Rumpeln in der Rhön II

Part 2

Am nächsten Tag wachten wir doch tatsächlich erst gegen 10 auf. Die nette Dame mit der Tuba hatte recht behalten, durch diesen Tunnel lief kein Mensch.

Also erst mal losgetippelt, zum nächsten Supermarkt zum Proviant besorgen und zur Touriinfo, zwecks Routenplanung. Das Ziel war schnell gefunden. Den Kreuzberg wollten wir bezwingen, und so machten wir uns erstmal los, um einen Weg aus der Stadt rauszufinden.

Das Laufen war recht beschwerlich aufgrund der vornächtlichen Geburtstagsreinfeierung und so machten wir auch schon bals halt, auf einer großen Wiese mit Feuerstelle, neben einem undefinierbaren Wasserbauwerk ohne ersichtlichen Zweck.

Wir zelebrierten ein gediegenes Frühstückchen mit echtem Kaffee und blieben noch ein Weilchen, denn die Sonne hatte ihren Weg durch die Wolken gefunden. Bald ging es dann aber weiter und nach einigen Telefonaten mit Mike, unserem Nachreisenden, war das Tagesziel auch erstmal klar. so liefen wir weiter, auf schönen Wanderwegen durch idyllische Dörfchen und kamen auch bald nach Weißenbrunn. Wir hatten noch ein wenig Zeit bis Mike ankommen sollte und so kehrten wir erst mal ein in die kleinste Kneipe Nordbayerns. Von außen sah die kleine Kneipe aus wie eine winschiefe alte Scheune aber drinnen war es doch recht gemütlich.

Lukas hatte Hunger und bestellte sogleich für alle eine kalte Platte und mit Ankunft dieser war auch klar „Wir sind in Franken“ „Hessen liegt hinter uns“ die Platte war unbescheiblich groß, beladen mit den fleischigsten Leckereien vom Met über leberwurst bis zu Blutwurst. Alles Hausgemacht. Eine kleine ecke mit Käse war auch dabei, und so ließen wir es uns erst mal schmecken. Wir taten unser bestes die gute Wurst zu vertilgen, doch nach dem dritten nachbestellten Brotkorb mussten wir aufgeben und Mike etwas aufheben 😉

Wir tranken also das eine oder andere Bierchen und bald tauchte auch Mike auf, auch der ein oder andere Schnaps wurde gereciht, erst weil wir zum ersten Mal da waren, dann weil Helge Geburtstag hatte und später weil wir so schön aufspielten. Später wurden wir in die Scheune verlagert, hatten unseren eigenen Raum, spielten unsrere Lieder und hatten immere mal wieder Basuch vom netten Wirt Spitzname Lemon der uns schließlich auch anbot dort zu übernachten. Kein Zweifel, Hessen lag hinter uns.

Es war allerdings erst halb 9 und so beschlossen wir noch einen kleinen Verdauungsspaziergang zu unternehmen um die Fleischkugeln in unseren Baüchen etwas in Bewegung zu setzten. Wir liefen, es fing langsam un zu dämmern und plötzlich, nach ein wenig kraxelei standen wir plötzlich einfach darauf. Auf dem perfekten Lagerplatz. Nach langer Diskussion entschieden wir uns dazu, das dieser Lagerplatz nicht unbenächtigt bleiben durfte. Wir liefen zurück, halten unsere Sachen und nach einem kleinen Abschiedsschnaps, machten wir uns auf zu unserm Platz. ein kleines Plateau auf einem Hügel, umgeben mit Baümen, in der Mitte ein riesiger Lindenbaum, Feuerstelle, Bänke, und Aussicht.

Im Dunkeln bauten wir die Kothe auf, machten Feuer an und feierten gemülich, lauschig am Feuer unterm Lindenbaum sitzend in Max Geburtstag rein.

Die Bescherung kam, die beiden Jungs bekamen ihre Kotheplanen, die Freude war groß, die Weinflaschen kreisten und der Abend wurde noch etwas länger.

 

Clara

 

Fortsetzung folgt hoffentlich bald

Wochenende!!!!!

