Der Weg zum und um den Mt. Taranaki

Weg von dem einen National Park direkt in den Nächsten. Dorthin kamen wir über den Forgotten World Highway, in sämtlichen Reiseführern berühmt und berüchtigt. 16km Schotterpiste zwischendurch sind für neuseeländische Highways schließlich auch nicht gewöhnlich. Auch an der Strecke liegt ein kleines Dorf welches sich selbst eine eigenständige Republik nennt. Dazu kam es das diese mit einer anderen Stadt zusammen gelegt werden sollten. Resultat wäre gewesen, man muss für eine Ruggby-Manschaft spielen und gehört halt zu einem anderen Distrikt. Heute ist dieses Dörfchen nicht viel mehr als ein paar Häuser, ein Hotel und ein Campingplatz. Einmal im Jahr feiert man dort die Unabhängigkeit. Possums heuten, Gummistiefel weitwurf sind nur zwei der Dinge die dann dabei auf dem Programm stehen.

Alles in allem kamen wir dann nach einiger Zeit und einer Suche von einem I-Site zum nächsten in einem sehr schönen Hostel an. Den nächsten Tag sollte es dann los gehen auf eine 4 Tages-Tour. Alles war geplant. Das Essen gekauft und eingepackt, die Rucksäcke auf ein Minimum an Gepäck reduziert und auch sonst voller Vorfreude auf die nächste Tour um und nah an den Mt. Taranaki. Aber was kann man nicht planen?? Richtig, das Wetter und das hat uns dann einen richtigen Strich durch die Rechnung gemacht. Am Hostel war es ein normaler Regen aber oben am Visitor Center angekommen war es ein wahrer Sturm. Wasser nicht nur von oben sondern auch von sämtlichen Richtungen. Und da auf der Tour auch ein paar River-Crossings liegen sollten und das Wetter nur für die kommenden anderthalb Tage halbwegs gut aussah entschlossen wir uns wieder umzukehren und den Tag im Hostel vorm Kamin zu verbringen. Am nächsten Tag sind wir dann wieder zum Visitor Center gefahren und haben uns auf die Reise begeben eine zwei Tagestour zu machen.

Die erste Etappe führte uns einige Zeit nur Bergauf. (Hallo Max!) Nachdem diese „Hürde“ dann genommen war hangelte man sich den Berg entlang über teilweise sehr spannede Wege die mehr oder weniger von Geröllfeldern zerstört waren und dann darüber gingen. Eine kleine Pause an einer Hut gemacht und danach weiter zu unserem entgültigen Ziel des Abends. Eine sehr gemütliche Hütte in der wir die Nacht verbringen sollten. Die Strecke war wieder einmal wirklich atemberaubend aus dem Wald hinaus, am Berg entlang, durch eine Sumpfeben und wieder in den Wald.

Für den heutigen Tag hatten wir uns vorgenommen vor Sonnenaufgang aufzustehen um den Gipfel im ersten Licht des Tages zu sehen. Der Wecker klingelte dann auch um 5Uhr früh, ein Blick aus dem Fenster: Nebel, Wolken, Regen. Super nochmal umdrehen und schauen wie es in zwei Stunden aussieht. Zwar noch immer genauso aber irgendwann muss man ja auch schließlich mal los. Also gemütlich gefrühstückt und wieder los gemacht. Den ganzen Tag wieder durch den Dschungel und bei einer Luftfeuchtigkeit welche mit tropischem Regenwald zu vergleichen ist.

Egal wir haben es geschafft und am Donnerstag geht dann auch endlcih mal unsere Fähre zur Südinsel…. Wir freuen uns drauf!

Viele Grüße vom anderen Ende der Welt

Robert und Timo

NebelMt. TaranakiÜber den Wolken....

9 Gedanken zu „Der Weg zum und um den Mt. Taranaki“

  1. Hi,
    oh, schon wieder ein Nachricht. Fleißig, fleißig. Es macht mir richtig Freude den Reiseberichten zu folgen. Diesmal zeigen die Bilder ja eine etwas trostlose Landschaft. Das Nebelbild ist super.
    Hier ist es wieder kalt geworden. Der Schnee ist aber am Wochenende kompl. geschmolzen.
    Robert, das Gänseessen war super, deine Oma hat sich wieder mal übertroffen. Du wurdest vermißt.
    Muß jetzt noch etwas schaffen, also dann bis zum nächsten Bericht.
    Viele Grüße
    Stefan xx

  2. … der Schnee ist wieder zurück, und wie! ;D
    Ich freu mich auf die Berichte der Südinsel, schreibt bitte so weiter und ladet weiter so geniale Bilder hoch. Das letzte ist wieder der Oberhammer !

    mfg

  3. Hi,

    ich wollte es nur nicht versäumen Euch ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest wünschen. Hoffe Ihr könnt es bei schönem, sonnigen und heißem Wetter genießen. Hier ist der Schnee fast geschmolzen, aber am Heiligen Abend soll es wieder weiß werden.

    Liebe Grüße
    Stefan xx

  4. Hallo Jungs,
    bei euch ist der 24. nun schon vorbei und ich weis garnicht wann ihr mal wieder Internet habt, aber trotzdem eine schöne Weihnachten wünschen wir euch hier aus Lauterbach bei gut Schnee.
    Reinhard und Sigrun

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