeebenschaeden zu begutachten und ein artscenter, welches aber nicht sonderlich interessant war.  Ich denke nach dieser Stadterfahrung bei der man viel zu viel geld gelassen hat wenden wir uns  in Zukunft wieder der schoenen billigen Natur zu. ^^ „genug KULTur“!

Die restlchen Tage arbeiteten wir fleissig weiter auf der Farm, fellten ein paar Baeume, hackten/ saegten sie klein und stapelten sie anschliessend fein saeuberlich weg. Mikes Kommentar dazu:  “ so ordentlich war das Holz hier noch nie gestapelt“! ja ja, da kann man mal sehen.

Nicht vergessen wollen wollen wir auch das lustige“ schafe einfangen und festhalten, damit pam sie scheren kann“ aktion.

Mit einem weiteren Wwoofer, Craig aus Yorkshire, der tagszuvor hinzugekommen war machten wir uns zu dritt die freude und liessen das ganze in sowas  wie   british bulldog/Rugby mit Schafen ausarten.  Sehr lustig.

Bevor ichs vergesse, wir haben auch 2 Erdbeeben am eigenen Leib gespuert. Schwache zwar aber es hat doch ganz gut gewackelt. Das eine war direkt in der naehe der naechsten Ortschaft, Oxford, mit einer Staerke von 4,5  lokalisiert.

hat man sowas auch mal erlebt.

Auch das schoenste und interessanteste Wwoofen geht mal vorbei und so machten wir uns nach ca. drei wochen wieder auf die Socken gen Sueden. Mit dem Bus gings die eastcoast hinunter bis nach Duniden, eine teils schottisch wirkende Studentenstadt, mit vielen netten Kneipen.  Dort  begaben wir uns in ein Hostel namens Hogwartz und machten uns abends auf in einen sehr netten schottischen pup mit fideler livemukke, die von einer 6 koepfigen kapelle mit fideln, gitarren und sonstigen tollen Instrumenten dargeboten wurde.  Da gabs einige lieder die man mitsummen konnte. Das ist doch sehr angenehm mal ein wenig gute  livemusik zu hoeren.

Am naechsten Tag machten wir uns dann ins natur(vogel)paradies „otago peninsula“ auf, welche direkt an Duniden anschliesst.

Und hier ist der Moment an dem man Neuseeland verlaesst und Schottland betritt.  Zumindest kommt es einem so vor.

Die Landschaft ist wie man es von Bildern der schottischen Kueste kennt. Gruene Huegel , rauhe Kueste, kleine Fischereischuppen und daneben duempelnde Holzboote. und nicht nur das, auch sieht man heir vereinzelt schottische Fahnen wehen….

Doch der Hauptgrund weswegen wir uns heir hin aufgemacht haben ist die Tierwelt. Hier kann man an unglaublich tollen Buchten Seeloewen , Gelbaugenpinguine, Zwergpinguine und Pelzrobben und mit etwas glueck Koenigsalbatrosse beobachten. Und nicht zu vergessen die ganzen anderen Seevoegel die im watt rumstochern. ( ja Papa ich habe ganz viel Fotos fuer dich gemacht, allerdings hat mir nen gescheites Teleobjektiv  gefehlt.)    Einen Pinguin und Robben sowie ganz viel Sevoegel habe ich fotografiert, die Albatrosse leider nicht, weil nicht genug wind vorhanden war, sodass sie nicht gestartet sind.  Schade denn  mit einem meter Koerpergroesse und 3 metern spannweite sehr imposante Tiere.

So haben wir die letzten drei Tage zu Fuss fast die gesamte Halbinsel abgewandert und  jede menge Kilometer gemacht. So langsam gehen meine Wanderschueh aus dem leim. Schon zig mal notduerftig geflickt.  Aber : Im Ffalle eines Falles klebt Gaffa einfach alles 🙂

Morgen geht die reise geht weiter nach Sueden in die Catlins und dann nach Stuart Island.

Gruesse vom anderen Ende der Welt

Timo und Robert

Ps: zum letzten Bericht hat Timo jetzt Bilder hochgeladen

Rest vom Abel Tasman und Nelson Lakes National Park

Und weiter gehts !