Nun letzte Woche hatte ich endlich ein wenig Urlaub im Camphill, auch wenn ich noch gerne auf der Farm mitgeholfen habe, so hatte ich doch im Haus nichts zu tun. Auf der Farm haben wir vorwiegend unsere Kuh verarbeitet und Hackfleisch, Gulasch und Biltong daraus gemacht, und ich habe gelernt mit Anhänger rückwärts zu fahren;) das ist gar nicht so einfach. Aber am besten war das Wochenende. Am Freitag abend wollte ich eigentlich nur schlafen gehen als Staurd, einer der Young-Co-Worker vorbeikam um mich spontan ins Auto zu laden und in den Bushpub zu fahren, wir waren zu viert und der Bushpub ist wirklich was der Name verrät, ein kleiner Pub mitten im Nirgendwo. Meist sehr leer und die Musik ist eher mäßig aber wir haben den Abend trotzdem spaßig gemacht. Samstag bin ich dann doch mit einem ganz schönen Babelas (Kater in Afrikaans) aufgewacht aber das half nichts. Ich habe versprochen gehabt Frühstück zu machen und es war ein Hausouting geplant. Das hieß, das ganze Haus ins Auto verladen, zusammen mit einer Menge Essen und auf ging es in eine nahe gelegene Stadt, wo ein Blumenfest war, wo man alle wilden Blumen zur Schau stellte. An sich sehr langweilig, aber drumherum waren tausende Stände, es sind Eselskarren mit Kindern herumgerst, überall sind Pferde rumgelaufen und überall lief laut MUsik. Es war ein riesen ducheinander, bunt und lustig, aber es war nicht leicht meine beiden Residents bei mir zu halten, und die anderen nicht zu verlieren. Außerdem war es verdammt heiß. Nachdem wir uns den Trubel, ca 2 Stunden angesehen hatten und ich mit Antolin, der süßesten Down Syndrom die mir je begegnt ist, tausende Lollis geschenkt bekommen hatte, erstens weil ich weiß und blond bin, und zweitens weil Antolin süß ist und außerdem gerne tanzt und bei jedem neuen Lied eine Schow geliefert hat, die vieles in den Schatten stellt, sind wir zu der Blumensho gegangen, die endlanhweilig war, weil die wilden Blumen alle im Camphill in Freiheit viel schöner sind, sind wir Kuchen essen gegeangen um dann die Kirche mit vollem Magen zu besichtigen. Die Kirche war richtig süß und irgendwie standen da so viele Leute mit Anzügen und Instrumenten. Es stellte sich heraus , das heute ein Freikonzert stattfinden sollte und wir setzen uns gespannt, um kurz danach rauszufinden, das es sich um das KAPSTADTER SINFONIEORCHESTER handelte. Angeblich das fünft beste Sinfonieorchester der Welt. Für lau und das per Zufall. Das Konzert war bombastisch und sie haben Tchaikowski und Carmen gespielt und unsere quirligsten Residents waren plötzlich mucksmäuschenstill. Man hat wirklich gesehen wie die Musik in ihnen wirkt. Nach dem Konzert ließ Antolin es sich nicht nehmen zum Dirigenten zu rennen und ihn nach seinem Namen zu fragen, was mich noch zu einem Gespäch mit ebendiesem brachte. Und dann liefen wir nochmal über den Markt/Karnevall/Messe und kamen mit einem der vielen afrikanischen Straßenchöre ins Gespräch und Antolin tanzte noch ein paar Runden mit ihnen, was ihnen bestimmt Extrageld einbrachte. 😉 Danach ging es zurück ins Camphill, und ich habe mit meiner alten Hausmutter zusammen gegrillt und geschnackt und wir hatten noch einen schönen Abend. Heute morgen habe ich dann ausgeschlafen (8.30;)) um dann die entlaufenen Esel des Camphills wieder einzufangen und beim Tierefüttern zu helfen. Außerdem sollte an dem Tag ein Billardtunier stattfinden und ich habe beim AUfbau geholfen und bin noch zweimal Esel fangen gegangen, bis ich sie einfach in ein anderes Feld gesteckt habe, da ich das Tor nicht reparieren wollte. Wir haben dann eine Weile beim Tunier zugeschaut zu dem sogar Teilnehmer aus anderen Einrichtungen kamen. Nach dem zweiten Spiel wurde eine Zeitgrenze bei 15 Minuten pro Spiel gesetzt, da kein Spiel je ein Ende nahm;) und gewonnen hatte wer am meisten Kugenld drin hatte, meistens waren das so ca vier;) Das zugucken wurde recht schnell lngweilig und so saßen wir draußen in der Sonne, schkerten mit den REsidents und hatten einfach eine schöne Zeit, bis Johanna mich und Ann-Christin nach Witsand (nächstes Township) gefahren hat wo wir Mzukisi getroffen haben, ein alter Young-Co-Worker. Mit dem sind wir dann durchs Township gezogen und haben eine Menge Blicke auf uns gezogen, und dann in seiner Shak Schatten gesucht, bis uns Johanna abgeholt hat um mit uns in einen Club in Guguletu zu fahren, was ein Township bei Kapstadt ist. Eigentlich ist es kein Club, sondern ein öffentlcher Braiiraum, um reinzukommen kaüf man also einen riesen Teller Fleisch, das man sich drinnen Grillen kann, und dort ist halt Musik, und Party Getränke kann man selbst mitbringen. Das geht normalerweise von 11-18uhr aber da wir erst um 14 uhr da waren haben wir keinen Tisch mehr bekommen und mussten halt im Gang tanzen das ding war rappelvoll. Die Stimmung dortdrinnen war einfach der Hammer, Afrikaner können einfach besser tanzen! Wir haben unser Fleisch dann halt beim tanzen gegessen und einfach viel Spaß gehabt, als dann um 18 uhr geschlossen wurde wollten wir noch nicht nach Hause und sind dann nochmal in Witsand in die Kneipe gegangen wo wir diesmal die einzigen Weißen waren, weshalb jeder wissen wollte wer wir sind, und ein Foto mit uns machen wollte und inzwischen komme ich damit auch besser klar. Um 9 uhr waren wir dann zurück im Camphill und hatten einen sehr erfüllten Tag. Man sollte immer gegen 12uhr mit dem feiern anfangen, dann hat man was vom Tag und von Abend;) Jedenfalls war es sehr schön, weil wir letztes Jahr zwar immer mal im Township waren, aber immer bei privatleuten und nie in den Clubs, aber ich muss sagen das lohnt sich. Morgen mieten wir uns dann nochmal ein Auto und machen 5 Tage Urlaub, dann schreib ich bestimmt nochmal was. FFotos vom Outing reiche ich nach, aus Guguletu habe ich leider keine Fotos, da Mayte ihre Kamera dabei hatte dachten wir eine Kamera reicht und die wurde ihr natürlcih sofort gestohlen, scheiße. Hoffe ihr hattet ein schönes Baulager. Clara

Camphill again

Nun da bin ich wieder. Nach einer langen Reise sind wir dann endlich im Camphill angekommen. Und es ist sooo schön wieder hier zu sein. Wir wurden herzlichst begrüßt und ich habe alle wieder gesehen. Es war einfach eine riesen Freude.

Zu meiner Überraschung haben sie mich auch erst mal in ein Haus gesteckt in dem ich jetzt alleine bin. Der Young-Co-Worker des Hauses ist nämlich durch mit seinem Jahr und die Hauseltern sind im Urlaub, und so wurde ich kurzerhand hier reingesteckt um für eine Woche ein Haus mit 7 fremden Residents zu leiten. Erst habe ich mich ziemlich aufgeregt aber es macht eigentlich wirklich Spaß und die Residents sind einfach super süß.

Nebenbei habe ich angefangen wieder auf der Farm zu arbeiten. Dort ist jetzt ein neuer Chef und es macht wirklich Spaß, weil wir viel mehr Verantwortung bekommen. Ich bin seit Mittwoch die einzige die noch mit auf der Farm arbeitet und ich bin die ganze Zeit am Traktor fahren und Beete anlegen und diskutiere mit dem Chef über möglichkeiten die Weiden zu verbessern. Eigentlich bin ich nach 3 Tagen mehr eingebunden als nach einem ganzen Jahr bei Hendrik. Die ersten zwei Tage habe ich noch mit Stuard gearbeitet der vorher in dem Haus gelebt hat, das ich jetzt leite und auf der Farm gearbeitet hat und dessen Arbeit ich somit gerade komplett übernehme. Er konnte mich so also noch schnell einarbeiten und hatten dabei recht lustige situationen mit Residents. Am zweiten tag hatte ich unglaublich Muskelkater, aber nicht wie befürchtet von der Farmarbeit, sondern vom vielen Lachen mit den Residents.

