Rumpeln in der Rhön III

… wir wachten auf unserer kleinen Wetterspitze mit dem Ziel vor Augen auf: Der Kreuzberg ! An diesem Tag also sollte der Berg erklommen werden.

Nachdem wir die letzten Reste des überaus leckeren, vielfälltigen Allerleis des veganen / vegatarischen Streichshits mit ner juten Knifte runtergeschluckt hatte, stiefelten wir also los. Vorbei an Oberweißenbrunn und damit auch „Lemon’s Scheunenbrand“ zur ersten Erhebung. Obwohl wir normalerweise, egal wo wir sind, darauf verweisen, dass es ja aussähe wie am Edersee, kam uns diesmal der Dörnberg in Erinnerung: Eine beachtliche Anhöhe, ohne großen Baumbestand, dafür umso mehr Heide und Gräser. Wir folgten also dem Pfad über diese Erhebung und wurden schließlich am Fuße des Kreuzbergs von seinem Wald eingenommen. Diese steile Passage wurde zügig mit der Aussicht auf das Klostergasthaus und dem phänomenalen Ausblick in Richtung Wasserkuppe bewältigt. Die bisherige Gastfreundschaft der Nordbayern, besser Unterfranken !!!, beflügelte uns den Versuch zu wagen auf musikalische Weise den Touristen den einen oder anderen Taler aus der Tasche zu ziehen. Gesagt getan. Nach etwa einer halben Stunde wurde unser Musikantenstadl dann doch relativ schroff vom Wirt und seinen beiden Schergen im Hintergrund mit der Begründung „hier auf dem Klostergelände ist BETTELN und MUSIZIEREN verboten“ des Hofes verwiesen. Naja sei es drum. Ein paar mitleidige Passanten drückten uns rasch noch ein wenig Klimpergeld in die Taschen und wir tippelten auf dem Kamm des Kreuzberges zu einer gastfreundlicheren Lokalität. So schnell wie wir das Geld verdient hatten, war es auch direkt schon wieder in Maß investiert wurden. Zu unserem Glück fanden wir zudem unterhalb der Gaststätte einen perfekten Lagerplatz, mit Feuerstelle und Quelle. Das im Rucksack vor sich hin gärende Gemüse wurde nun endlich zu einem feinen Eintopf verwandelt und wir ließen Max’s Geburtstag gehörig ausklingen …

(Nach dem Maß ist vor dem Maß)

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