Am naechsten Morgen gings dann nach einem guten fruehstueck weiter auf dem hauptsaechlich durch Urwald verlaufenden Track. Nach einigen Stunden laufen erreichten wir dann unser zweites Etappenziel. Von dort aus hatten wir einen guten Ausblick auf den vor uns liegenden Ozean. Kyle, der Canadier verabschiedete sich von uns und wir bauten die Zelte auf kochten Essen und gingen halbwegs zeitig pennen, da wir am naechsten morgen frueh rauswollten um den Sonnenaufgang zu sehen .

Gesagt getan. Am Morgen standen wir um 5:30 uhr auf und konnten einen grandiosen Sonnenaufgang bewundern.  NAchdem wir uns nochmal fuer 2 stuendchen aufs ohr gehauen hatten gings weiter. An einer abzweigung, kurz bevor es runter richting Meer und Strand ging hatte Timo die fantastische Idee querfeldein durch de nBusch nach unten Zu laufen.: “ Man muss doch NUR bergab laufen und nen Fluesschen finden, was richtung Meer fliesst“, waren Timos Worte. Ich hatte zwar meine Bedenken aber gut, die Idee ist ja auch irgendwie ganz Knorke .

Und so begab es sich das wir uns  duch unwegsamen Busch schlugen mitvollem gepaeck auf dem Buckel. Es ging von anfang an steil bergab. Nach einiger Zeit erreichten wir tatsaechlich ein kleines Fluesschen, dem wir , nachdem wir uns die Tewas angezogen hatten , stromabwaerts folgten. Soweit so gut. Das Fluesschen wurde mit der Zeit etwas groesser und die ersten kleinen Wasserfaelle taten sich vor uns auf . IM Hinterkopf war immer , dass wir uns um 1600 mit Pupka am Endpunkt der Wanderung( Maharau) treffen wollten .
Die Zeit verging es wurde immer anstrengender und voller koerpereinsatz sowei die gesamte konzentration waren gefordert um die immer groesser werdenden Wasserfaelle unbeschadet herab zu kommen.  Ein Wassrfall , den ich noch heruntergekommen war, stellte fuer timo groessere Probleme dar. Er ist ein paar cm kleiner al ich und das war der etscheidende punkt.  Wie es das Schicksal so wollte rutschte Timo vom Fels ab und fiel Rueckwaerts in den Fluss.
Zum Glueck ist nix passiert dort mitten im nichts.
Nach gut 3 Stunden kamen wir dann halbwegs fertig mit den Nerven und den Muskeln an eine Brucke, die uns wieder auf den richtigen Wanderweg, entlang des Strandes brachte. Es war mittlerweile 16:30 Uhr.
Von dort sind wair dann, so schnell wie moeglich nach Maharau „gerannt“ .  Dort angekommen haben wir Pupka gesucht und gefunden.
So von hiwer aus gehts erstmal Unspektakulaer weiter . Die Reise ging weiter ueber Motueka nach Murchison.
Dort trafen wir uns wieder mit den Amimaedels  die dort arbeiten in einem Hostel. Im Hostel sind ausserdem noch ein anderer deuscher und ein Canadier als dauergeaste vertreten. Wir hatten 3 lustige  Tage, in denen wir uns feur den naechsten anstehenden Trip erholen konnten.
Unser nachstes Ziel war naemlich der Nelson Lakes National Park.
Der Reisefuehrer verspricht eine atembraubende Landschaft fern ab von den ausgelatschten Touristenpfaden.
Und so war es auch.!
Die 3 Tagestour fuehrte uns entlang eines Sees, der mit den sich direkt daraus emporkommenden Brgen  an die Fjordlandschaft Norwegens erinnert , und weiter an Gebirgsfluessen hinauf ueber Geroellfelder auf knapp 2000m Hoehe. Von dort hatte man eine gigantische Uassicht auf den Nationalpark und die umliegenden Berge und taeler mit azurblau schimmernden Seen.
. Eine Nacht , inmitten von Steinen auf ca.1800 m, verbrachten wir mangels platz um das Zelt aufzuschlagen  unter freiem Himmel. Es war wirklich Trotz Fleecjacke im Schlafsack scheissenkalt. Aber der Sternenhimmel war dafuer um so klarer und toller.
Ich denek wir lassen  wieder die Bilder Reden und beenden den Bericht an dieswer Stelle, da uns schon wieder die Zeit weglaueft.
Das war die imposanteste udn anstrengenste  Tour, die ich in meinem Leben bisher gemacht habe! Echt wahnsinn. es kann eeigentlich nicht mehr besser werden.
So das wars ersteinmal wieder.
Wir versuchen hier alles so aktuell wie moeglich zu halten, was aber bei der hiesigen Internetsituation nicht so gut gelingt .
In der Hoffnung bald was vom Wintetrlager zu sehen und lesen ….
liebe Gruesse  und ein kraeftiges Horridoh von Timo und Robert