Dienstag war der coolste Tag überhaupt. Morgend war ich melken und habe es sehr genossen, auch wenn wir jetzt gut doppelt so viele Kühe haben und dann haben wir geschlachtet. Und zwar eine der Milchkühe, weil sie zu alt war um K´älber zu bekommen. Es war unglaublich interessant, wir haben sie in einem gehäutet um die Kuhhaut noch zu verkaufen und dann Teil für Teil auseinander genommen. Die Arbeit war anstengend und blutig, aber es hat unglaublich spaß gemacht und war sehr interessant. Nachdem wir die Kuh ausgeblutet und in vier Teile geteilt hatten, und zum aushängen in den Kühlraum gebracht hatten, haben Stuard und ich  uns auf dem Weg gemacht und ein paar der neuen Young-Co-Workern mit unseren blutigen Händen und besprizten Gesichtern zu erschrecken und haben danach die Pause damit verbracht den Kopf der Kuh zu sezieren und nach, Augen und Gehirn zu suchen während die lokalen Arbeitskräfte die Innereien zerlegt und untereinander aufgeteilt haben. Die essen wirklich noch alles von der Kuh. Nicht nur Leber und Herz, sondern auch Magen, Darm, und Euter. Zum Mittagessen sind wir auf der Farm geblieben und haben uns die Fleischstücken geteilt die wir aus den Resten des Kopes bergeb konnten. Also vorwiegend Wangenmuskulatur und Zunge. Einige teile waren super zäh, andere total zart, ich weiß aber nicht was was war. Jedenfalls war es ein Erlebnis in weniger als 5 Stunden die Kuh zu melken, dann zu zerlegen und gleich im Anschluss zu essen. Später habe ich dann noch gelernt wie man einem Traktor Motor zerlegt, der Tags zuvor einfach den Geist aufgab, kurz bevor ich Fahrstunden bekommen sollte. Wir haben das Problem lokalisiert, es war der Starter, keiner von uns hatte eine Ahnung wie der funktionoiert oder ob man ihn auseinander nehmen kann, aber wir haben eine Möglichkeit gefunden ihn kurzzuschließen, jetzt kann man ihn mit Hilfe eines Kabels und ohne Schlüssel starten. Wir haben das übrigends auch bei den anderen beiden Traktoren probiert, meiner Zukunft als Traktordiebin steht also nichts mehr im Wege 😉

Abends hatten wir im Haus dann noch eine Farewellparty und haben Marshmallows überm Feuer geröstet und wieder sehr viel gelacht. Mayte ist bei mir ins Haus gezogen, eigentlich um mir zu helfen, aber jetzt liegt sie mit 39 Fieber flach und ich mache alle paar Stunden Wadenwickel. Ansonsten geht es mir allerdings sehr gut. Ich vertsehe mich wieder prima mit Mayte, Ann-christin und Johanna, die neuen Young-Co-Worker sind auch alle ganz lieb und wir haben eine Menge Spaß.

Leider habe ich hier noch keine Fotos gemacht. Also habe ich auch keine für euch.

Auf bald Clara

Der angeblich zweitgrößte Canyon der Welt

Da bin ich wieder. Seit dem letzten Bericht haben Mayte und ich uns ein Auto gemietet und sind zum Fishrivercanyon gefahren. Angeblich dem zweitgrößten Canyon der Welt. Als wir gestern dann so gegen 4 Uhr nachmittags hier ankamen sind wir auch gleich weiter um den Sonnenuntergang über dem Canyon zu beobachten und es war wirklich beeindruckend. Man kann es nicht ganz in Worte fassen und die Fotos fangen leider nicht mal die Hälfte der Mächtigkeit dieses Ortes ein. Auf jedenfall sind wir noch etwas an den Klippen lang gelaufen und sind erst als es dunkel wurde zurück in unser Camp um schön zu Braiien mit südafrikanischem Wein.
Heute morgen ging es trotz allem früh raus, sogar etwas früher als geplant da wir von den örtlichen Pavianen geweckt wurden, die wie die wilden über den Platz fegten, und versuchten von jedem Frühstück auf dem Campingplatz gleichzeitig etwas zu ergattern.
Unser Ziel für den Tag war Ai-Ais wo uns heiße Quellen erwarten sollten. Die Fahrt dahin war auf jedenfall schon mal der absolute Hammer. Eine afrikanische Landschaft jagte die nächste, zwar war alles Steinwüste bis Steppe, aber von unendlich weitläufig bis extrem bergig und von Farbspecktren von weiß über gelb, rot, braun, war alles mit dabei. Und der Canyon war immer zu unserer Rechten bis wir irgendwann unerwarteter Weise in ihn hineinfuhren. Die heißen Quellen waren dafür eher ein Flop. Heiß war das Wasser zwar und es stank auch gebührlich nach Schwefel, wie es sich wohl für eine heiße Quelle gehört. Aber von einer Quelle war nichts zu sehen. Das Wasser wurde nämlich direkt aus der Quelle in so eine Art Erholungszentrum geleitet und in ganz normale blau eingefärbte Schwimmbecken geleitet. Ich war erst ein wenig enttäuscht, aber dann sagte man uns man könne von hier in den Canyon reinwandern und so waren wir bald Feuer und Flamme für diesen Ort. Wir liefen gut drei Stunden, Felsen des Canyons auf beiden Seiten und aßen Mittag auf einem Felsen auf dem wir recht guten Überblick über die Schlcuht hatten. Auf dem Rückweg sahen wir auf dem gegenüberliegenden Ufer Wildpferde und die Stelle neigte sich so schön ind Wasser und so übberredete ich Mayte mit mit dort in Unterwäsche baden zu gehen und die Wildpferde zu beobachten. Wir trieben also im Fishriver um uns der Canyon das Wasser angenehm kühl und beobachteten Wildpferde, was generell schon mal zielich cool war. Aber beim trocknen auf den Felsen am Wasser wurden wir plötzlich auch nich von einer Pavianherde eingekreist.Abgesehen von dem mulmigen Gefühl das entsteht wenn man Paviane überall um sich herum hat, hatten wir jetzt aber auch ncoh Logenplätze um den Pavianen beim Lausen, spielen und klettern zuzusehen. Es waren auch kleine Babyäffchen dabei.
Aals wir halbwegs trocken waren ging es zurück nur um eine halbe Stunde später wieder im Wasser zu sitzen, aber diesmal in sehr warmen nach Schwefel stinkenden, was sogar sehr entspannend war. Dann ging es zurück in unser Camp und wir fuhren nochmal schnell zum Sonnenuntergang an den Canyon. Jetzt sitze ich im Auto und schreibe diesen Bericht während ich darauf warte, das Mayte von duschen kommt und wir anfangen können zu kochen. Diesen Bericht schicke ich dann die nächsten Tage wenn ich wieder Internet habe. Heute ist übrigends Winnies Geburtstag, ich habe dich nicht vergessen! Aber hir gibt es weder Empfang noch Internet. Also Herzlichen Glückwunsch Winnie und auch an Roffe denn gestern hatten wir genausowenig Empfang.
Viele liebe Grüße Clara

Aus weit weit weg

 

Halli hallo

da ich ja mal wieder in weiter Ferne bin dachte ich, es sei mal wieder Zeit für einen neuen Bericht. Nach etwas langer Anreise, einer Nacht in Kapstadt und einer weiteern Busreise sitze ich jetzt endlich in Namibia mitten in der Wüste, aus einem wunderschönen, einfachen Campingplatz. Im Moment sitze ich auf einer kleinen Plattform und schaue zu wie die Sonne hinter den Dünen verschwindet. Sie ist knallrot und heute ist es sogar noch schöner als gestern. Die Ohnehin schon roten Dünen färben sich noch röter und bald werden wohl die ersten Sterne kommen und vorallem gibt es gleich Abendessen. Ich sterbe vor HUnger.

Jetzt erstmal zu meiner Bleibe. Wir sind hier mitten in der Wüste auf einem kleinen Campingplatz mit ein paar mit palisaden abgetrennten runden Bereichen. Die Klos und duschen sind im Freien und so hatte ich gestern die Freude unter dem Großen Jäger zu Duschen. Erst habe ich mir überlegt was die denn machen wenn es regnet, dann fiel mir ein, es regnet hier ja nur drei mal im Jahr. Es sit wirklich STaubtrocken hier und man hat unbegrenzten Blick in alle Richtungen bis zu den nächsten Bergen. Die könnten allerdings auch hunderte km entfernt sein. So genau kann man das nicht sagen.

Heute morgen sind wir dann bei einer geführten Wüstentour mitgefahren. Es ging um 4.30 Uhr los damit wir rechtzeitig zum Sonnenaufgang im Dünengebiet waren, welches das dritt größte Naturschutzgebiet der Welt ist. den Sonnenaufgang konnten wir dann auch sehr schön beobachten und danach haben wir unsere erste Düne erklommen. Das war ein eher unbeschreiblicher Anblick, ich werde einfach Fotos anhängen. Und anstrengend war es außerdem, da man recht tief im Sand versank. Die Dünen waren sämlich rot gefärbt, da eine menge Eisen in diesem Sand enthalten ist, und wenn es rostet den Dünen diese ungewöhnlich Farbe gibt. Unser Guide hatte einen Magnet dabe und hat innerhalb von Sekunden einen ziemlcih großen klumpen aus kleinen Rostkörnchen gefischt.  Danach ging es weiter. Wir fuhren in einem trockenen Flussbett, dementsprechend wurden wir duchchgeschüttelt. Und es gab auch plötzlich ein paar Bäume. Wir liefen noch ein kleines Stück und kamen an einen Ort der sich deadvllei nennt. Dort hat sich vor über 800 Jahren eine Düne in den Weg des Flusses geschoben und all die uralten Bäüme dahinter sind gestorben. Es sieht ein wenig so aus wie bei König der Löwen wo Mufasa stirbt. Nur ohne Canyon, aber den hatten wir später. Langsam wurde es unerhört heiß für ein Land in dem eigentlich gerade Winter ist, wir hatten Shorts und Tops an und trozdem schwizten wir, und nätürlich holten wir uns einen Sonnenbrand, trotz Segelbräune.

Ein wenig später kamen wir zur einzigen Wasserstelle der Wüste, Tiere waren keine zu sehen, nur zwei Flamingos, der Rest der Tiere trinkt während der Trockenzeit fast ausschließlich in dem sie morgends den Tau ,der vom Meer herangeweht wird, von den Pflanzen und Steinen lecken und ansonsten vermeiden Wasser auszuscheiden. Wir haben morgends auch ziemlich viele Springböcke und Gemsböcke gesehen und ein einzelnes Zebra so wie viele Straußen, aber da ich da noch keine Fotos gemacht habe, weil ich erst mal alles in mich selbst aufnehmen musste bevor ich es in die Kamera stecke, kann ich euch davon keine Bilder liefern. Die Wasserstelle war allerdings recht klein, sandfarben, und ungewöhlich kalt.

 

Nach dem Mittagessen ging es dann noch in ein ausgetrocknetes Flussbett. Es war schon eher ein Canyon und die Steinwände um uns rum waren ziemlich hoch und prima zum Klettern, da die Wand aus vielen Steinen bestand an denen man sich einzeln hochziehen konnte. Ich bin sogar die halbe Wand hochgeklettert. Hat echt Spaß gemacht, aber danach wurde es schwieriger und ungesichert wollt ich lieber nicht weiter. Außerdem hat Mayte halber einen Herzkasper bekommen. Nach einer typischen Claraaktion die ihren Schal uf der Hälfte der Felswand liegengelassen hat, und es erst oben beim AAuto gemerkt hat, um nochmal eine halbe Stunde danach zu suchen, aber erfolgreich, ging es dann zurück in unser beschauliches Camp, wo ich inzwischen mein Abendesen bekommen habe, was so gut war das ich mich kaum noch bewegen kann.

 

Das wars erstmal von mir, morgen fahren wir zum Fishriver Canyon und dann auch wieder nach Südafrika.

 

Und ich brauche noch mal die Adressen von, Moge und Robert

 

Zigeunerfahrt

Es ist zwar schon ein bisschen her, aber da wir dachten dieser blog könnte auch noch ein weilchen weiter existieren obwohl wir nicht mehr tausende Kilometer voneinander etnfernt sind, dachte ich, dassich euch im nachhinein mal unser fahrtenbuch vom Rennsteig abtippen kann

1. Tag

Nach einer 1 2/2 stündigen Zugfahrt kamen wir im sonnigen Hörschl an, wo wir uns sogleich auf den Rennsteig begaben. Augrund der drückenden Hitze waren wir auch allesamt nach der ersten Steigung durchnässt. Wir das sind Clara, Julia, Robert und Max, König des heutigen Tages. Die drückenden Hitze machte uns zwar zu schaffen doch trotzdem bezwangen wir die ersten Auf und Absmit einigen Pausen. Nach kurzer Rast in einem Gasthof und auffüllen der Trinkflaschen ging unsere muntere Wanderung weiter in Richtung „Hohe Sonne“ unserem Ziel.

Schlussendlich entschieden wir uns an einer Schutzhütte gut 2,6 km vor der „Hohen Sonne “ unser LAger aufzuschlagen. Die Zeit bis zur Dämmerung haben wir mit kochen, Singen und Ausruhen überbrückt bis wir dasnn der Erschöpfung nahe unsere Kothe aufgeschlagen haben und nach Claras Lesestunde sind wir alle in einen wohlverdienten Schlaf gefallen, froh wieder auf Fahrt zu sein.