Ein Hallo geht raus…

Ein Hallo geht raus ann alle Leute .

Seit dem letzten Eintrag haben wir schon wieder jede Menge erlebt und gesehen.

Wir haben noch 2 tage bei Pupka verbracht und eine weitere party von einer Freundin Pupkas besucht.

Am 31. haben wir uns dann, auf zu neuen Abenteuern, auf den Inland Track des Abel Tasman Nationalparks gemacht . Dieser wurde uns von Pupka als nicht viel beschritten und trotzdem sehr schoen beschrieben. Weiterhin hat uns die Idee waehrend all des Silvestertrubels mitten in der Pampa zu befinden durchaus ganz gut gefallen.

So gings also, nachdem wir einen Treffpunkt mit Pupka fuer 2 tage spaeter ausgemacht hatten, auf den Inland-track .

Einen kleinen teil des Weges begleitete uns Pupka noch, bis wir die erste Flussdurchquerung erreichten. Dort trennten sich unsere Wege ersteinmal. Zu zweit gings dann weiter durch urigen Wald, glasklare Flusslaeufe und saftige Wiesen.

Nach einiger Zeit gelangten wir zu unsere Nachtunterkunft. Eine kleine Huette Mit einem Tischund einer Bank drinnen. Draussen machten wir die Feuerstelle zurecht und sammelten Feuerholz fuer die Silvesternacht. Unser Feuerwerk war an diesem Abend ein SChoener Sonnenuntergang mit gluehend orangfarbenem Himmel und unsere Musik waren die Schreie der Kaeuzchen im naechtlichen Wald. Der Jaeger hoch am Himmel hielt treue fuer uns wacht.

Als ca. eine halbe Stunde nach Neujahr eien Tschenlampe auf uns zugestapft kam waren wir erst ein wenig verwirrt. Wer lauft mitten in der Nacht an Silvester in der Pampa herum. Es war ein Canadier etwa in unserem Alter. Wir hatten noch eine lustige Nacht mit guter Unterhaltung und rotem Wein.

Grade erfahre ich von der Bibliothekarin, dass ich noch 3 minuten am pc habe . Klasse!

also gut. Wie die lustige Tour weiter geht erfahrt ihr demnaechste. Und ein paar bilder gibts dann hoffentlich auch noch. Die pc’s sind hier auf der suedinsel  halt alle nen bissel langsamer.

es geht spannend weietr …..

gruss timo robert

PS: Hier die versprochenen Bilder

Auf gehts Richtung Abel Tasman Inland Track!!unberuehrte Natur, glasklare Fluesse - was will man mehr?vielleicht doch lieber unendliche weiten??seht ihr die kleine Huette da unten links? Unser Landheim am 31.12.Okay, die Muetze sieht aus wie Weihnachten, aber es war wirklich Sylvester...So feiert man Sylvester in Neuseeland - Feuerwerk was sich nicht in Rauch aufloest aber dafuer in Sternen

Tongariro National Park -Northern Circuit

Guten Morgen liebe Leute. Ich habe die Ehre euch von unserer Tour im tongarioro national park zu berichten.