Max

2. Tag

Am nächsten Morgen gings in aller Frische aus den Federn. In der Nacht hatte es angefangen zu Gewittern und somit waren die Kothenplanen ein wenig nass. Die bunte Truppe von Halsabschneidern, Strauchdieben und schmutzigen Dirnenraffte sich jedoch auf und packte teilweise im wiedereinsetztenden Regen ihre Sachen. Nachdem dieser morgendliche Kraftakt vollbracht war, ging es ersteinmal bis zur Ausflugsstätte “ Hohe Sonne“.  Dort frühstückten wir genüsslich unsren Proviant, bestehend aus Käse Brot und Wurst. Nachdem auch dieser morgendliche Ritus hinteruns gebracht war kamen die wichtigen Dinge an die Reihe. Die bunte Schar setzte sich bei wieder einsetztendem Regen unter einen bestuhlten Unterstand des Ausflugsbiergartens und bestellte sich Getränke. Die beiden Lumpenbrüder Max und ich, tranken 3 leckere Bier während die beiden Dirnen, Julia und Clara sich mit Kaffee begnügten.                                                                      Nach einer ganzen Weile erhoben wir uns sehr gut gelaunt und setzten unsere Tippelei fort. Es ging also lustig weiter und die Kilometer vergingen wie im Fluge. Als wir dann nach einer Weile an ein weiteres GAsthaus kamen, entschieden wir uns halbwegs demokratisch dazu die Dirnen( aufgrund besseren Aussehens und Geruchs ) trampen zu lassen um die Vorräte aufzustocken. Wir Lumpenbrüder freuten uns ungemein und genehmigten und daraufhin erst mal einen Schoppen. Nach ca. einem großen Bier tauchten Julia und Clara schon wieder mit vollständigem Einkauf zurück. Wir waren begeistert und tranken nioch ein Bier. Die Dirnen tranken Radler und O-Saft.

Noch besser gelaunt als zuvor ging es, bei sich besserndem Wetter, weiter. Spätnachmittags entdeckten wir den ultimativen Schlafplatz inmitten einer idyllisch gelegenen Felsformation, die sich als natürliches Ehrenmal der Geffallenen des Rennsteigvereins wirkten. In der Abendsonne blickten wir auf Felsen sitzend und Gitarre spielend in die Ferne und genossen den Moment. Danach gabs noch Essen ( Reis mit Luch RAhmsoße) und anschließend wieder eine Vorleserunde bei Lagerfeuer in der Kohte.

Ein gelungener Tag für die fahrenden Lumpen.

Robert

3. Tag

Nach einer geruhsamen aber doch etwas frischen Nacht am bisher idyllischtsn aller Lagerplätze , genossen wir ein ausgiebigen Frühstück auf den Felsen. Danch machten wir uns an das Erklimmen des „Großen Inselbergs“ Mit 916m ü NN die höchste Erhebung unserer Tour. Doch erst mussten wir unsere Wasservorräte auffüllen. An dem nächsten Gasthaus stoppten wir deshalb. Leider mussten wir hier erfahren, dass nicht alle Menschen denen wir auf unserer Tour begegneten freundlich und hilfsbereit sein. 50 cent pro Flasche sollten wir für das Auffüllen blechen. Und das bei sengender Hitze und steilem Anstieg. Zum Rasten genötigt machten wir daher eine Kaffeepause. Zum Dank für die nette Hilfsbereitschaft hinterließen wir reichlich Sand von unseren Schuhen im Flur und eine besonders dankbare Duftnote in der gasthöfischen sanitären Anlage.

Der Aufstieg begann und der Scheiß floss in Strömen und doch lief sich der Weg locker flockig. Max und RObert schoßen nur so den Berg hoch während Clara und ich immer etwas zurücklagen. Als ich auf 3/4 Weg nach oben über die Kuppe kam standen die beiden vor einem BAumstamm auf dem ein altes Ehepaar saß. Diese waren sehr angetan von uns jungen, wandernden Menschen und vorallem überrascht von den zwei Affen. Wie wir erfuhren, haben die beiden ihr Leben lang gewandert und auch viel in Jugendgruppen gearbeitet. Errinnert an ihre Jugendtage spielte und der Alte, der wie ein Väterchen aus einem Märchen wirkte , eine Weise auf der Mundharmonika.

Von dieser Begegnung freudig gestimmt und mit dem Gedanken im Kopf: So will ich auch mal werden, wenn ich alt bin, besiegen wir die letzten Meter bis zur Spitze des Berges, wo wir uns mit, Bier, O-saft, Bratwurst, Salat und Apfelstrudel belohnten. Während wir dort so leichtleberisch über den Kronen des Thüringer Waldes thronten kam uns die Idee, die Leute zu besingen. Vorallem auch das alte Ehepaar, was einige Zeit nach uns sein Ziel erreicht hatte. Also beschlossen wir uns, statt eine weiteres Bier zu süffeln, in eine Mauerecke zu setzten, die Affen zu drapieren, und die Gitarren und die Liederbücjer zu zücken. Mutig stellten wir Max hut auf und begannen voller Inbrunst zu singen. Wir vier zerlumpten Gaukler mit modischer Strubbelfrisur im Gypsyhemd und Kniebundhose (teilweise) voll in den eigenen gesang vertieft. Ein herrliches Bild was sogar von einigen Zuhörern fotografiert wurde. Von vielen bekamen wir anerkennung und Lob und neben dem riesen Spaß und der Freude andere mit unsren Liedern zu beglücken verdienten wir uns auch noch eine stattliche Summe von ca. 40 €. Unser altes Ehepaar lies es sich auch nicht nehmen mit uns zwei Liedchen anzuspielen und  uns dann weiterhin einer gute Fahrt zu wünschen.

Nach dem Auenthalt auf dem Inselberg ging es sehr steil bergab. Auf der Suche nach einem Lagerplatz liefen wir noch ein ganzes Stück weiter als ursprünglich gedacht bis wir  kurz vor einem Gasthaus ermattet beschlossen, dass wir nicht mehr weiterlaufen konnten, wollten. Da jedoch viel zu viele Wnderer , Radfahrer und faule Leute in Autos auf dem Weg unterwegs waren , machten wir es uns für eine lange Weile unter einem Wegweiser bequem . Von vielen vorbeifahrenden wurden wir etwas schräg angegafft was uns aber nicht von Nichts tun abhielt.

Hinter Tannen versteckt bauten wir schließlich die Kothe auf , in der wir dann auch lecker kochten und genossen uns selbst, was leider zu dem haltlosen Verzehr unserer Frühstücksvorräte führte.  Von HArtmut und ich und Uno durch den Abend begleitet genossen wir das Leben bis wir irgendwann im Lande der Träume versanken.

Julia

Tag 4

Nach einer langen Nahct und langem Schlaf wachten wir um ca. 10 Uhr nicht 100% erfrischt auf. Wir beschlossen unser Frühstück bei der GAststätte einzunehmen , brachen das Zelt ab und liefen los. DAs Wetter war angenehm und so leifen sich die ersten 5 km wie von selbst. Gerade als wir am Gasthaus ankamen fing es ein wenig an zu tröpfeln . Eine äußerst höfliche Kellnerin scheuchte alle Gäste ins Innere und wir beschlossen unser Frühstück lieber unter einem nahe gelegenen Baum einzunehemen. Es tröpfelte etwas, das Frühstück war gut und wir hatten nur noch ca 5 km Tagesetappe vor uns so beschlossen wir erstmal einzukehren und bestellten das Übliche. Bier für die Herren, Radler und Saft für die Damen. Leider war das Wetter zu schlecht für Straßenmusik, so tranken die Jungs noch ein Bier udn Julia und ich machten uns über das Kleid der bedienung lustig, grün mit rosa Hirschen.

Wir hatten eine längere Diskussion ob wir noch 500 m Umweg über einen Begsee machen sollte. Die Frauen gewannen, und so machtenwir uns trotz Nieselregen auf zum nahegelegenen See. Die Jungs erklärten uns für verrückt und Julia und ich sprangen sofort in den See, während ein nahe gelegener Kiosk Robert und MAx mit dem deutschen Grundnahrungsmittel versorgte. DAs Wasser war scheißkalt und herrlich erfrischend. Wir schwammen ein wenig und wuschen unsere Haare und gesellten uns zu den Jungs auf einen großen Stein. Es gab Bier und heißen Grog auch Max und Robert zu etwas Körperhygiene und danach leifen wir weiter.An einer Pommesbude stellten wir fest, dass es schon 4.30 Uhr war und aßen erst mal mittag. Danach führte uns der Weg bergauf und bergab Vorbei an einer unglcublich grünen Wiese und die Sonne kan heraus und tacuhte alles in ein wunderschönes Abendlicht. Es lief sich gut und nsch einem weiteren recht steilen Berg fanden wir einen netten, geraden und weichen Lagerplatz in ein wenig Abendsonne. Die Kothe sand wie eine eins und wir kochten Nudelln mit Tomatensoße und Zuccini und Robert klimperte im Hintergrund. Als die Sonne untergegengen war begaben wir uns ins Zelt zu einer kleinen aber feinen Singerunde und schliefen danach über „Hartmut und ich“ sanft weg.

Clara

So  zum letzten Tag gibt es keinen FAhrtenbericht mehr, aber ich glaube es ist sowiso ein bisschen zu viel zu Lesen. Viel Spaß dabei

Burzeltag

Geburtstag

So mit das erste,was ich nach dem Urlaub mit meinem Vater auf Acacias Küchenablage fand war eine Einladung zu einer Überraschungsgeburtstagsfeier am 23.7. Ich musste schmunzeln da es so zu meiner Hausmutter passt solche sachen einfach offen rumliegen zu lassen und nahm mir vor dien nächsten drei Tage so zu tun als würde ich nichts ahnen.

Die Party sollte allerdings mit den gesamten Village gefeiert werden und so ließ es sich nicht vermeiden, dass mich ca. 15 Leute täglich darauf ansprachen, dass sie auf jedenfall zu meiner überraschungsparty kämen.

Ich beschränkte mich meistens auf ein „psst, ich weiß doch gar nichts davon“ aber wenn einer der Organisateure in der Nähe stand war es etwas schwieriger. Dann musste man sich gleichzeitig sehr beschäftigt und taub verhalten und nur darauf hoffen so zu wirken als würde man vor lauter arbeit, gar nicht hinhören. Es war ein aussichtsloses Spiel und so machte mich Mayte den Tag vorher nur darauf aufmerksam, dass ich nicht helfen dürfte und mich abholen lassen sollte.

Abends ging ich dannzu Mayte zum Musikmachen und da ich etwas zu früh war rannte ich natürlich voll in meinen Gebutstagskuchen der gerade aus den Ofen genommen wurde. Da Mayte ein äußerst selten ungeübter Bäcker ist konnte ich ihr also noch Dekorationstipps geben. Während der zweite Kuchen im Ofen war backten wir noch Brot für den nächsten Tag und als wir dann endlich zum Musikmachen kommen wollte gestand Mayte mir das ich jetzt nach Hause gehen müsste damit sie mich um zwölf überraschend aufwecken kann.

Wir beschlossen, dass sich der Weg nicht wirklich lohnen würde da der Witz an der Sache ohne Überraschung doch recht witzlos war und so beschlossen wir, das ich einfach in Malachite pennen sollte. Leider gab es da ein Problem, denn Mayte hatte ja den Schlüssel meiner Hausmutter geborgt und ich musste das Haus abschließen. Ich machte mich also auf den Weg abzuschließen und gleichzeitig meine Gummistiefel zu haolen und war eine halbe stunde später wieder in Malachite.

Wir beschlossen jetzt schon zu schlafen und stellen den Wecker uf zwölf, da wir beide müde waren und am nächsten Tag melken mussten doch wir schnacketen noch bis ca. zwanzig vor zwölf, wo wir auf die letzten Minuten wegpennten. Um 12 uhr klingete der Wecker und Mayte „überraschte“ mich mit sekt und dem eben gebackenen Kuchen. Ich bekam einen supercoolen selbstgemachten kalender mit super den schlimmsten Fotos von uns die sie finden konnte und dann ging es schnell wieder ins bett

4.45 Uhr klingelte wieder der Wecker und wir stapften beide zum melken wo die Kühvon Mayte dirigiert „Happy Birthday“muhten und und Wim und Gregory mir nach einer halben Stunde gratulierten nachdem es Mayte unaufällig geschaft hatte, sie auf meinen Geburtstag aufmerksam zu machen.

    1. Um 8 Uhr waren wir fertig und konnten nach Hause gehen wo mein Haus mich mit einem dreisprachigen Happy Birthday und ich bekam einen Strauß aus Hibiskusblüten die Hilton und Esme vom Busch vor unserem Fenster gepflückt hatten.

      Dann kam mein Vater und übernahm meine kochduty. Es gab spaghetti bolonais a la papa und noch ein paar geschenke. Dann ging es wieder melken und ich durfte mir nochmal anhören, dass ich nicht erlaubt war bei der party zu helfen.

      Wieder zu Hause kämpfte ich bitterlich mit meinem kleiderschrank und verlor. Das Motto des Abends war nämlich prinzen und prinzessinen und mein kleiderschrank spukte nur zerlöcherte oder von von der farmarbeit nicht mehr sauber zu bekommende klamotten aus.

      Dann wurde ich auch schon abgeholt.