Die besagte Tour nennt sich Northern Circuit und gehoert zu den „great walks “ in Neuseeland. Das bedeutet faszinierende Landschaft und wanderen fuer meherer Tage. Bei diesem Nationalpark handelt es sich um eine aktive Vulkanlandschaft mit Tuffsteingebilden, Steinwuesten qualmenden Schwefelschloten und schneebedeckten Berghaengen.

Die Tour starteten wir in Turangi. Von dort sind wir mit einem nakedbus-shuttel bis whakapapa village gefahren. Dort haben wir eine Nacht auf einem campingplatz verbracht um am naechsten Morgen, Samstag den  4.12.10 unsere Tour auf dem Northern Circuit zu starten.

Von anfang an tat sich uns eine wirklich atemberaubende Landschaft auf mit dem mt. Ruapehu als Hintergrundkulisse.

Unsere erste Etappe war nur 3 stunden lang, was bedeutete, dass wir ziemlich frueh an der sersten station, naemlich mangatepopo ankamen. dort gab es eine huette mit Kochgelegenheit und Schlafraum. Da timo und ich aber aufgrund geringen bugets die zeltmoeglichkeit nutzten bauten wir unsere zelte neben der huette auf und tranken erstmal einen tee. Das Wetter war bis dahin noch sonnig bewoelkt. Im laufe des nachmittags kamen noch einige Leute an. einige zelte und vile leute in der huette.

Gegen abend machten wir uns was zu essen und tranken noch einen tee. Ma himmel braute sich was zusammen. Als wir uns dann langsam zu bett begaben fing es an zu troepfeln was sich zunehmend zu einem wahren monsun entwickelte.  an dieser Stelle muss man betonen, das unsere zelte wirklich sehr billig waren. Nuja man hat sich nicht viel bei dedacht und versucht zu pennen, was alelrdings nicht glueckte, da nach 15 minuten das Zelt anfing zu schwimmen. Wir lagen naemlich in einer leichten senke und der boden konnte zusaetzlich auch kein wasser mehr aufnehmen. Da wir dauch direkt neben einem abhang zum tal lagen und das wasser wirklich mittlerweile 15 zentimeter hoch stand und man sich wie in einem Wasserbett gefuehlt hat ( danke BW Ponche ) entscheiden wir uns spontan ganz schnell den Schlafsack und das wichtigste zu nehemn und in die huette zu verschwi8nden. Es regnete noch staerker. Mit nackten fuessen durch das wasser bis zur huette gewatet und dort angeklopft. man hat uns auch netterweise eintritt gewaehert udn sogar noch eine Matratze spendiert. Die nacht verbrachten wir dann in der Kueche auf dem Fussboden neben dem Tisch an dem noch gepokert wurde. Grandios. war ne witzige Sache alles in allem.

Am naechsten tag gings dann mit groestenteils  nassen Sachen weiter. 2. Etappe ,- Tongariro crossing. Die „schoenste Tagestour Neuseeland“-

Ja sie war wirklich schoen.; atemberaubend und anstrengend. Zusammen mit gefuehlten 10.000 anderen Menschen die alle nicht halb so viel Gepaeck bei sich hatten wie wir sind wir unsere 2. Etappe bis zur Ketethi hut gelaufen. Ziemlich viel bergauf  und Mondlandschaft, azurblau- schimmernde Seen schwefelgeruch und den Schicksalsberg ( Herr der Ringe) im Hintergrund.

Wenn man die Menschenmassen ignorierte wirklich eine fantastische LAndschaft. Da swetter war mittlerweile auch sonnig und warm.

an der huette angekommen alle Sachen getronknet gegessen gelesen geschlafen.

3. Etappe  : 6.12.10( Nikolausi) Ketetahi nach Oturere hut.

Morgens mit Hochnebel aufgewacht, gefruehstueckt losgelaufen.

Die Landschaft aehnelt mehr und mehr den Filmaufnahmen vom Mond und Mars, oder der Anfangssequenz von Herr der Ringe. die epische Schlacht gegen Saurons Orc-horden. Im Hintergrund immer noch Mt. doom. Man wartet nur darauf Frodo, Sam und Gollum ueber den weg zu laufen.

Echt irre!