Ich wurde mit Seifenblasen und einer riesen menge residents begrüßt. Ich bekam eine super hässliche Krone geschenkt und tausende genauso hässlcihe selbstgebastelte Geburtstagskarten. Die Musik war grausig aber wir hatten alle einen Heidenspaß. Die Residents tanzten wie die verrückten und wir lachten und aßen Kuchen und machten eine menge peinliche Fotos.

ES war wie ein Riesen großer Kindergeburtstag. Um acht uhr ging die Musik langsam aus und die Residents wurden nach Hause geschickt. Denn es gab tatsächlich noch eine wirkliche Überraschung. Die verrückten schenkten mir doch tatsächlich einen Abend auf Capetowns Feiermeile und so saßen wir 20 min später im Auto und fuhren nach Kapstadt.

Wir liefen immer noch mit unseren Kronen rum und so bekam ich in fast jedem Club einen Drink spendiert, geschweige denn von den Drinks die mir Mayte und Johanna und Michael brachten. Es wurde ein lustiger aber kurzer abend und nachdem sie in unserem letzten Club die Playlist ein drittes mal anfingen gingen wir nach Hause.

Ich schlief schon im Auto nach drei Minuten tief und fest und fiel einfach so ins Bett.

Melken am nächsten Tag war dann eine eher waklige Sache. Und mit kochen, haussitten und wieder melken, abendessen machen und wieder Haussitten war ich einfach nur heilfroh, als ich gegen 9 Uhr am Sonntag ins Bett fallen konnte.

Man merkt doch. Mit 21 ist man nicht mehr so jung wie man mal war.

Urlaub, Urlaub

Nun es gab ein paar Beschwerden ich hätte mich so lange nicht mehr gemeldet. Nun das hat seine Gründe, es war einfach viel zu viel los in den letzten eineinhalb Monaten. Dabei habe ich noch mindestens zehn fertig geschreibene Kliengeschichten für euch. Aber bevor ich die sende und ihr die Leselust verliert möchte ich erst mal von den zeitlich nähreren Ereingnissen erzählen.

Die erste Sache von der ich berichten möchteist mein Urlaub mit Mayte und Johanna.

Gegen Ende Juni sind wir los, mit dem Bus in die Touristenärmste Provinz Südafrikas. Das Northern Cape.Da es Clara und auch die anderen beiden halt nicht so reizt in diesen Touristenüberfluteten Strandbars zu sizten. Zwei Probleme stellten sich uns allerdings schon bei der Planung. In Südafrika gibt es nämlich Unterkünfte die alle sau teuer sind. Oder es gibt Bachpackers eine für Rucksackreisene, billige art eine Nacht in einem mehrbettzimmer untergebracht zu sein. Im Northern Cape gaibt es allerdings aufgrund mangelndem Tourismus nur zwei Backpackers. Das andere Problem war, was tut man mitten in der Kalahari, wo dir auch kein Reiseführer mehr anbietet als zwei sehenswerte Phänomene und das auf einer Fläche so groß wie deutschland.

Aber wir wollten Dahin und letztendlich hatten wir einen supertollen Urlaub.

Wir fuhren also mit dem Bus zehn Stunden lang nach Kimberley wo wir um 5.30 Urr morgends ankamen und ersteinmal zu einem der zwei Backpackers im Northern Cape wandern wollten. Laut google maps ca. 3 km. Nun google maps hat gelogen. Als wir der beschreibung flogten und schon nach drei km recht auch der Puste waren, weil wir einfach scheiße gepackt und kaum geschlafen hatten, standen wir nicht vor einem Backpackers sonder vor einem Hotel, das eindeutig nicht unserem Budget entsprach. Es war noch dunkel, es fuhren keine Minibusse und so mussten wir erst mal wieder 2 km zurücklaufen bis zu einer Tankstelle an der wir uns Auskunft holen wollten. Auf die Frage nach dem Backpackers zeigten die drei Tankwärter in drei verschiedene Richtungen und findegn an zu diskutieren. Nun verhält es sich leider so, dass der gemeine Südafrikaner dich immer in eine Richtung schicken wird bevor er zugibt keine Ahnung zu haben. Und wir waren schon kurz davor einfach noch zwei km weiter zur Touriinfo zu laufen als und Tankwärter nummer eins zu sich nach drußen ruft und uns einen Menschen organisiert hat der eh gerade in die Richtung fährt und patz auf seiner Ladefläche hatte. Wir hatten also endlich mal die möglichkeit auf der ladefläche eines Buggis auf der landstraße zu fahren. Es war eiskalt und die Stecke war verdamt lang. Aber wir kamen an und die Frau von Hostel war so begeistert von Maytes geige das sie uns versprach und morgen zum Flughafen zu fahren, wenn wir ihr ein kleines Konzert geben. Da Mayte und ich aus Spaß ab und zu Bardic gespielt hatten hatten wir sogar etwas im Repertoir und versprachen am nächsten morgen zu spielen. Den rest des Tages verbrachten wir damit wieder die 6km nach Kimberley rein zu laufen um und eine alte Diamantenmine anzuschauen. Übrig war ein verdammt tiefes Loch das mit Wasser gefüllrt war. So ein Loch mitten in der Stadt ist schon recht einducksvoll und wir hatten einen schönen Tag. Beim zurücklaufen sammelten wir südafrikanische Kronkorken und den Rest des Tages machten wir Musik und lasen uns gegenseitig ein verdammt lustiges Buch vor.

Unser kleines Konzert am nächsten tag fiel eher mäßig aus da wir uns den Tag zuvor wunde Finger gespielt hatten, aber wir wurden zum Flughafen gefahren und zwei Stunden später standen wir vor einem kleinen japanischen Mietwagen der für fünf Tage unserer sein würde und uns über 1600km begleiten musste. Wir fuhren begeistert los, mit anfänglichen Problemen da wir noch nice eiin Automatikauto gaefahren waren und waren bald mitten in der Kalahari auf der Suche nach einer eißen Wüste von der wir von hörensagen wussten, dass sie auf unserem weg lag. Dank einer weiteren typisch südafrikanischen Wegbeschreibung und einem schild auf dem in drei richtungen Witsand audgeschildert war hatten wir uns bald grandios verfahren aber das machte nichts. Wir hatten den ganzen Tag Zeit und hatten eh geplant im Auto zu übernachten.Wir kurvten ca 5 stunden durch eine gegend wo überal die weiße düne in jede richtung ausgeschildert war und fanden nichts Wir genossen die Landschaft sahen springböcke und einen schönen Sonnenuntergang und fuhren noch ein wenig einen Berg hoch um dort auf der Kuppe mitten in der Wüste unser Nachtlager zu errichten. Wir hatten beschlossen, das es sowohl cooler ala auch sicherer wäre im Nichts zu schlafen als auf irgendeinem Parkplatz oder Straßenrand nahe der nächsten Stadt und so hatten wir eine verdammt enge Nacht auf der Rückbank unseres Kleinwagens zu dritt. Aber wir hatten Spaß und es war noch nichtmal kalt da die felswände der Berges auf dem Wir standen die Wärme des Tages hielten. Wir stellten uns den Wecker für den Sonnenaufgang aber verpassten ihn da die autouhr grandios falsch ging. Und furen dann aus dem Nichts hinaus, auf die Landstraße in Richtung unseres eigentlichem Ziel. Dem Augrabiefall National park. Wo der Orangeriver durch die Kalahari führt und mit einem riesigen wasserfall die zweite Atraktion unseres Reisfüheres war.