4. Etappe :Oturere nach Waihohonu.

man mag es nicht glauben aber es geht immer noch karger. die LAndschaft verwandelte sich von Tuffsteingebildnuebersaete Wueste und Steinschotterwueste mit noch weniger Pflanzen. Sonne knallt.

angekommen Zelte errichtet. Nen deutschen getroffen. mit dem karten gespielt. am naechsten tag mit ihm weietrt gelaufen bis whakapapa, unserem ausgangspunkt. Der Kollege hat nen Auto, was fuer uns bedeutete, dass er uns mit zurueck nach Turangi nehmen konnte.

Geagt getan. Naechste wander tou ist fuer morgen oder uebermorgen angesetzt. 4 tagestour am mt. taranaki.

ps. die Tour war der  wahnsinn. teilweise nen bissel wie in Rondane und noch toller.

von den letzten 3 Tagen gibts leider erstmal keine Fotos, weil der Kamera akku nach den erste 2 tagen schlapp gemacht hat.

bis zum neachsten mal.

Eine besinnliche Adventszeit wuenschen timo und robert ^^

auch wir haben schneeSchicksalsbergTeepause

Wieder unterwegs

moin moin

seit dem letzten Eintrag ist weider einiges geschehen.  der strom geht wieder. war ziemlich einfach, im nachbarhaus war der sicherungskasten fuer unser haus und dort war ne sicherung durch( aufgrund des backofens.vermutlich nen wackler). dass musste man natuerlich erstmal herausfinden .  wir hatten also wieder strom. Auch wenn wir noch einige male die Sicherung wieder reinmachen mussten, aber ohne Ofen ist das essen doch relativ eintoenig.

mittlerweile waren wir auch teilweise 10 personen: 4 franzosen 2 amerikanerinnen marcello taryn timo und ich.  es war also mehr leben im haus.

timo die amis und ich haben einen tag fruechte  auf einer nachbarfarm gepflueckt,  eine mischung aus orange und zitrone(der name ist in etwa “ Tangello)  „zwischendrin kam marcello und hat fritten und bier vorbeigebracht. so laesst es sich doch arbeiten.

ansonsten haben timo und ich noch das chickenhaus fertiggebaut, 5 huhner gekauft( ingeborg, hildegard, marie – johanna, chiquita und gertrude). die haben auch schon fleissig eier gelegt.

weiterhin hat marcello eine gute gitarre secondhand besorgt wodurch ich doch des oefteren mal klimpern konnte.

wir haben noch ganz viel anderes gemacht, was ich jetzt aber nicht mehr alles im kopf habe. auf jedenfall haben wir abends immer gemuetliche runden bei wein und musik gehabt.

gestern war nach 2 wochen bei marcello und taryn unser letzter abend an dem timo und ich lecker nudelauflauf gekocht  und ein wenig bier und wein gesponsert haben. spaeter am abend waren noch timo ich beiden maedels und 1 franzose(lui) uebrig. in dieser kombo haben wir noch den wein vernichtet und einen gemuetlichen Abend gehabt mit allem was dazu gehoert…

waren 2 grandiose wochen auf der wwoofing“farm“ mit tollen eindruecken, leuten und einer menge freude.

wir wollen auf jedefall nochma da hin. vlt. bevor wir wieder nach deutschland fliegen. we’ll see. ach ja wo ichs grade schreibe : die meistgenutzten woerter waehrend der 2 wochen dort waren we’ll see, doesn’t matter, who cares, ces’t la vie, shit happens, prost!

jetzt sind wir wieder in auckland um timos ird nummer zu beantragen und die naechsten schritte zu planen, aber nicht zu viel. wuir haben den plan den kepler track  zu laufen verworfen und gehen lieber in den Tongariro National-Park, da dieser ein wenig naeher ist.

liebe gruesse timo und robert

Edit: Auch den Plan haben wir verworfen und gehen erst in Richtung Norden nach Kaeo um dort wieder zu wwoofen. Vermutlich die beste Erfindung seit der Entdeckung der Kinderschokolade des Bieres!

http://www.wwoof.de/ Fuer alle die momentan nichts zutun haben… 😉

Wenn wir es schaffen wird ab sofort in jedem weiteren Beitrag von uns ein Vogelbild zu sehen sein. (Fuer Thomas)

marcello tarynWir mit unseren "Chicks" ;)Vogelgeraet fuer Roberts PapaUnser Tageswerk: pfluecken und einkisten (schmecken zehnmal besser als in Dt.)So in etwa sahen immer unsere Verkaufsstaende aus...Nach einem anstrengenden Tag wird es sich in der Wohnkueche gemuetlich gemacht(v.l.n.r. Caspar, Timo und Lui)Der Garten kurz bevor wir gegangen sind (sieht anders aus, oder?)Eines unserer Chicks auf dem weg in das 4Sterne Luxus Apartement

Wwoofing die 2.

Moin mOIn allerseits. wir haben mal ein wenig zeit und haben uns auf den weg nach waihi gemacht um das kostenlose internet in der library zu nutzen.

Also im Moment haben wir eher wenig zu tun weil die materialien fuer den huenerstallbau nur vereinzelt vorhanden sind.

Aber erzaehlen wir von Anfang an: In den letzten tagen sind zwei  sau coole us- amerikanerinnen zu uns gestossen, samstag und am schamer schabatt haben shen timo und ich jeweils alleine an der strasse aus dem bulli heraus spargel, orangen, avocados und erdbeeren verkauft. da mussten wir ausnahmsweise mal frueh aufstehen. war aber ganz witzig, da man noch nen bissel mehr mit den einheimischen in kontakt gekommen ist . allerdings wars teilweise auch ziemlich oede. nyuja war ne nette erfahrung :). da ich der einzige von uns wwoofern bin der nen fuehrerschein hat darf ich hier den chauffeur (schreibt man das so ?) spielen. interessant, da der gesamte fuhrpark(ca. 6 autos) in deutschland nicht durch den tueff kommen wuerde. aber die strassen sind nicht sehr stark befahren, wodurch alles relativ locker ist . ich bin jedenfalls immer relativ froh lebendig am haus anzukommen. ach ja und ich glaube ich brauche eigentlich ne translation fuer meinen fuehrerschein damit er gueltig ist. habe ich aber nicht und taryn meinte : „ne brauchste nicht „. nun gut, ist halt alles nen bissel lockerer hier.

als naechstes gibts zu sagen, dass nicht nur der max an stromausfaellen zu leiden hat. seit 1 1/2 tagen ist bei uns im haus auch der strom weg. das gute ist sowohl die maedels als auch wir haben campingausruestung mit uns und koennen uns somit essen kochen. timo und ich hatten noch nen paar kerzen und alles ist gut. allerdingsgeht auch der kuehlschrank nicht. langsam faengt es an ein wenig zu mueffeln.  auch das warmwasser geht nicht . fuer timo und mich nicht ganz so tragisch, die maedels wuerden allerdings schon ganz gern warm duschen. mal sehen wie lange sie ohne dusche durchhalten oder ob sie sich ueberwinden und kalt duschen. we“ll see!

die letzten 2 abende haben wir also damit verbracht bei kerzenschein karten zu spielen und wein zu trinken. vorgestern abend meinte marcello naemlich es waere doch eine gute idee wein zu trinken. es war schon 9 uhr und die liquor stores hatten schon geschlossen. naja marcello und ich sind trotzdem in den ort gefahren und haben fuer 50 dollar 2 flschen wein in eienr bar gekauft. war so teuer weil der wirt keine license fuer den takeawayverkauf hatte.

war dann nen netter abend. das lustigste ist eigentlich das trotz kerinem strom alles so weiter geht wie vorher. marcello und taryn sind mal wieder in auckland und wir kommen so zurecht.

aber trotz alle dem sind wir bester laune.

ach ja zwischendrin haben wir auch noch ne nette wanderung zusammen  mit shen im bush gemacht. waren ca 5 stunden unterwegs. mal wieder viel bergauf ( diesmal mit leichtem gepaeck) nen grandiosen ausblick gehabt und wieder viel bergab.

so das wars denke ich soweit.

bis bald, timo und robert

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