Auf dem Weg deckten wir uns mit etwas essen Wein und cds ein damitt wir am abend unsere Auto-Urlaubs-cds brennen könnten. Alles was man zum leben bracht. Der Backpackers war äußerst einfach aber hatte einen wunderschönen Garten zwischen Orangenplantagen. Wir hatten einen netten Abend mit leckem essen, billard, wein und dem zusammenstellen von cds. In unserem eifer machten wir sogar eine Trash-cd auf der wirklich nur scheiße war, die aber zur meistgehörten cd des urlaubs wurde.

Den nächten morgen schliefen wir aus und hatten einen wunderschönen Tag bei dern wasserfällen. Die übrigends wirklich Orange waren und wir machten ein längere Wanderungen an dern Klippen zum Orangeriver hinunter und zurück durch die Wüste. Die Landschaft war undglaublich schön. Wir sahen eine menge dassies, und in dem dunst des Wasserfalls bidete sich gegen Abend zwichen den klippen ein regenbogen.

Zurück im Backpackers versuchte ich verzweifelt eine Möfglichkeit zu finden steffi zum geburtstag zu gratulieren, aber ohne empfang und internet konnte ich da wenig tun. Wir meldeten uns für eine Kauntour am nächten Tag an und dann bracuhte ich etwas zeit für mich und wanderte etwas durch die orangenplantagen, setze mich am wasser auf einen stein und hörte den grillen zu und sah der Sonne beim untergehen zu. Als die Sterne kamen und es langsam zu kalt wurde bebte plötzlich die Erde. Erst dachte ich es zhätte extrem laut gedonnert, aber kein Blitz kam, keine wolke war am Himmel und ein paar Minuten bebte die Erde wieder. Ich rannte aufgeregt zurück. Die Erde sollte noch die ganze noacht beben. Es waren sehr leichte Beben, nichts bedrohliches aber mulmig war es schon. Johanna hatte sich eine leichte erkältung zugezogen und ging früh ins bett, wäherend Mayte und ich noch eine weile mit Gitarre am Feuer saßen. Bei einem besonders starken Beben hatten Mayte und ich plötzlich Angst Johanna könnte alleine im Panik kriegen und stürteten den letzten Rest unsers Bieres hinunter und rannten ins Zimmer. Johanna schlief tief und fest aber nun da wir ein Dach über dem Kopf hatten bekamen wir ein bisschen Angst und es hätte nicht viel gefehlt und ich wäre bei Mayte ins Bett gekrabbelt.

Am nächsten morgen ging es Johanna richtig scheiße und wir wollten gerade die Kanutour absagen auls sie schon abgescagt wurde, wegen der beben. Wir fuhren also früh weiter und da Mayte nicht das Auto fahren durfte wollte ich einfach so weit fahren wie es mir möglich war. Die Ladschaft war unglaublich, die Straßen leer und ohne Schlaglöcher und die Weite Südafrikas ist einfach großartig und frustrierenderweise nicht mit einer Kamera einzufangen. Aber ich begann zum ersten Mal in meinem eben Spaß am fahren zu entwickeln. Wir fuhren und fuhren und ließen diesen Tag fast tausend km hinter uns im Dunkeln kamen wir in den Cederbergen an. Wir waren nicht mehr im Northern Cape und in sofern gab es wieder Unterkünfte. Auf dem Weg zu unsrer mussten wir über eine leicht überflutete Brücke fahren was im Dunkeln sehr aufregend war. Wir fanden eine nette bleibe und beschlossen aufgrund der Kälte lieber zu dritt in einem Doppelbett zu schlafen.Johanna flocht mir in einer dreistundenaktion, in der Mayte vorlas und wir uns zu Tode lachten, meine Haare an und wir aßen Spaghetti mit getrockneten Tomaten.

Am nächsten morgen wollten wir die für die cerderbergs typische Rockart besuchen. Es war 2 stunden Fahrt aber bevor wir losfuhren schauten wir nach ob die kleine Brücke noch zu überqueren war. Sie war es nicht. Der kleine Bach hatte sich über Nacht in einen reißenden Fluss verwandelt und wir sahen keine Möglichkeit irgendwo über diesen Fluss zu kommen. Wir versuchten also erstmal zu der Rockart zu kommen und fuhren fast eineinhalb stunden die Berge rauf und runter. Genoßen Fahrt und Landschaft hörten die Tarsh-cd und passierten einige leicht überfutete stellen. Was bei Tageslicht sogar ziemlich lustig war. Wir entdeckten schnee auf den Spitzen der Berge und wussen jetzt auch warum es in der nacht so kalt gewesen war und dann kamen wir an eine weitere unüberwindbare Überschwemmung. Rock art wurde also auch nichts. Wir fuhren noch lange duch die schllechten Straßen der Cederberge es war super schön. Mal waren sie Wolken pechschwarz mal kam die Sonne raus und gegen Nachmittag kamen wir über eine hohe Brück wieder auf die Landstaße. Wir fuhren noch eine weile und kurz vorm Camphill suchten wir uns einen Platz am Meer und schliefen nochmal im Auto. Diesmal packten wir so, dass wir fast bequem schliefen. Und am Mogen wurden wir von Meeresrauschen und einem doppelten ganzen Regenbogen geweckt.

Wir fuhren zum Camphill luden unsere Sachen ab und fuhren nach Kapstadt um das Auto abzugeben und trafen lustigerweise Max und ein paar andere Freiwillige aus hermanus auf ihren Weg nach Namibia.

Abends im Camphill ließen wir den Urlaub mit einem gemütlichen Fotoabend ausklingen und lasen das Buch zuende.

Es war ein grandioser Urlaub, ich habe seten soviel gelacht. Aber wahrscheinlich hätten wir überall hinfahren können. Man muss halt einfach mit den richtigen Leuten in Urlaub gehen. So wie wir das uach immer machen.